Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmaschine stinkt – Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Waschmittel sorgen in der heutigen Zeit nicht nur dafür, dass unsere Wäsche sauber wird, sondern auch für einen angenehmen Duft der gewaschenen Kleidung. Nicht selten dringt dennoch ein unangenehmer Geruch aus der Maschine, der sich zum Teil auch auf unsere Kleidung überträgt. Doch woher kommt dieser Gestank genau und welche Möglichkeiten gibt es, um ihn wieder loszuwerden?

Verschiedene Faktoren tragen zur Geruchsbildung bei

Gründe, warum Waschmaschinen häufig modrig oder gar verfault riechen, gibt es viele. Nicht selten ist die Waschtemperatur ein ausschlaggebender Faktor für die Geruchsbildung. Wer ausnahmslos bei niedrigen Temperaturen wäscht, der erhöht das Risiko, dass sich im Inneren der Maschine ein sogenannter Biofilm bildet. Dieser bildet eine ideale Grundlage für die Entstehung und Entwicklung von Bakterien. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte in regelmäßigen Abständen bei hoher Temperatur waschen und dabei auf Voll- oder Universalwaschmittel zurückgreifen. Diese beinhalten verschiedene Bleichmittel, die zur Zersetzung von Bakterienstrukturen beitragen und sie somit zerstören.

Nur regelmäßiges Reinigen kann den Gestank dauerhaft fernhalten

Waschmaschinen sind aufgrund ihres Aufbaus sowie ihres Nutzens von Hause aus eine potenzielle Sammelstelle für Bakterien und Keime. Einige Bereiche der Maschine sind sogar nahezu ein idealer Lebensraum, sofern dieser nicht regelmäßig gereinigt wird. Aus diesem Grund sollte der Türgummi sowie der Bereich hinter dem Gummi im Idealfall nach jedem Waschgang gereinigt werden. Andernfalls besteht ein hohes Risiko, dass sich in seiner Falte Bakterien im Nährboden aus Feuchtigkeit und Waschrückständen entwickeln. Darüber hinaus ist das Flusensieb eine häufige Quelle für unangenehme Gerüche. In vielen Modellen findet sich dieses Sieb hinter einer Blende im Sockel und sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, da die dort aufgefangenen Textilfasern in Kombination mit Feuchtigkeit einen weiteren Nährboden bieten. Wer sich an die Tipps von der Serviceseite von Bosch hält, der wird künftig kaum noch mit unangenehmen Gerüchen aus der eigenen Waschmaschine zu kämpfen haben. Auf der Seite befinden sich Zahlreiche Ratschläge zur Pflege und Wartung von Haushaltsgeräten, besonders jene Behandlungen, die man selbst durchführen kann. Die Tipps passen meistens auch für Maschinen anderer Hersteller.

Kalkablagerungen als weiteres Problem

Kalk im Inneren der Waschmaschine gefährdet nicht nur die langfristige Funktionstüchtigkeit der Maschine, sondern erhöht zusätzlich das Risiko, dass sich Gestank breit macht. Dies liegt in erster Linie daran, dass Kalk selbst eine gute Grundlage für die Entstehung von Bakterien und Keimen darstellt. Daher gilt es darauf zu achten, dass die Maschine regelmäßig entkalkt wird. Angenehmer Nebeneffekt der regelmäßigen Entkalkung ist eine deutlich erhöhte Effizienz der Waschmaschine. Verkalkte Maschinen arbeiten im Durchschnitt deutlich ineffizienter als voll funktionstüchtige Geräte. Somit steigt der Energieverbrauch parallel zur zunehmenden Verkalkung im Inneren.

Sollten sämtliche Versuche scheitern, unangenehme Gerüche aus der Waschmaschine zu verbannen, bleibt eine weitere mögliche Quelle für Bakterien und Keime. Defekte Ablaufpumpen, die beispielsweise ein Leck aufweisen, gehören zu den wenigen Gründen, die nicht ohne Weiteres behoben werden können. Durch das Leck in der Pumpe können sich kleine Pfützen im Inneren bilden, die über einen längeren Zeitraum als Nährboden für Bakterien fungieren.

