Diese fünf wertvollen Tipps helfen bei der ersten eigenen Wohnung

Diese fünf wertvollen Tipps helfen bei der ersten eigenen Wohnung

Hat man gerade seinen Schulabschluss in der Tasche, beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Unabhängig davon, ob es ein Studium oder eine Ausbildung sein soll, wollen sehr viele junge Erwachsene direkt auf den eigenen Beinen stehen und ihre erste Wohnung beziehen. Doch das ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Deshalb kommen nun die besten fünf Tipps, die das Unterfangen erfolgreich werden lassen.

Tipp Nr. 1: Wohnung

Ganz am Anfang steht natürlich erst einmal die Frage, ob es eine eigene Wohnung ganz für sich alleine oder vielleicht doch eine Wohngemeinschaft sein soll. Im Rahmen des ersten Tipps soll auf die Wohnung eingegangen werden, doch was gibt es hierbei zu beachten?

  • Sollte nicht zu groß sein, aber auch nicht zu klein
  • Lage ist wichtig und auch die Anbindung
  • Vermieter sollte nett und unkompliziert sein
  • Sie sollte nicht unbedingt im Dachgeschoss sein

Grundsätzlich gilt bei der ersten eigenen Wohnung, dass sie ein ausreichendes Platzangebot bieten sollte. Ist sie zu klein, kann man sich nicht frei entfalten, ist sie zu groß, hat man mit ihr viel zu viel Arbeit und kann das riesige Platzangebot nicht nutzen. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch die zu zahlende Miete. Fällt diese zu hoch aus, spart man sich als Student jeden Monat die Finger wund und hat anschließend kein Geld mehr für andere Dinge übrig. Das sollte nicht der Fall sein.

Tipp Nr. 2: WG

Wohngemeinschaft oder WohnungHat man sich initial jedoch gegen eine Wohnung entschieden, so sind praktisch ähnliche Punkte zu beachten. Allerdings steht und fällt die Güte der WG natürlich mit den Mitbewohnern. Deshalb ist es immer empfehlenswert, diese im Vorfeld ein wenig näher kennenzulernen und sich über das Zusammenleben zu informieren. Das eigene Zimmer in der Wohngemeinschaft sollte man ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen:

  • Ist es ausreichend groß?
  • Ist Privatsphäre vorhanden?
  • Ist das Zimmer hell genug?
  • Gibt es genügend Anschlüsse?

Da bei einem WG-Zimmer im Vergleich zur Wohnung lediglich ein privater Raum zur Verfügung steht, kommt es hier viel mehr als bei der Wohnung darauf an, dass man den Raum optimal gestalten kann. Er sollte hell und lichtdurchflutet sein, man muss sich hier einfach wohlfühlen können. Wichtig ist auch, dass es genügend Anschlüsse wie Steckdosen und ggf. auch einen SAT-Anschluss für einen Fernseher gibt.

Tipp Nr. 3: Finanzen

Ein besonders wichtiger Punkt bei der ersten eigenen Wohnung respektive WG ist auch das Finanzielle. Die Miete muss gezahlt werden, Versicherungen müssen abgeschlossen werden, Gegenstände müssen angeschafft werden. Natürlich braucht man nach dem ersten Umzug zum Beispiel passende Möbel dazu. Sollte das Geld nicht im Überfluss vorhanden sein, lohnt sich hierfür unter Umständen ein Kredit. Wichtig ist aber, dass die Zinsen nicht zu hoch sind und die Laufzeit auch für jedermann individuell auswählbar ist. Deswegen sollte man sich vor der Kreditaufnahme mit dem Thema befassen und die besten Angebote miteinander vergleichen. Eine gute Alternative können auch Möbel aus zweiter Hand sein:

  • Diese findet man beispielsweise auf eBay Kleinanzeigen
  • Die Möbel sind meistens vielfach günstiger, obwohl der Zustand noch sehr gut ist
  • Man sollte trotzdem eine einheitliche Einrichtung wählen

Um finanziell über die Runden zu kommen, kann man neben seiner Ausbildung oder dem Studium ggf. noch einen Nebenjob aufnehmen. Typische Alternativen sind in diesem Bereich etwa das Kellnern oder Helfen auf Messen.

