Alternative Eigentumswohnung? 7 Tipps zum Wohnungskauf

Alternative Eigentumswohnung? 7 Tipps zum Wohnungskauf

Insbesondere der Kauf der ersten eigenen Wohnung ist eine wichtige Entscheidung. Wertentwicklung, Nachbarschaft und Nutzbarkeit der Eigentumswohnung sind wichtige Faktoren, die es zu beachten gilt.

Die richtige Lage finden

Die Lage einer Wohnung spielt eine sehr wichtige Rolle. Denn diese kann nicht, wie viele andere Dinge, verändert werden. So gilt es zum Beispiel darauf zu achten, wie ruhig es in der näheren Umgebung ist und wie gut öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden können.

Wenn auch Kinder in der Wohnung leben sollen, sollte der Kindergarten oder die Schule möglichst nicht zu weit entfernt liegen. Auch wenn im Augenblick die Kinderplanung noch in weiter Ferne scheint, ist dies ein wichtiger Punkt, auch hinsichtlich der Wertentwicklung bei einem späteren Verkauf oder für die Vermietbarkeit der Immobilie.

Besichtigung vorbereiten

Ist die Wunschwohnung gefunden, sprechen Sie, am besten schon vor der Wohnungsbesichtigung, mit dem Hausverwalter. Lassen Sie sich wichtige Fakten, wie zum Beispiel das Alter und Größe des Hauses, Informationen zum Heizungssystem und den Energieausweis sofern vorhanden zusammenstellen. Auch ein Grundriss sowie die Hausordnung kann wichtig sein.

Fertigen Sie sich eine Checkliste an, auf der Sie alle Fragen und Beschaffenheitsmerkmale zu Haus und Wohnung vermerken, die Ihnen wichtig sind. Nehmen Sie diese Liste zur Besichtigung mit und stellen Sie sicher, dass alle Punkte am Ende beantwortet sind.

Bei der Besichtigung ganz genau hinschauen

Nur wenn die Wohnung persönlich begutachtet wird, kann ein Bild von der Ausstattung, der Beschaffenheit und auch der Umgebung gemacht werden.

Zudem können so eventuelle Mängel entdeckt werden, die einen Kauf eventuell ausschließen.

Bei der Besichtigung sollte man sich nicht drängen lassen. Schauen Sie ganz in Ruhe, nutzen Sie unbedingt auch einen zweiten Termin, um die Wohnung zu einer anderen Tageszeit oder am Wochenende zu besichtigen. Nur so lassen sich Lichtverhältnisse und Lärmpegel einigermaßen genau einschätzen.

Fotos, die während der Besichtigung gemacht werden, können später noch einmal im Detail betrachtet werden. Mit Kompass und Zollstock lassen sich Ausrichtung der einzelnen Zimmer und ggf. des Balkons genau prüfen.

Nehmen Sie eine neutrale Begleitung mit zur Besichtigung, vor allem dann, wenn Sie selbst zur Euphorie neigen.

Nachbarschaft prüfen

Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt auch über das Umfeld außerhalb der Wohnung informieren. Ist die Siedlung ruhig, gibt es Produktionsbetriebe oder Strassen in der Nähe, durch die Lärmbelästigung droht?

Auch mit den Nachbarn im Haus sollte man vorab sprechen, diese können einem nicht nur wertvolle Hinweise zum Objekt geben, sondern man erhält auch einen ersten Eindruck von der Hausgemeinschaft. Hilfreich ist hier auch ein genauer Blick auf die Außenanlagen des Hauses und das Treppenhaus.

Vergangene Protokolle von Eigentümerversammlungen lesen

Da mit einer Eigentumswohnung lediglich ein Teil des jeweiligen Hauses erworben wird, besteht kein alleiniges Entscheidungsrecht, was zum Beispiel das Dach, den Garten, das Treppenhaus oder auch die Außenfassade angeht. Denn diese Punkte werden von der gesamten Eigentümer-Gemeinschaft besprochen und dann zusammen entschieden, wenn diverse Änderungen geplant werden. Anhand der letzten Protokolle kann festgestellt werden, ob in naher Zukunft diverse Arbeiten geplant sind. Denn an diesen müsste man sich dann als neues Mitglied der Gemeinschaft beteiligen. Zudem kann das Protokoll auch einen Einblick darüber geben, wie das Verhältnis der verschiedenen Eigentümer untereinander ist.