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Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Vor dem Umzug: Welche Aspekte sind zu bedenken?

Mit dem Wohnortwechsel beginnt der Stress. Allerdings startet diese anstrengende Zeit nicht erst dann, wenn die eigentliche Arbeit beginnt. Vorab sind zahlreiche Dinge in den Bereichen Planung und Organisation zu erledigen. Diese Aspekte sorgen dafür, dass am Umzugstermin alles reibungslos vonstattengeht und die ersten Tage und Wochen im neuen Heim relaxt werden kann. Beim Umzug sind zahlreiche Dinge zu berücksichtigen. In dieser Hinsicht hilft www.umzug-checkliste.org weiter. Nachfolgend beschäftigen wir uns intensiv mit den wichtigsten Fragen aus dem planerischen oder organisatorischen Sektor.

Planung und Organisation: Der Umzug beginnt schon Wochen zuvor!

Wann sollte mit der Planung begonnen werden? Empfohlen wird ein Zeitrahmen von zwei bis drei Monaten zuvor. Nur so wird gewährleistet, dass alle Arbeiten termingerecht erledigt werden können.

– Termine festlegen: Als erstes muss der Umzugstermin definiert werden. Je nach Länge der Reise verlängert sich auch die Dauer der Arbeit. Beim Job muss gegebenenfalls Urlaub gebucht werden. Auch Helfer müssen sich die Zeit einteilen. Zudem sind vielleicht Handwerker zu beauftragen. In jedem Fall muss der Termin für den Umzug als erstes feststehen.

– Kinder und Haustiere: Kleine Kinder sind beim Umziehen keine Hilfe. Sie bekommen Hunger, wollen lieber spielen oder stehen im Weg. Es beschleunigt die Arbeit, wenn diese für die Dauer des Umzugs abgegeben werden. Die Großeltern können beim Wohnortwechsel auf diese Art helfen. Vielleicht kann der Nachwuchs sogar über das Wochenende bleiben. Haustiere sind bestenfalls bei tierlieben Freunden oder Verwandten unterzubringen. Der Umzugstrubel ist weder etwas für Hund noch Katze.

Helfer: Ist der Termin fixiert und sind die ersten Hilfskräfte für Kinder und Tiere verpflichtet, so werden weitere Personen benötigt, die beim Umzug tatkräftig mit anpacken. Möbel und Kartons müssen geschleppt werden. Gegebenenfalls können Freunde und Verwandte auch im Handwerk fungieren. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die Helfer zwar so zeitig wie möglich über den Termin informiert werden, aber eine zusätzliche Erinnerung – die zeitnah vor dem Umzug erfolgen sollte – nicht schaden kann. So sind Ausfälle noch zu ersetzen.

– Aktuelle Wohnung: Ein Mietvertrag ist zeitig zu kündigen. Ansonsten kann es passieren, dass doppelt gezahlt wird. Eine Renovierung muss vorgenommen werden, falls die letzte Übergabe ebenfalls voll renoviert durchgeführt wurde. Werden hier Handwerker benötigt? Oder zumindest etwas Zeit zum Streichen?

– Neue Wohnung: Schon vor dem Einzug, vielleicht sogar schon vor dem Kauf der Möbel, sind Wege für den Transport auszumessen. Es ist abzuklären, wie die Einrichtungsgegenstände den Weg ins neue Domizil finden. Natürlich müssen hier vorab gegebenenfalls Renovierungen oder Wunschänderungen vorgenommen werden. So wird das Haus zum Heim. Hilfreich ist auch ein Einrichtungsplan je Raum. Dort ist aufgezeichnet, wo welche Möbel zu stehen haben. Die Helfer können die Einrichtung beim Reintragen entsprechend verteilen.