Tipp Nr. 4: Versicherungen

Bezug der WohnungEin sehr wichtiger Punkt ist auch der Abschluss von geeigneten Versicherungen. Während man im Hotel Mama mit all den Formalien noch vergleichsweise wenig konfrontiert worden ist, ändern sich dies mit der eigenen Bleibe meistens rapide. Doch welche Versicherungen benötigt man unbedingt und auf welche kann man nötigenfalls auch verzichten?

  1. Privathaftpflichtversicherung
  2. Hausratversicherung
  3. Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Privathaftpflichtversicherung kommt für den Fall auf, dass man selbst wirtschaftliche Güter einer anderen Person beschädigt oder aber auch anderen Personen Schaden zufügt. Hat man eine solche Versicherung nicht, kann es schon einmal recht schnell recht teuer werden. Sinnvoll ist unter Umständen auch eine Hausratversicherung, die das eigene Hab und Gut vor dem Abhandenkommen schützt. Sollte man jedoch weiterhin seinen Lebensmittelpunkt noch im Elternhaus haben, so gilt der Hausratschutz der Eltern auch für die neue Wohnung des Kindes. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen ist zwar mitunter teuer, kann sich aber gerade in jungen Jahren rentieren.

Tipp Nr. 5: Versorgung

Wichtig ist auch noch der letzte Tipp, der sich der eigenen Versorgung widmet. Parallel zu dem Aspekt der Versicherungen, muss man in den eigenen vier Wänden selbst für das leibliche Wohl sorgen. Wohnt man in einer WG, existiert hier meistens ein Einkaufsplan, sodass sich alle WG-Bewohner regelmäßig abwechseln können. Wohnt man hingegen alleine, so muss man sich natürlich um alles selbst kümmern. Beim Einkaufen hat sich folgende Strategie bewährt:

Wichtig ist vor allem die Aufstellung eines Essensplans. Macht man dies nicht, vergisst man beim Einkauf wichtige Dinge und hat außerdem zusätzliche Kosten, wenn man erneut losfahren muss. Außerdem ist es erwiesen, dass Einkäufe umso teurer ausfallen, desto häufiger man sich in den Supermarkt begeben muss. Was die übrigen Versorgungsbereiche anbelangt, empfiehlt sich bei einer eigenen Wohnung der Vergleich diverser Stromanbieter. Auch beim Internet und Telefon sollte man Gleiches vollführen.

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PC selbst zusammenstellen – So baut man sich den persönlichen Wunsch-Rechner

PC selbst zusammenstellen – So baut man sich den persönlichen Wunsch-Rechner

Wer keine Lust darauf hat, für einen neuen Komplett-PC horrende Unsummen im Elektro-Fachhandel zu lassen, kann sich seinen Wunsch-Rechner alternativ auch einfach selbst zusammenstellen. Das ist zum einen gar nicht mal so schwer, wie viele zunächst annehmen, und zum anderen kann man auf diese Art und Weise meist sogar einiges an Geld sparen. Wir erklären, wie man den persönlichen Traum-Computer für welche Ansprüche richtig zusammenstellt.

Welche Hardware benötige ich für meine Ansprüche?

Jeder PC-User stellt komplett andere Ansprüche an einen Rechner. Während sich einige Nutzer mit einem herkömmlichen Standard-PC zufriedengeben, der gut genug zum Surfen im Netz und für einfache Tätigkeiten im Büro ist, kann anderen Nutzern der Computer gar nicht performancestark genug sein. Sie legen Wert auf leistungsfähige Hardware-Komponenten für rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel in den Bereichen Multimedia und Gaming.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Basis-Komponenten PC-Anwender für den Bau welches Rechners benötigen:

Office-PC

Multimedia-PC

Gaming-PC

Preis

ca. 300 Euro ca. 500 Euro ca. 800 Euro

Benötigte Hardware

–        Mainboard mit genügend vielen Anschluss-möglichkeiten für Peripherie-Geräte

–        Günstiger Prozessor (idealerweise mit integrierter Grafik-Einheit)

–        4 GB RAM Arbeitsspeicher

–        500 GB Festplatte

–        300-Watt Netzteil

–        Gehäuse

–        Optional: DVD-Laufwerk

–        Mittelpreisiger Prozessor (z.B. Intel)

–        Kompatibles Mainboard

–        Dedizierte Grafikkarte (z.B. von NVIDIA oder AMD)

–        8 GB RAM Arbeitsspeicher

–        HDD-/SSD-Festplatte mit genügend Speicher (z.B. 1 TB)