Angebote zur Finanzierung einholen

Bei der Finanzierung der Eigentumswohnung sollte man Angebote von verschiedenen Anbietern einholen. Neben der Anfrage bei der Hausbank und weiteren Filialbanken vor Ort, empfiehlt sich auch ein aktueller Online Wohnungskredit Vergleich. Dabei werden nicht nur die Konditionen verschiedener Banken miteinander verglichen, sondern auch die von namhaften Immobilienkreditvermittlern wie Dr. Klein und Interhyp.

Experten empfehlen zudem einen Eigenkapitalanteil von 20% des Kaufpreises einzubringen und auch die Kaufnebenkosten von 8-10 Prozent aus Ersparnissen zu bezahlen.

An die laufenden Nebenkosten denken

Bei dem Kauf sollte mit möglichst realistischen Werten kalkuliert werden. So sollte bekannt sein, wie hoch die Gemeinschaftskosten sind, die als Eigentümer bezahlt werden müssen. Diese kommen zu den Kosten für die Finanzierung hinzu und müssen bei der privaten Finanzplanung berücksichtigt werden.

Bildrechte © Tiberius Gracchus – Fotolia.com

Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmittel sorgen in der heutigen Zeit nicht nur dafür, dass unsere Wäsche sauber wird, sondern auch für einen angenehmen Duft der gewaschenen Kleidung. Nicht selten dringt dennoch ein unangenehmer Geruch aus der Maschine, der sich zum Teil auch auf unsere Kleidung überträgt. Doch woher kommt dieser Gestank genau und welche Möglichkeiten gibt es, um ihn wieder loszuwerden?

Verschiedene Faktoren tragen zur Geruchsbildung bei

Gründe, warum Waschmaschinen häufig modrig oder gar verfault riechen, gibt es viele. Nicht selten ist die Waschtemperatur ein ausschlaggebender Faktor für die Geruchsbildung. Wer ausnahmslos bei niedrigen Temperaturen wäscht, der erhöht das Risiko, dass sich im Inneren der Maschine ein sogenannter Biofilm bildet. Dieser bildet eine ideale Grundlage für die Entstehung und Entwicklung von Bakterien. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte in regelmäßigen Abständen bei hoher Temperatur waschen und dabei auf Voll- oder Universalwaschmittel zurückgreifen. Diese beinhalten verschiedene Bleichmittel, die zur Zersetzung von Bakterienstrukturen beitragen und sie somit zerstören.

Nur regelmäßiges Reinigen kann den Gestank dauerhaft fernhalten

Waschmaschinen sind aufgrund ihres Aufbaus sowie ihres Nutzens von Hause aus eine potenzielle Sammelstelle für Bakterien und Keime. Einige Bereiche der Maschine sind sogar nahezu ein idealer Lebensraum, sofern dieser nicht regelmäßig gereinigt wird. Aus diesem Grund sollte der Türgummi sowie der Bereich hinter dem Gummi im Idealfall nach jedem Waschgang gereinigt werden. Andernfalls besteht ein hohes Risiko, dass sich in seiner Falte Bakterien im Nährboden aus Feuchtigkeit und Waschrückständen entwickeln. Darüber hinaus ist das Flusensieb eine häufige Quelle für unangenehme Gerüche. In vielen Modellen findet sich dieses Sieb hinter einer Blende im Sockel und sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, da die dort aufgefangenen Textilfasern in Kombination mit Feuchtigkeit einen weiteren Nährboden bieten. Wer sich an die Tipps von der Serviceseite von Bosch hält, der wird künftig kaum noch mit unangenehmen Gerüchen aus der eigenen Waschmaschine zu kämpfen haben. Auf der Seite befinden sich Zahlreiche Ratschläge zur Pflege und Wartung von Haushaltsgeräten, besonders jene Behandlungen, die man selbst durchführen kann. Die Tipps passen meistens auch für Maschinen anderer Hersteller.