– Packen: Das Verpacken beginnt mit dem Aufräumen. Garage, Dachboden und Keller müssen durchforstet werden. Jetzt sind die einzelnen Kartons mit Wohnräumen der neuen Wohnung zu beschriften. Dies hilft beim Ausladen. Wer vorab eine Liste erstellt, behält die Übersicht. Es ist jedoch selten nötig, sämtliche Gegenstände und Möbel mitzuführen. In diesem Sinne ist der S

perrmüll rechtzeitig anzumelden, um die übrigen Dinge zu entsorgen.

– Ummeldungen: Ein Nachsendeantrag der Post ist notwendig. Zudem ist eine Ummeldung in den Bereichen Telefon, DSL, Strom, Gas, Versicherungen und Co nötig. Ob ein neuer Tarif gewählt wird oder nur die Adressänderung zu verkünden ist, unterscheidet sich je nach Anbieter und Wechselgebiet. Aber auch Verwandte, Nachbarn und Freunde sind über den Umzug und die neue Adresse zu informieren.

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Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mobilfunktarife: Neuartige Tricks bei Handy-Flatrates

Mit groß dargestellten Angeboten und Niedrigpreisen locken viele verschiedene Anbieter ihre Kunden und präsentieren ihre Mobilfunktarife als wahre Preis-Leistungs-Sieger. Was viele Nutzer jedoch nicht immer wissen, zeigt sich erst im Anschluss ihrer Bestellung: viele Tarife sorgen beim Kunden für Frust und Ärger. Schuld sind die meist gut versteckten und schwer zu verstehenden Tarifklauseln, die den zunächst attraktiven Tarif in einen wenig leistungsfähigen Vertrag verwandeln. Viele Kunden beschweren sich über die Preisgestaltung des Tarifs, die nach einiger Zeit teurer wurde oder auch über die sogenannte Datenautomatik, die weitere Kosten für Nutzer bedeuten kann. In der Handy-Flatrate-Tabelle des Vergleichsportals billig-tarife.de werden sowohl Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit, als auch die Datenautom
atik der Tarife deutlich angezeigt und erklärt, wodurch eindeutig die Thematik der Preisgestaltung behandelt und gezeigt wird, dass das Problem der Kostenfallen ein aktuelles ist.

Vorsicht vor Preiserhöhungen

Mobilfunktarife im VergleichViele Aktionen bewerben ihren Tarif mit einer besonders günstigen Grundgebühr, welche allerdings an einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gebunden ist. Wer sich zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte darauf achten, dass sich die Grundgebühr innerhalb der Vertragslaufzeit nicht erhöht. Viele Angebote locken den Kunden durch einen besonders niedrigen Preis, obwohl dieser nur 12 Monate oder gar nur ein paar Monate gültig ist. Nach dieser Zeit erhöht sich die Grundgebühr des Vertrags auf den Standardtarifpreis, der oftmals um ein Vielfaches höher ist und den Tarif in seinem Preis-Leistungs-Verhältnis weit weniger attraktiv macht.
Gleiches Verfahren wird auch oft beim Internet-Datenvolumen angewendet, bei dem jedoch keine Erhöhung, sondern eine Senkung des Volumens nach einigen Monaten stattfindet. Kunden sollten sich dessen also bewusst werden und eventuell nach einem Tarif suchen, der keine Mindestvertragslaufzeit beinhaltet und alle vier Wochen gekündigt werden kann.

Versteckte Kosten in der Datenautomatik

Ein neueres Phänomen der Mobilfunkbranche ist die sogenannte Datenautomatik des Internet-Datenvolumens, bei dem nach Verbrauch des vertraglich festgelegten Datenvolumens automatisch kleine Datenpakete für einige Euro zum Tarif nachgebucht werden. Bis zu drei Mal pro Monat kann ein solches Paket hinzugebucht werden. Je nachdem wie schnell dieses Datenvolumen vom Nutzer aufgebraucht wird, können somit weitaus höhere Kosten für den Nutzer entstehen, die das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmals verschlechtern können. Außerdem wird die Geschwindigkeit der Internetverbindung auf weitaus langsamere 16 KBit/s reduziert, wodurch die Nutzung des Internets kaum zufriedenstellend wird. Kunden sollten somit bei der Auswahl des Tarifs genau darauf achten, ob die Datenautomatik ein Bestandteil ihres Tarifs ist und entsprechend abwägen, ob sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Es zeigt sich jedoch, dass die Datenautomatik bei der Präsentation von Tarifen immer klar ausgewiesen wird und deutlich zu erkennen ist. Bei vielen Tarifen lässt sich diese sogar nach

träglich abschalten, während bei anderen Tarifen der Kunde dazu gezwungen ist diese aktiviert zu lassen.