–        400-Watt Netzteil

–        Gehäuse mit Lüfterdurchsatz

–        Optional: Blu-ray-Laufwerk oder -Brenner

–        Intel-Prozessor aus dem gehobenen Preissegment

–        Kompatibles Mainboard

–        4 oder 8 GB RAM Arbeitsspeicher mit zwei Riegeln

–        Leistungsstarke Grafikkarte aus dem gehobenen Preissegment mit mind. 4 GB großem Grafikspeicher

–        Große SSD-Festplatte

–        500-Watt Netzteil

–        Ausreichend großes Gehäuse, das Platz für zusätzliche Erweiterungen bietet

–        Optional: Optisches Laufwerk

Einsatzzweck

Surfen im Netz,

einfache Büro-Tätigkeiten

Musik- und Video-Streaming, Filme ansehen Aktuelle Spiele-Titel und Online-Games zocken

 

Wichtig ist, dass alle Komponenten grundsätzlich auch untereinander kompatibel sind. Dazu gehört es, darauf zu achten, dass CPU- und Mainboard-Sockel zueinanderpassen. Darüber hinaus muss der richtige DDR4- oder DDR5-Arbeitsspeicher angeschafft werden und das verwendete Netzteil muss ausreichend dimensioniert sein. Qualitativ hochwertige Hardware-Komponenten von vielen namhaften Herstellern wie zum Beispiel Grafikkarten, Prozessoren und noch vieles mehr kann man hier entdecken.

Weitere wichtige Zusatz-Komponenten

Damit der PC voll funktionstüchtig ist, ist zusätzlich zur Hardware außerdem noch passende Software in Form eines aktuellen Betriebssystems essentiell. Darüber hinaus benötigt man einige wichtige Peripherie-Geräte, um den Rechner in Gebrauch nehmen zu können. Dazu zählen unter anderem folgende:

  • Monitor
  • Tastatur
  • Maus
  • Lautsprecher

Unabhängig davon, ob man den Rechner für einfache Bürotätigkeiten nutzt, oder ob man damit aktuelle Online-Games in VR-Qualität widergeben möchte, benötigt man außerdem noch eine gute Internetverbindung.

Fazit

Egal, ob man einen herkömmlichen Standard-PC für den kleinen Geldbeutel, oder eine waschechte Power-Maschine im High-End Bereich zusammenbauen möchte – den Möglichkeiten sind nach oben hin kaum keine Grenzen gesetzt – sowohl im Hinblick auf die Leistung der Hardware als auch preislich. Eine detaillierte Anleitung, wie man den persönlichen Wunsch-PC am besten zusammenbaut, kann man hier finden.

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Alternative Eigentumswohnung? 7 Tipps zum Wohnungskauf

Alternative Eigentumswohnung? 7 Tipps zum Wohnungskauf

Insbesondere der Kauf der ersten eigenen Wohnung ist eine wichtige Entscheidung. Wertentwicklung, Nachbarschaft und Nutzbarkeit der Eigentumswohnung sind wichtige Faktoren, die es zu beachten gilt.

Die richtige Lage finden

Die Lage einer Wohnung spielt eine sehr wichtige Rolle. Denn diese kann nicht, wie viele andere Dinge, verändert werden. So gilt es zum Beispiel darauf zu achten, wie ruhig es in der näheren Umgebung ist und wie gut öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden können.

Wenn auch Kinder in der Wohnung leben sollen, sollte der Kindergarten oder die Schule möglichst nicht zu weit entfernt liegen. Auch wenn im Augenblick die Kinderplanung noch in weiter Ferne scheint, ist dies ein wichtiger Punkt, auch hinsichtlich der Wertentwicklung bei einem späteren Verkauf oder für die Vermietbarkeit der Immobilie.

Besichtigung vorbereiten

Ist die Wunschwohnung gefunden, sprechen Sie, am besten schon vor der Wohnungsbesichtigung, mit dem Hausverwalter. Lassen Sie sich wichtige Fakten, wie zum Beispiel das Alter und Größe des Hauses, Informationen zum Heizungssystem und den Energieausweis sofern vorhanden zusammenstellen. Auch ein Grundriss sowie die Hausordnung kann wichtig sein.