Kalkablagerungen als weiteres Problem

Kalk im Inneren der Waschmaschine gefährdet nicht nur die langfristige Funktionstüchtigkeit der Maschine, sondern erhöht zusätzlich das Risiko, dass sich Gestank breit macht. Dies liegt in erster Linie daran, dass Kalk selbst eine gute Grundlage für die Entstehung von Bakterien und Keimen darstellt. Daher gilt es darauf zu achten, dass die Maschine regelmäßig entkalkt wird. Angenehmer Nebeneffekt der regelmäßigen Entkalkung ist eine deutlich erhöhte Effizienz der Waschmaschine. Verkalkte Maschinen arbeiten im Durchschnitt deutlich ineffizienter als voll funktionstüchtige Geräte. Somit steigt der Energieverbrauch parallel zur zunehmenden Verkalkung im Inneren.

Sollten sämtliche Versuche scheitern, unangenehme Gerüche aus der Waschmaschine zu verbannen, bleibt eine weitere mögliche Quelle für Bakterien und Keime. Defekte Ablaufpumpen, die beispielsweise ein Leck aufweisen, gehören zu den wenigen Gründen, die nicht ohne Weiteres behoben werden können. Durch das Leck in der Pumpe können sich kleine Pfützen im Inneren bilden, die über einen längeren Zeitraum als Nährboden für Bakterien fungieren.

Bildquelle © RioPatuca Images / fotolia.com

Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Mit dem Wohnortwechsel beginnt der Stress. Allerdings startet diese anstrengende Zeit nicht erst dann, wenn die eigentliche Arbeit beginnt. Vorab sind zahlreiche Dinge in den Bereichen Planung und Organisation zu erledigen. Diese Aspekte sorgen dafür, dass am Umzugstermin alles reibungslos vonstattengeht und die ersten Tage und Wochen im neuen Heim relaxt werden kann. Beim Umzug sind zahlreiche Dinge zu berücksichtigen. In dieser Hinsicht hilft www.umzug-checkliste.org weiter. Nachfolgend beschäftigen wir uns intensiv mit den wichtigsten Fragen aus dem planerischen oder organisatorischen Sektor.

Planung und Organisation: Der Umzug beginnt schon Wochen zuvor!

Wann sollte mit der Planung begonnen werden? Empfohlen wird ein Zeitrahmen von zwei bis drei Monaten zuvor. Nur so wird gewährleistet, dass alle Arbeiten termingerecht erledigt werden können.

– Termine festlegen: Als erstes muss der Umzugstermin definiert werden. Je nach Länge der Reise verlängert sich auch die Dauer der Arbeit. Beim Job muss gegebenenfalls Urlaub gebucht werden. Auch Helfer müssen sich die Zeit einteilen. Zudem sind vielleicht Handwerker zu beauftragen. In jedem Fall muss der Termin für den Umzug als erstes feststehen.

– Kinder und Haustiere: Kleine Kinder sind beim Umziehen keine Hilfe. Sie bekommen Hunger, wollen lieber spielen oder stehen im Weg. Es beschleunigt die Arbeit, wenn diese für die Dauer des Umzugs abgegeben werden. Die Großeltern können beim Wohnortwechsel auf diese Art helfen. Vielleicht kann der Nachwuchs sogar über das Wochenende bleiben. Haustiere sind bestenfalls bei tierlieben Freunden oder Verwandten unterzubringen. Der Umzugstrubel ist weder etwas für Hund noch Katze.

Helfer: Ist der Termin fixiert und sind die ersten Hilfskräfte für Kinder und Tiere verpflichtet, so werden weitere Personen benötigt, die beim Umzug tatkräftig mit anpacken. Möbel und Kartons müssen geschleppt werden. Gegebenenfalls können Freunde und Verwandte auch im Handwerk fungieren. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die Helfer zwar so zeitig wie möglich über den Termin informiert werden, aber eine zusätzliche Erinnerung – die zeitnah vor dem Umzug erfolgen sollte – nicht schaden kann. So sind Ausfälle noch zu ersetzen.