Die Auswahl und der Kauf eines Mobilfunktarifs ist immer eine langfristige Investition und sollte daher auch immer wohlüberlegt sein. Wer sich also zwei Jahre lang an einen Anbieter binden möchte, sollte stets darauf achten, dass nach einigen Monaten keine unerwartete Preiserhöhung stattfindet, die das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder relativiert. Kunden sollten sich daher nicht von extrem niedrigen Preisen blenden lassen und immer den Durchschnittspreis berechnen, falls eine Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit stattfinden sollte. Im besten Fall sollte man jedoch einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit bestellen, um somit flexibel auf Preisänderungen oder gar bessere Angebote reagieren zu können.
Außerdem sollte man immer ein Auge auf weitere Konditionen des Tarifs haben, wie z.B. auf die Datenautomatik. Ist sie fester Bestandteil des Tarifs, sollten man stets darauf achten nicht das Limit des Datenvolumens zu überschreiten, um weitere Kosten zu vermeiden. Hat der Nutzer jedoch die Möglichkeit diese zu deaktivieren, sollte er dies unbedingt zu tun. Nur so kann der Nutzer sicherstellen nicht in eine versteckte Kostenfalle zu geraten und überteuerte Rechnungen bezahlen zu müssen.

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Möbliertes Wohnen: Vor- und Nachteile

Möbliertes Wohnen: Vor- und Nachteile

Viele Menschen wollen nur für einen gewissen Zeitraum eine Wohnung finden und mieten. Für diese bietet sich eine möblierte Wohnung an. Dem Mieter erschließen sich so gewisse Vor- und Nachteile. Wir haben die gängigsten Begleiterscheinungen möblierter Mietverhältnisse  zusammengefasst.

Immer stärkere Bedeutung auf dem Wohnungsmarkt kommt möblierten Wohnungen zu. Vor allem Berufspendler, Monteure und Projektarbeiter aus dem In- und Ausland, aber auch Studenten, nutzen das möblierte Wohnen immer häufiger, um an ihrem zeitlich begrenzten Arbeits- oder Studienort nicht in teuren Hotels hausen oder gar eine ganze Einrichtung für eine Wohnung zahlen zu müssen, in der sie nur Wochen oder Monate leben werden. Statt großem Hotel-Speisesaal am Morgen lieber im Bademantel am heimischen Küchentisch frühstücken – nicht nur finanzielle Vorteile bietet möbliertes Wohnen, denn vor allem die Privatsphäre in den „eigenen“ vier Wänden wahrt sich ein Mieter eines solchen Mietverhältnisses.

Möbliertes WohnenKosten meist höher

Häufig haben Pendler zu Hause Familien, dich sich in ihrer Umgebung wohlfühlen, weshalb sie eine möblierte Wohnung am Arbeitsort finden wollen, um die Kosten für eine komplette Neueinrichtung einer Zweitwohnung (oder eines Hotelaufenthalts) zu sparen. Wer aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung anmietet, kann die Ausgaben für diese grundsätzlich in seiner Steuererklärung angeben. Doch aufgepasst: Möblierte Wohnungen liegen in Sachen Mietkosten in der Regel über den durchschnittlichen Mietpreisen der Umgebung. Das liegt daran, dass Vermieter zum einen daran interessiert sind, Profit zu erwirtschaften (auch bei Privatpersonen, die selber nur vermieten, weil sie kurzfristig einen Stadtwechsel vollziehen müssen), zum anderen aber auch daran, dass zur Zwischenmiete wohnende Menschen nicht so sparsam leben wie zu Haus. So können die Verbrauchskosten für Strom, Wasser und Heizung sehr hoch ausfallen, was der Vermieter in einer Kostenpauschale anführen und so vom Mieter (mit Überschuss) zurückholen kann.