Fertigen Sie sich eine Checkliste an, auf der Sie alle Fragen und Beschaffenheitsmerkmale zu Haus und Wohnung vermerken, die Ihnen wichtig sind. Nehmen Sie diese Liste zur Besichtigung mit und stellen Sie sicher, dass alle Punkte am Ende beantwortet sind.

Bei der Besichtigung ganz genau hinschauen

Nur wenn die Wohnung persönlich begutachtet wird, kann ein Bild von der Ausstattung, der Beschaffenheit und auch der Umgebung gemacht werden.

Zudem können so eventuelle Mängel entdeckt werden, die einen Kauf eventuell ausschließen.

Bei der Besichtigung sollte man sich nicht drängen lassen. Schauen Sie ganz in Ruhe, nutzen Sie unbedingt auch einen zweiten Termin, um die Wohnung zu einer anderen Tageszeit oder am Wochenende zu besichtigen. Nur so lassen sich Lichtverhältnisse und Lärmpegel einigermaßen genau einschätzen.

Fotos, die während der Besichtigung gemacht werden, können später noch einmal im Detail betrachtet werden. Mit Kompass und Zollstock lassen sich Ausrichtung der einzelnen Zimmer und ggf. des Balkons genau prüfen.

Nehmen Sie eine neutrale Begleitung mit zur Besichtigung, vor allem dann, wenn Sie selbst zur Euphorie neigen.

Nachbarschaft prüfen

Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt auch über das Umfeld außerhalb der Wohnung informieren. Ist die Siedlung ruhig, gibt es Produktionsbetriebe oder Strassen in der Nähe, durch die Lärmbelästigung droht?

Auch mit den Nachbarn im Haus sollte man vorab sprechen, diese können einem nicht nur wertvolle Hinweise zum Objekt geben, sondern man erhält auch einen ersten Eindruck von der Hausgemeinschaft. Hilfreich ist hier auch ein genauer Blick auf die Außenanlagen des Hauses und das Treppenhaus.

Vergangene Protokolle von Eigentümerversammlungen lesen

Da mit einer Eigentumswohnung lediglich ein Teil des jeweiligen Hauses erworben wird, besteht kein alleiniges Entscheidungsrecht, was zum Beispiel das Dach, den Garten, das Treppenhaus oder auch die Außenfassade angeht. Denn diese Punkte werden von der gesamten Eigentümer-Gemeinschaft besprochen und dann zusammen entschieden, wenn diverse Änderungen geplant werden. Anhand der letzten Protokolle kann festgestellt werden, ob in naher Zukunft diverse Arbeiten geplant sind. Denn an diesen müsste man sich dann als neues Mitglied der Gemeinschaft beteiligen. Zudem kann das Protokoll auch einen Einblick darüber geben, wie das Verhältnis der verschiedenen Eigentümer untereinander ist.

Angebote zur Finanzierung einholen

Bei der Finanzierung der Eigentumswohnung sollte man Angebote von verschiedenen Anbietern einholen. Neben der Anfrage bei der Hausbank und weiteren Filialbanken vor Ort, empfiehlt sich auch ein aktueller Online Wohnungskredit Vergleich. Dabei werden nicht nur die Konditionen verschiedener Banken miteinander verglichen, sondern auch die von namhaften Immobilienkreditvermittlern wie Dr. Klein und Interhyp.

Experten empfehlen zudem einen Eigenkapitalanteil von 20% des Kaufpreises einzubringen und auch die Kaufnebenkosten von 8-10 Prozent aus Ersparnissen zu bezahlen.

An die laufenden Nebenkosten denken

Bei dem Kauf sollte mit möglichst realistischen Werten kalkuliert werden. So sollte bekannt sein, wie hoch die Gemeinschaftskosten sind, die als Eigentümer bezahlt werden müssen. Diese kommen zu den Kosten für die Finanzierung hinzu und müssen bei der privaten Finanzplanung berücksichtigt werden.

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Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmittel sorgen in der heutigen Zeit nicht nur dafür, dass unsere Wäsche sauber wird, sondern auch für einen angenehmen Duft der gewaschenen Kleidung. Nicht selten dringt dennoch ein unangenehmer Geruch aus der Maschine, der sich zum Teil auch auf unsere Kleidung überträgt. Doch woher kommt dieser Gestank genau und welche Möglichkeiten gibt es, um ihn wieder loszuwerden?