– Aktuelle Wohnung: Ein Mietvertrag ist zeitig zu kündigen. Ansonsten kann es passieren, dass doppelt gezahlt wird. Eine Renovierung muss vorgenommen werden, falls die letzte Übergabe ebenfalls voll renoviert durchgeführt wurde. Werden hier Handwerker benötigt? Oder zumindest etwas Zeit zum Streichen?

– Neue Wohnung: Schon vor dem Einzug, vielleicht sogar schon vor dem Kauf der Möbel, sind Wege für den Transport auszumessen. Es ist abzuklären, wie die Einrichtungsgegenstände den Weg ins neue Domizil finden. Natürlich müssen hier vorab gegebenenfalls Renovierungen oder Wunschänderungen vorgenommen werden. So wird das Haus zum Heim. Hilfreich ist auch ein Einrichtungsplan je Raum. Dort ist aufgezeichnet, wo welche Möbel zu stehen haben. Die Helfer können die Einrichtung beim Reintragen entsprechend verteilen.

– Packen: Das Verpacken beginnt mit dem Aufräumen. Garage, Dachboden und Keller müssen durchforstet werden. Jetzt sind die einzelnen Kartons mit Wohnräumen der neuen Wohnung zu beschriften. Dies hilft beim Ausladen. Wer vorab eine Liste erstellt, behält die Übersicht. Es ist jedoch selten nötig, sämtliche Gegenstände und Möbel mitzuführen. In diesem Sinne ist der Sperrmüll rechtzeitig anzumelden, um die übrigen Dinge zu entsorgen.

– Ummeldungen: Ein Nachsendeantrag der Post ist notwendig. Zudem ist eine Ummeldung in den Bereichen Telefon, DSL, Strom, Gas, Versicherungen und Co nötig. Ob ein neuer Tarif gewählt wird oder nur die Adressänderung zu verkünden ist, unterscheidet sich je nach Anbieter und Wechselgebiet. Aber auch Verwandte, Nachbarn und Freunde sind über den Umzug und die neue Adresse zu informieren.

Bildrechte © Antonioguillem @ fotolia.com

Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mit groß dargestellten Angeboten und Niedrigpreisen locken viele verschiedene Anbieter ihre Kunden und präsentieren ihre Mobilfunktarife als wahre Preis-Leistungs-Sieger. Was viele Nutzer jedoch nicht immer wissen, zeigt sich erst im Anschluss ihrer Bestellung: viele Tarife sorgen beim Kunden für Frust und Ärger. Schuld sind die meist gut versteckten und schwer zu verstehenden Tarifklauseln, die den zunächst attraktiven Tarif in einen wenig leistungsfähigen Vertrag verwandeln. Viele Kunden beschweren sich über die Preisgestaltung des Tarifs, die nach einiger Zeit teurer wurde oder auch über die sogenannte Datenautomatik, die weitere Kosten für Nutzer bedeuten kann. In der Handy-Flatrate-Tabelle des Vergleichsportals billig-tarife.de werden sowohl Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit, als auch die Datenautom
atik der Tarife deutlich angezeigt und erklärt, wodurch eindeutig die Thematik der Preisgestaltung behandelt und gezeigt wird, dass das Problem der Kostenfallen ein aktuelles ist.

Vorsicht vor Preiserhöhungen

Mobilfunktarife im VergleichViele Aktionen bewerben ihren Tarif mit einer besonders günstigen Grundgebühr, welche allerdings an einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gebunden ist. Wer sich zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte darauf achten, dass sich die Grundgebühr innerhalb der Vertragslaufzeit nicht erhöht. Viele Angebote locken den Kunden durch einen besonders niedrigen Preis, obwohl dieser nur 12 Monate oder gar nur ein paar Monate gültig ist. Nach dieser Zeit erhöht sich die Grundgebühr des Vertrags auf den Standardtarifpreis, der oftmals um ein Vielfaches höher ist und den Tarif in seinem Preis-Leistungs-Verhältnis weit weniger attraktiv macht.
Gleiches Verfahren wird auch oft beim Internet-Datenvolumen angewendet, bei dem jedoch keine Erhöhung, sondern eine Senkung des Volumens nach einigen Monaten stattfindet. Kunden sollten sich dessen also bewusst werden und eventuell nach einem Tarif suchen, der keine Mindestvertragslaufzeit beinhaltet und alle vier Wochen gekündigt werden kann.