Ebenso kann es sein, dass der Vermieter diese möblierte Wohnung ständig vermietet und er regelmäßig (spätestens alle zehn Jahre) die Einrichtung austauschen oder reparieren bzw. reinigen muss. Auch diese Kosten können sich in dem pauschalen Mietpreis niederschlagen. So kann der eigentliche Vorteil der Möblierung einen gewissen Beigeschmack bekommen, der von manchen Menschen nachteilig gedeutet werden kann. Doch ein derartiges Maß an Flexibilität hat eben seinen Preis.

Kein Kündigungsschutz

Eine möblierte Wohnung wird meist für einen zuvor im Mietvertrag definierten Zeitraum gemietet, an welchem es zunächst einmal wenig zu rütteln gibt. Will ein Vermieter seine Wohnung vor Ablauf des Vertrages selbst nutzen, weil bspw. ein Auslandsaufenthalt früher beendet wird, dann geht das in der Regel nicht. Mieter von möblierten Wohnungen verfügen jedoch über keinerlei Kündigungsschutz. Das ist vor allem für Vermieter von hoher Priorität, denn falls ein Mieter mal versucht, sich über das Ende des Mietvertrages hinweg in der Wohnung einzunisten, dann kann der Vermieter schnell und unproblematisch die Wohnung räumen lassen.

Sonderfälle stellen möblierte Wohnungen dar, welche von Familien auf Dauer angemietet wurden. In solchen Fällen gelten dieselben Regeln wie in Einliegerwohnungen. Sollte der Vermieter einer Mietpartei in einem derartigen Verhältnis kündigen, verlängert sich die Kündigungsfrist um drei Monate, sprich in einem Mietverhältnis bis zu fünf Jahre auf sechs statt drei Monate, bei einer Mietzeit von über fünf Jahren bei neun statt sechs Monaten usw. In privaten Vermieterwohnungen gilt dieser Schutz jedoch nicht. Ohne Angabe von Gründen kann ein Vermieter bis zum 15. Eines Monats dem Mieter zum Monatsende kündigen.

Fazit

Das möblierte Wohnen bietet ein hohes Maß an Flexibilität, wenn man schnell eine Wohnung finden will/muss. Für den Mieter entfällt ein lästiger Umzug, da die Wohnung bereits komplett ausgestattet ist. Die etwas höheren Mietkosten sind zwar auf den ersten Blick ärgerlich, jedoch auch von Nöten, um die möblierte Wohnung in gutem Zustand zu halten. Daher kann man diese Form des Wohnen jedem ans Herz legen, der für kurze Zeit eine neue Bleibe braucht, denn auch wenn die Mietpreise möblierter Wohnungen über dem normalen Durchschnitt liegen: die Kosten für eine komplett neue Einrichtung oder einen Hotelaufenthalt würden weitaus höher ausfallen. Zudem spart man sich eine ganze Menge Stress.

Zu Hause ausziehen: Mit 16 oder 17 Jahren

Zu Hause ausziehen: Mit 16 oder 17 Jahren

Möglichst bald von zu Hause ausziehen und in die eigene Wohnung schlüpfen. Wer hat schon nicht bereits im Kindesalter daran gedacht, nachdem es wiedermal Ärger mit den Eltern gab. Wie schon in einem der vorigen Artikel erwähnt, ist der Auszug auf rein rechtlicher Basis erst mit der Vollendung des 16. Lebensjahres möglich.

Ausziehen mit 16 oder mit 17 – Macht das einen Unterschied?