Verschiedene Faktoren tragen zur Geruchsbildung bei

Gründe, warum Waschmaschinen häufig modrig oder gar verfault riechen, gibt es viele. Nicht selten ist die Waschtemperatur ein ausschlaggebender Faktor für die Geruchsbildung. Wer ausnahmslos bei niedrigen Temperaturen wäscht, der erhöht das Risiko, dass sich im Inneren der Maschine ein sogenannter Biofilm bildet. Dieser bildet eine ideale Grundlage für die Entstehung und Entwicklung von Bakterien. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte in regelmäßigen Abständen bei hoher Temperatur waschen und dabei auf Voll- oder Universalwaschmittel zurückgreifen. Diese beinhalten verschiedene Bleichmittel, die zur Zersetzung von Bakterienstrukturen beitragen und sie somit zerstören.

Nur regelmäßiges Reinigen kann den Gestank dauerhaft fernhalten

Waschmaschinen sind aufgrund ihres Aufbaus sowie ihres Nutzens von Hause aus eine potenzielle Sammelstelle für Bakterien und Keime. Einige Bereiche der Maschine sind sogar nahezu ein idealer Lebensraum, sofern dieser nicht regelmäßig gereinigt wird. Aus diesem Grund sollte der Türgummi sowie der Bereich hinter dem Gummi im Idealfall nach jedem Waschgang gereinigt werden. Andernfalls besteht ein hohes Risiko, dass sich in seiner Falte Bakterien im Nährboden aus Feuchtigkeit und Waschrückständen entwickeln. Darüber hinaus ist das Flusensieb eine häufige Quelle für unangenehme Gerüche. In vielen Modellen findet sich dieses Sieb hinter einer Blende im Sockel und sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, da die dort aufgefangenen Textilfasern in Kombination mit Feuchtigkeit einen weiteren Nährboden bieten. Wer sich an die Tipps von der Serviceseite von Bosch hält, der wird künftig kaum noch mit unangenehmen Gerüchen aus der eigenen Waschmaschine zu kämpfen haben. Auf der Seite befinden sich Zahlreiche Ratschläge zur Pflege und Wartung von Haushaltsgeräten, besonders jene Behandlungen, die man selbst durchführen kann. Die Tipps passen meistens auch für Maschinen anderer Hersteller.

Kalkablagerungen als weiteres Problem

Kalk im Inneren der Waschmaschine gefährdet nicht nur die langfristige Funktionstüchtigkeit der Maschine, sondern erhöht zusätzlich das Risiko, dass sich Gestank breit macht. Dies liegt in erster Linie daran, dass Kalk selbst eine gute Grundlage für die Entstehung von Bakterien und Keimen darstellt. Daher gilt es darauf zu achten, dass die Maschine regelmäßig entkalkt wird. Angenehmer Nebeneffekt der regelmäßigen Entkalkung ist eine deutlich erhöhte Effizienz der Waschmaschine. Verkalkte Maschinen arbeiten im Durchschnitt deutlich ineffizienter als voll funktionstüchtige Geräte. Somit steigt der Energieverbrauch parallel zur zunehmenden Verkalkung im Inneren.

Sollten sämtliche Versuche scheitern, unangenehme Gerüche aus der Waschmaschine zu verbannen, bleibt eine weitere mögliche Quelle für Bakterien und Keime. Defekte Ablaufpumpen, die beispielsweise ein Leck aufweisen, gehören zu den wenigen Gründen, die nicht ohne Weiteres behoben werden können. Durch das Leck in der Pumpe können sich kleine Pfützen im Inneren bilden, die über einen längeren Zeitraum als Nährboden für Bakterien fungieren.

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Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Mit dem Wohnortwechsel beginnt der Stress. Allerdings startet diese anstrengende Zeit nicht erst dann, wenn die eigentliche Arbeit beginnt. Vorab sind zahlreiche Dinge in den Bereichen Planung und Organisation zu erledigen. Diese Aspekte sorgen dafür, dass am Umzugstermin alles reibungslos vonstattengeht und die ersten Tage und Wochen im neuen Heim relaxt werden kann. Beim Umzug sind zahlreiche Dinge zu berücksichtigen. In dieser Hinsicht hilft www.umzug-checkliste.org weiter. Nachfolgend beschäftigen wir uns intensiv mit den wichtigsten Fragen aus dem planerischen oder organisatorischen Sektor.

Planung und Organisation: Der Umzug beginnt schon Wochen zuvor!