Versteckte Kosten in der Datenautomatik

Ein neueres Phänomen der Mobilfunkbranche ist die sogenannte Datenautomatik des Internet-Datenvolumens, bei dem nach Verbrauch des vertraglich festgelegten Datenvolumens automatisch kleine Datenpakete für einige Euro zum Tarif nachgebucht werden. Bis zu drei Mal pro Monat kann ein solches Paket hinzugebucht werden. Je nachdem wie schnell dieses Datenvolumen vom Nutzer aufgebraucht wird, können somit weitaus höhere Kosten für den Nutzer entstehen, die das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmals verschlechtern können. Außerdem wird die Geschwindigkeit der Internetverbindung auf weitaus langsamere 16 KBit/s reduziert, wodurch die Nutzung des Internets kaum zufriedenstellend wird. Kunden sollten somit bei der Auswahl des Tarifs genau darauf achten, ob die Datenautomatik ein Bestandteil ihres Tarifs ist und entsprechend abwägen, ob sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Es zeigt sich jedoch, dass die Datenautomatik bei der Präsentation von Tarifen immer klar ausgewiesen wird und deutlich zu erkennen ist. Bei vielen Tarifen lässt sich diese sogar nachträglich abschalten, während bei anderen Tarifen der Kunde dazu gezwungen ist diese aktiviert zu lassen.

Die Auswahl und der Kauf eines Mobilfunktarifs ist immer eine langfristige Investition und sollte daher auch immer wohlüberlegt sein. Wer sich also zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte stets darauf achten, dass nach einigen Monaten keine unerwartete Preiserhöhung stattfindet, die das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder relativiert. Kunden sollten sich daher nicht von extrem niedrigen Preisen blenden lassen und immer den Durchschnittspreis berechnen, falls eine Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit stattfinden sollte. Im besten Fall sollte man jedoch einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit bestellen, um somit flexibel auf Preisänderungen oder gar bessere Angebote reagieren zu können.
Außerdem sollte man immer ein Auge auf weitere Konditionen des Tarifs haben, wie z.B. auf die Datenautomatik. Ist sie fester Bestandteil des Tarifs, sollten man stets darauf achten nicht das Limit des Datenvolumens zu überschreiten, um weitere Kosten zu vermeiden. Hat der Nutzer jedoch die Möglichkeit diese zu deaktivieren, sollte er dies unbedingt zu tun. Nur so kann der Nutzer sicherstellen nicht in eine versteckte Kostenfalle zu geraten und überteuerte Rechnungen bezahlen zu müssen.

Bildrechte © monicaodo@fotolia.com

Möbliertes Wohnen: Vor- und Nachteile

Möbliertes Wohnen: Vor- und Nachteile

Viele Menschen wollen nur für einen gewissen Zeitraum eine Wohnung finden und mieten. Für diese bietet sich eine möblierte Wohnung an. Dem Mieter erschließen sich so gewisse Vor- und Nachteile. Wir haben die gängigsten Begleiterscheinungen möblierter Mietverhältnisse  zusammengefasst.

Immer stärkere Bedeutung auf dem Wohnungsmarkt kommt möblierten Wohnungen zu. Vor allem Berufspendler, Monteure und Projektarbeiter aus dem In- und Ausland, aber auch Studenten, nutzen das möblierte Wohnen immer häufiger, um an ihrem zeitlich begrenzten Arbeits- oder Studienort nicht in teuren Hotels hausen oder gar eine ganze Einrichtung für eine Wohnung zahlen zu müssen, in der sie nur Wochen oder Monate leben werden. Statt großem Hotel-Speisesaal am Morgen lieber im Bademantel am heimischen Küchentisch frühstücken – nicht nur finanzielle Vorteile bietet möbliertes Wohnen, denn vor allem die Privatsphäre in den „eigenen“ vier Wänden wahrt sich ein Mieter eines solchen Mietverhältnisses.