Im Grunde genommen kannst du eine eigene Wohnung oder WG beziehen, sobald du die Einwilligung deiner Eltern bekommst. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du erst 16, oder schon 17 Jahre alt bist. Sie haben bis zu deiner Volljährigkeit das Aufenthaltsbestimmungsrecht und können quasi entscheiden, wo du wohnst, ob du willst oder nicht. Beachte auch, dass sie nach wie vor die volle Verantwortung für dich tragen. Dies ist einer der Gründe, warum viele Eltern ihre Kinder nicht ohne triftigen Grund ausziehen lassen.

Wichtig:

Deine Eltern müssen bis zu deinem 18. Lebensjahr alle Verträge für dich mit unterschreiben, somit auch einen etwaigen Mietvertrag für die erste eigene Wohnung. Zudem sind sie für deine finanzielle Absicherung verpflichtet und müssen dich dementsprechend stützen. Das beudetet für dich, dass ihre Unterhaltsfähigkeit immer jeglichen staatlichen Leistungen (außer Wohngeld) vorgezogen wird, solange ihre Einkommen die Freibeträge überschreiten.

So kann es trotzdem klappen:

Wenn du bereits mit 16 oder 17 nach dem Realschulabschluss eine betriebliche Ausbildung beginnst, bekommst du somit auch eine Ausbildungsvergütung. Abhängig von der Höhe der Vergütung kannst du dir bereits eine eigene Wohnung leisten und bräuchtest nun noch das Einverständnis der Eltern. Sollte die Lage zu Hause ohnehin angespannt sein, werden sie mit Sicherheit zustimmen und dir zusätzlich das Kindergeld überweisen.

Eine weitere Alternative könnte auch eine durch durch Schüler-BAföG geförderte, schulische Ausbildung sein. Allerdings gibt es auch hier einige Voraussetzungen, wie die Entfernung zum Elternhaus sowie Unterhaltsfähigkeit.


Gibt es staatliche Unterstützung?

Abgesehen vom Kindergeld kannst du zusätzlich BAB bekommen, abhängig von deinem Einkommen und dem deiner Eltern. Wohngeld ist beispielsweise ausgeschlossen, da du ja dem Grunde nach Anspruch auf BAB hast. Dessen Ablehnung müsstest du sonst vorlegen. Wie auch schon im Artikel Unterhalt erklärt, bist du zwar durch deine Eltern unterhaltsberechtigt, durch zu setzen wäre dies allerdings nur durch ein gerichtliches Verfahren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist eine eigene Wohnung unter 18 auf jeden Fall machbar. Kümmere dich rechtzeitig um einen Ausbildungsplatz, um die erste Wohnung in solch jungen Jahren auch stemmen zu können. Eine gute Mischung aus Kindergeld, Nebenjob, Wohngeld und ggf. Unterhalt wäre eine weitere, machbare Lösungsmöglichkeit. Solltest du aus familiären Gründen gezwungen sein, aus zu ziehen, dann wende dich an das Jugendamt.

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Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Mit dem Partner seiner Träume in die erste gemeinsame Wohnung ziehen, eines der schönsten Momente im Leben, wie ich finde. Anders als bei einer Single-Wohnung können aber auch allerhand Probleme die neue Gemeinschaft stören. Ob man wirklich zusammen passt, zeigt also erst das ständige Beisammensein. Nicht wenige Beziehungen müssen innerhalb der ersten Monate einen oder mehrere Härtetests durchlaufen. Schon bei der Wohnungseinrichtung gerät man erfahrungsgemäß oft aneinander. Klären wir zunächst, was sich mit einer gemeinsamen Wohnung prinzipiell ändert.

Was spricht für das Zusammenziehen mit dem Freund…

  • Möglichst alle Kosten werden gerecht geteilt, so bleibt mehr für jeden
  • Auch bei der Ersteinrichtung dürfte zu Beginn mehr zusammen kommen
  • Das Gefühl nach Hause zu kommen, wo bereits der Partner sehnsüchtig wartet, ist unbeschreiblich
  • Du bist nicht alleine, alle Probleme können gemeinsam gelöst werden
  • Auch die Hausarbeit wird komplett geteilt