Wann sollte mit der Planung begonnen werden? Empfohlen wird ein Zeitrahmen von zwei bis drei Monaten zuvor. Nur so wird gewährleistet, dass alle Arbeiten termingerecht erledigt werden können.

– Termine festlegen: Als erstes muss der Umzugstermin definiert werden. Je nach Länge der Reise verlängert sich auch die Dauer der Arbeit. Beim Job muss gegebenenfalls Urlaub gebucht werden. Auch Helfer müssen sich die Zeit einteilen. Zudem sind vielleicht Handwerker zu beauftragen. In jedem Fall muss der Termin für den Umzug als erstes feststehen.

– Kinder und Haustiere: Kleine Kinder sind beim Umziehen keine Hilfe. Sie bekommen Hunger, wollen lieber spielen oder stehen im Weg. Es beschleunigt die Arbeit, wenn diese für die Dauer des Umzugs abgegeben werden. Die Großeltern können beim Wohnortwechsel auf diese Art helfen. Vielleicht kann der Nachwuchs sogar über das Wochenende bleiben. Haustiere sind bestenfalls bei tierlieben Freunden oder Verwandten unterzubringen. Der Umzugstrubel ist weder etwas für Hund noch Katze.

Helfer: Ist der Termin fixiert und sind die ersten Hilfskräfte für Kinder und Tiere verpflichtet, so werden weitere Personen benötigt, die beim Umzug tatkräftig mit anpacken. Möbel und Kartons müssen geschleppt werden. Gegebenenfalls können Freunde und Verwandte auch im Handwerk fungieren. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die Helfer zwar so zeitig wie möglich über den Termin informiert werden, aber eine zusätzliche Erinnerung – die zeitnah vor dem Umzug erfolgen sollte – nicht schaden kann. So sind Ausfälle noch zu ersetzen.

– Aktuelle Wohnung: Ein Mietvertrag ist zeitig zu kündigen. Ansonsten kann es passieren, dass doppelt gezahlt wird. Eine Renovierung muss vorgenommen werden, falls die letzte Übergabe ebenfalls voll renoviert durchgeführt wurde. Werden hier Handwerker benötigt? Oder zumindest etwas Zeit zum Streichen?

– Neue Wohnung: Schon vor dem Einzug, vielleicht sogar schon vor dem Kauf der Möbel, sind Wege für den Transport auszumessen. Es ist abzuklären, wie die Einrichtungsgegenstände den Weg ins neue Domizil finden. Natürlich müssen hier vorab gegebenenfalls Renovierungen oder Wunschänderungen vorgenommen werden. So wird das Haus zum Heim. Hilfreich ist auch ein Einrichtungsplan je Raum. Dort ist aufgezeichnet, wo welche Möbel zu stehen haben. Die Helfer können die Einrichtung beim Reintragen entsprechend verteilen.

– Packen: Das Verpacken beginnt mit dem Aufräumen. Garage, Dachboden und Keller müssen durchforstet werden. Jetzt sind die einzelnen Kartons mit Wohnräumen der neuen Wohnung zu beschriften. Dies hilft beim Ausladen. Wer vorab eine Liste erstellt, behält die Übersicht. Es ist jedoch selten nötig, sämtliche Gegenstände und Möbel mitzuführen. In diesem Sinne ist der Sperrmüll rechtzeitig anzumelden, um die übrigen Dinge zu entsorgen.

– Ummeldungen: Ein Nachsendeantrag der Post ist notwendig. Zudem ist eine Ummeldung in den Bereichen Telefon, DSL, Strom, Gas, Versicherungen und Co nötig. Ob ein neuer Tarif gewählt wird oder nur die Adressänderung zu verkünden ist, unterscheidet sich je nach Anbieter und Wechselgebiet. Aber auch Verwandte, Nachbarn und Freunde sind über den Umzug und die neue Adresse zu informieren.