Möbliertes WohnenKosten meist höher

Häufig haben Pendler zu Hause Familien, dich sich in ihrer Umgebung wohlfühlen, weshalb sie eine möblierte Wohnung am Arbeitsort finden wollen, um die Kosten für eine komplette Neueinrichtung einer Zweitwohnung (oder eines Hotelaufenthalts) zu sparen. Wer aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung anmietet, kann die Ausgaben für diese grundsätzlich in seiner Steuererklärung angeben. Doch aufgepasst: Möblierte Wohnungen liegen in Sachen Mietkosten in der Regel über den durchschnittlichen Mietpreisen der Umgebung. Das liegt daran, dass Vermieter zum einen daran interessiert sind, Profit zu erwirtschaften (auch bei Privatpersonen, die selber nur vermieten, weil sie kurzfristig einen Stadtwechsel vollziehen müssen), zum anderen aber auch daran, dass zur Zwischenmiete wohnende Menschen nicht so sparsam leben wie zu Haus. So können die Verbrauchskosten für Strom, Wasser und Heizung sehr hoch ausfallen, was der Vermieter in einer Kostenpauschale anführen und so vom Mieter (mit Überschuss) zurückholen kann.

Ebenso kann es sein, dass der Vermieter diese möblierte Wohnung ständig vermietet und er regelmäßig (spätestens alle zehn Jahre) die Einrichtung austauschen oder reparieren bzw. reinigen muss. Auch diese Kosten können sich in dem pauschalen Mietpreis niederschlagen. So kann der eigentliche Vorteil der Möblierung einen gewissen Beigeschmack bekommen, der von manchen Menschen nachteilig gedeutet werden kann. Doch ein derartiges Maß an Flexibilität hat eben seinen Preis.

Kein Kündigungsschutz

Eine möblierte Wohnung wird meist für einen zuvor im Mietvertrag definierten Zeitraum gemietet, an welchem es zunächst einmal wenig zu rütteln gibt. Will ein Vermieter seine Wohnung vor Ablauf des Vertrages selbst nutzen, weil bspw. ein Auslandsaufenthalt früher beendet wird, dann geht das in der Regel nicht. Mieter von möblierten Wohnungen verfügen jedoch über keinerlei Kündigungsschutz. Das ist vor allem für Vermieter von hoher Priorität, denn falls ein Mieter mal versucht, sich über das Ende des Mietvertrages hinweg in der Wohnung einzunisten, dann kann der Vermieter schnell und unproblematisch die Wohnung räumen lassen.

Sonderfälle stellen möblierte Wohnungen dar, welche von Familien auf Dauer angemietet wurden. In solchen Fällen gelten dieselben Regeln wie in Einliegerwohnungen. Sollte der Vermieter einer Mietpartei in einem derartigen Verhältnis kündigen, verlängert sich die Kündigungsfrist um drei Monate, sprich in einem Mietverhältnis bis zu fünf Jahre auf sechs statt drei Monate, bei einer Mietzeit von über fünf Jahren bei neun statt sechs Monaten usw. In privaten Vermieterwohnungen gilt dieser Schutz jedoch nicht. Ohne Angabe von Gründen kann ein Vermieter bis zum 15. Eines Monats dem Mieter zum Monatsende kündigen.

Fazit

Das möblierte Wohnen bietet ein hohes Maß an Flexibilität, wenn man schnell eine Wohnung finden will/muss. Für den Mieter entfällt ein lästiger Umzug, da die Wohnung bereits komplett ausgestattet ist. Die etwas höheren Mietkosten sind zwar auf den ersten Blick ärgerlich, jedoch auch von Nöten, um die möblierte Wohnung in gutem Zustand zu halten. Daher kann man diese Form des Wohnen jedem ans Herz legen, der für kurze Zeit eine neue Bleibe braucht, denn auch wenn die Mietpreise möblierter Wohnungen über dem normalen Durchschnitt liegen: die Kosten für eine komplett neue Einrichtung oder einen Hotelaufenthalt würden weitaus höher ausfallen. Zudem spart man sich eine ganze Menge Stress.