Was dagegen spricht…

  • 2 Menschen, verschiede Bedürfnisse und Vorlieben, da sind häufige Konflikte vorprogrammiert
  • Je länger man zusammenlebt, umso öfter hat man den Wunsch, mal wieder völlig ungestört zu sein
  • Du kannst nicht einfach tun und lassen was du willst
  • Du musst auch mal zurückstecken können und Verständnis bringen, z.B. die Wahl des TV-Programmes dem Partner überlassen

Zusammenziehen – Planung ist das A und O

Durch die große Verliebtheit und Verbundenheit zum Partner scheint schon bald nichts wichtiger zu sein als ein gemeinsames Kuschelnest. Ist dies in die Tat
umgesetzt, zieht es vielen in kürzester Zeit die rosarote Brille von den Augen, da die Realität plötzlich ganz anders aussieht. So kann es immer öfter Stress geben, anstatt der gewohnten Zweisamkeit.

Das Zusammenziehen – Und typische Probleme

Durch voreiliges Zusammenziehen werden ungeahnte Gegensätze und Gewohnheiten des Partners deutlich. Wann der richtige Zeitpunkt für die erste gemeinsame Wohnung ist, muss jedes Paar für sich entscheiden. Im Idealfall haben Beide bereits das 18. Lebensjahr erreicht und können ihren Lebensunterhalt bis auf das Nötigste selbst finanzieren, ohne vom Partner abhängig zu sein. Ist dies nicht der Fall, kommt es spätestens in der ersten Wohnung zum großen Krach um das liebe Geld. Ideal ist das Zusammenziehen auch dann, wenn die ursprünglichen Wohnungen nicht weit voneinander entfernt liegen, damit sich für keinen der
Partner die Lebensumstände zu sehr verändern. Damit ist nicht nur die Entfernung zum Arbeitsplatz oder Schule gemeint, sondern auch die gewohnte Umgebung und der Kontakt zu Freunden und Verwandten. Wichtig ist letzten Endes, dass keiner der Partner zu große Opfer erbringen und auf Dinge verzichten muss, damit das Zusammenziehen klappt.

Die erste gemeinsame WohnungGerade in jungen Jahren sollte das Zusammenziehen in die eigene Wohnung gut überlegt sein. Denn wenn die Beziehung den Härtetest nicht besteht, ist eine plötzliche Trennung von Hab und Gut genauso wenig einfach wie der Wiedereinzug bei den Eltern. Denn im Grunde kann nur einer in der Wohnung bleiben, während sich der ehemalige Partner eine neue Wohnung suchen muss oder zunächst wieder zu Hause einzieht. Problematisch kann es werden, wenn du die Wohnung allein nichtmehr bezahlen kannst. Deshalb ist es wichtig, dass sich bei Paaren beide als Hauptmieter im Mietvertrag eintragen. In diesem Fall muss der Partner dem plötzlichen Auszug zustimmen und kann so
seine eigene finanzielle Situation weiterhin sichern, bis eine Lösung gefunden wurde.

Dinge, die vor der ersten gemeinsamen Wohnung geklärt werden sollen

Bevor es richtig zur Sache geht, solltet ihr euch gründlich Gedanken über die Einteilung der Kosten, den groben Einrichtungsstil und der Haushaltsführung  für die erste gemeinsame Wohnung machen. Dafür muss man sich allerdings erst einmal darüber klar werden, wie man leben möchte.

  • Macht euch Notizen über folgende Fragen:
  • Welche Möbel können mitgenommen werden?
  • Wer kann wie viel Kapital für die Ersteinrichtung aufbringen?
  • Wie sollen die einzelnen Räume farblich gestaltet werden, damit jeder zufrieden ist?
  • Welchen Platz braucht man für Hobbys?
  • Ungefähre Lage, Größe und Ausstattung und Ansprüche an die erste gemeinsame Wohnung?  (Wanne, Balkon, Einbauküche etc.)

Schon während des Umzugs kann es ohne etwaige Planung zu heftigen  Auseinandersetzungen kommen, die nicht selten schon das Aus bedeutet haben. Daher sollten Paare immer bemüht sein, Kompromisse zu finden. Er darf die farbliche Gestaltung des Wohnzimmers übernehmen, während sie die Einrichtung des Schlafzimmers übernimmt.