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Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mit groß dargestellten Angeboten und Niedrigpreisen locken viele verschiedene Anbieter ihre Kunden und präsentieren ihre Mobilfunktarife als wahre Preis-Leistungs-Sieger. Was viele Nutzer jedoch nicht immer wissen, zeigt sich erst im Anschluss ihrer Bestellung: viele Tarife sorgen beim Kunden für Frust und Ärger. Schuld sind die meist gut versteckten und schwer zu verstehenden Tarifklauseln, die den zunächst attraktiven Tarif in einen wenig leistungsfähigen Vertrag verwandeln. Viele Kunden beschweren sich über die Preisgestaltung des Tarifs, die nach einiger Zeit teurer wurde oder auch über die sogenannte Datenautomatik, die weitere Kosten für Nutzer bedeuten kann. In der Handy-Flatrate-Tabelle des Vergleichsportals billig-tarife.de werden sowohl Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit, als auch die Datenautom
atik der Tarife deutlich angezeigt und erklärt, wodurch eindeutig die Thematik der Preisgestaltung behandelt und gezeigt wird, dass das Problem der Kostenfallen ein aktuelles ist.

Vorsicht vor Preiserhöhungen

Viele Aktionen bewerben ihren Tarif mit einer besonders günstigen Grundgebühr, welche allerdings an einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gebunden ist. Wer sich zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte darauf achten, dass sich die Grundgebühr innerhalb der Vertragslaufzeit nicht erhöht. Viele Angebote locken den Kunden durch einen besonders niedrigen Preis, obwohl dieser nur 12 Monate oder gar nur ein paar Monate gültig ist. Nach dieser Zeit erhöht sich die Grundgebühr des Vertrags auf den Standardtarifpreis, der oftmals um ein Vielfaches höher ist und den Tarif in seinem Preis-Leistungs-Verhältnis weit weniger attraktiv macht.
Gleiches Verfahren wird auch oft beim Internet-Datenvolumen angewendet, bei dem jedoch keine Erhöhung, sondern eine Senkung des Volumens nach einigen Monaten stattfindet. Kunden sollten sich dessen also bewusst werden und eventuell nach einem Tarif suchen, der keine Mindestvertragslaufzeit beinhaltet und alle vier Wochen gekündigt werden kann.

Internet und Telefon

Versteckte Kosten in der Datenautomatik

Ein neueres Phänomen der Mobilfunkbranche ist die sogenannte Datenautomatik des Internet-Datenvolumens, bei dem nach Verbrauch des vertraglich festgelegten Datenvolumens automatisch kleine Datenpakete für einige Euro zum Tarif nachgebucht werden. Bis zu drei Mal pro Monat kann ein solches Paket hinzugebucht werden. Je nachdem wie schnell dieses Datenvolumen vom Nutzer aufgebraucht wird, können somit weitaus höhere Kosten für den Nutzer entstehen, die das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmals verschlechtern können. Außerdem wird die Geschwindigkeit der Internetverbindung auf weitaus langsamere 16 KBit/s reduziert, wodurch die Nutzung des Internets kaum zufriedenstellend wird. Kunden sollten somit bei der Auswahl des Tarifs genau darauf achten, ob die Datenautomatik ein Bestandteil ihres Tarifs ist und entsprechend abwägen, ob sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Es zeigt sich jedoch, dass die Datenautomatik bei der Präsentation von Tarifen immer klar ausgewiesen wird und deutlich zu erkennen ist. Bei vielen Tarifen lässt sich diese sogar nachträglich abschalten, während bei anderen Tarifen der Kunde dazu gezwungen ist diese aktiviert zu lassen.

Die Auswahl und der Kauf eines Mobilfunktarifs ist immer eine langfristige Investition und sollte daher auch immer wohlüberlegt sein. Wer sich also zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte stets darauf achten, dass nach einigen Monaten keine unerwartete Preiserhöhung stattfindet, die das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder relativiert. Kunden sollten sich daher nicht von extrem niedrigen Preisen blenden lassen und immer den Durchschnittspreis berechnen, falls eine Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit stattfinden sollte. Im besten Fall sollte man jedoch einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit bestellen, um somit flexibel auf Preisänderungen oder gar bessere Angebote reagieren zu können.
Außerdem sollte man immer ein Auge auf weitere Konditionen des Tarifs haben, wie z.B. auf die Datenautomatik. Ist sie fester Bestandteil des Tarifs, sollten man stets darauf achten nicht das Limit des Datenvolumens zu überschreiten, um weitere Kosten zu vermeiden. Hat der Nutzer jedoch die Möglichkeit diese zu deaktivieren, sollte er dies unbedingt zu tun. Nur so kann der Nutzer sicherstellen nicht in eine versteckte Kostenfalle zu geraten und überteuerte Rechnungen bezahlen zu müssen.

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