Zu Hause ausziehen: Mit 16 oder 17 Jahren

Zu Hause ausziehen: Mit 16 oder 17 Jahren

Möglichst bald von zu Hause ausziehen und in die eigene Wohnung schlüpfen. Wer hat schon nicht bereits im Kindesalter daran gedacht, nachdem es wiedermal Ärger mit den Eltern gab. Wie schon in einem der vorigen Artikel erwähnt, ist der Auszug auf rein rechtlicher Basis erst mit der Vollendung des 16. Lebensjahres möglich.

Ausziehen mit 16 oder mit 17 – Macht das einen Unterschied?

Im Grunde genommen kannst du eine eigene Wohnung oder WG beziehen, sobald du die Einwilligung deiner Eltern bekommst. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du erst 16, oder schon 17 Jahre alt bist. Sie haben bis zu deiner Volljährigkeit das Aufenthaltsbestimmungsrecht und können quasi entscheiden, wo du wohnst, ob du willst oder nicht. Beachte auch, dass sie nach wie vor die volle Verantwortung für dich tragen. Dies ist einer der Gründe, warum viele Eltern ihre Kinder nicht ohne triftigen Grund ausziehen lassen.

Wichtig:

Deine Eltern müssen bis zu deinem 18. Lebensjahr alle Verträge für dich mit unterschreiben, somit auch einen etwaigen Mietvertrag für die erste eigene Wohnung. Zudem sind sie für deine finanzielle Absicherung verpflichtet und müssen dich dementsprechend stützen. Das beudetet für dich, dass ihre Unterhaltsfähigkeit immer jeglichen staatlichen Leistungen (außer Wohngeld) vorgezogen wird, solange ihre Einkommen die Freibeträge überschreiten.

So kann es trotzdem klappen:

Wenn du bereits mit 16 oder 17 nach dem Realschulabschluss eine betriebliche Ausbildung beginnst, bekommst du somit auch eine Ausbildungsvergütung. Abhängig von der Höhe der Vergütung kannst du dir bereits eine eigene Wohnung leisten und bräuchtest nun noch das Einverständnis der Eltern. Sollte die Lage zu Hause ohnehin angespannt sein, werden sie mit Sicherheit zustimmen und dir zusätzlich das Kindergeld überweisen.

Eine weitere Alternative könnte auch eine durch durch Schüler-BAföG geförderte, schulische Ausbildung sein. Allerdings gibt es auch hier einige Voraussetzungen, wie die Entfernung zum Elternhaus sowie Unterhaltsfähigkeit.


Gibt es staatliche Unterstützung?

Abgesehen vom Kindergeld kannst du zusätzlich BAB bekommen, abhängig von deinem Einkommen und dem deiner Eltern. Wohngeld ist beispielsweise ausgeschlossen, da du ja dem Grunde nach Anspruch auf BAB hast. Dessen Ablehnung müsstest du sonst vorlegen. Wie auch schon im Artikel Unterhalt erklärt, bist du zwar durch deine Eltern unterhaltsberechtigt, durch zu setzen wäre dies allerdings nur durch ein gerichtliches Verfahren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist eine eigene Wohnung unter 18 auf jeden Fall machbar. Kümmere dich rechtzeitig um einen Ausbildungsplatz, um die erste Wohnung in solch jungen Jahren auch stemmen zu können. Eine gute Mischung aus Kindergeld, Nebenjob, Wohngeld und ggf. Unterhalt wäre eine weitere, machbare Lösungsmöglichkeit. Solltest du aus familiären Gründen gezwungen sein, aus zu ziehen, dann wende dich an das Jugendamt.

ausziehen mit 16, ausziehen mit 17, eigene Wohnung