Alle Wünsche und Vorstellungen gegenüber stellen und die Ergebnisse, mit denen jeder zufrieden ist, aufschreiben. So kann eigentlich nichts schiefgehen.

Weitere Lösungen auf typische Probleme findet ihr auch auf Wie-Wie.de

Erste Wohnung mit Freund oder Freundin: Kostenteilung und Kontoführung

Besprecht rechtzeitig, von welchem Konto die laufenden Kosten abgehen  sollen und wer was bezahlt. Es ist besonders wichtig, dass jeder einen gewissen Kostenanteil decken kann. Wenn 80% der Kosten vom Partner bezahlt werden, sind wiedermal Sorgen und Streitereien um das liebe Geld und die erste gemeinsame Wohnung vorprogrammiert. Der Idealfall wäre, wenn jeder 50% der laufenden Kosten (Miete, Strom, Lebensmittel, Telefon…) decken kann. Je nach dem, wessen Konto mit den dauerhaften Kosten belastet wird, ist es sinnvoll, das Kindergeld oder einen festen Betrag vom nicht belasteten Konto als Dauerauftrag umzuleiten, damit nicht jeden Monat neu überweisen werden muss. Dieser Betrag sollte alle Fixkosten zu 50% abdecken. Persönliche und
individuelle Ausgaben
kann dann jeder für sich bezahlen.

2 Möglichkeiten der Kostenteilung:

  • Halbe-Halbe
    • Alle Ausgaben sauber aufgelistet und 50:50 Ob auch persönliche Ausgaben wie Friseur oder Mitgliedschaftsbeiträge aufgeteilt werden, muss jeder für sich klären.
  • Je nach Einkommen
    • DieseMethode bietet sich an, bzw. ist zwingend
      notwendig, wenn ihr ein stark differenziertes Einkommen habt. h. einer kann das Geld für die 50:50 Variante nicht aufbringen. Demnach wird der besser Verdienende auch einen dauerhaft höheren Anteil an den Kosten tragen, solange es ihm nichts ausmacht.

Zur besseren Kostenkontrolle empfehle ich, ein Haushaltsbuch zu führen. Dies scheint zu Beginn sehr lästig, erweist sich aber auf Dauer als sehr hilfreich, denn es entlarvt große Kostenfresser und gibt dir mit der Zeit ein Gefühl dafür, wo du wie viel ausgeben kannst. Eine entsprechende Vorlage findest du im Anhang.

Zusammenziehen ohne HürdenSo übersteht die Beziehung den neuen Alltag

Am Morgen zusammen aufwachen und ebenso am Abend wieder einschlafen. Dazwischen liegen oft nicht nur die schönen Dinge des gemeinsamen Lebens, sondern von nun an auch Streitigkeiten wegen zumeist banalster Dinge wie dem Abwasch, Geld, Haushaltsführung, eingeengter Privatsphäre oder die merkwürdigen Freunde des Partners.

Dies ist natürlich nicht schön und keiner kann sich dies vor dem Zusammenziehen tatsächlich vorstellen. Tatsächlich entsprechen diese Tatsachen aus eigener Erfahrung oft der Realität. Du musst lernen, dich an die Lebensgewohnheiten des Partners anzupassen. Egal ob Fehlverhalten, Nachlässigkeit oder Versehen, sprich Probleme unbedingt an. Jene in sich hinein zu fressen, wirkt sich auf Dauer sehr schlecht auf eine funktionierende Partnerschaft aus. Versuche Kompromisse einzugehen, die für beide Seiten akzeptabel sind. Von Zeit zu Zeit sollten sich damit immer weniger Probleme wiederholen.

Erste gemeinsame Wohnung: Die Privatsphäre

Eines der wichtigsten Grundprinzipien in der ersten gemeinsamen Wohnung sind ausreichend Freiraum und Privatsphäre. Somit sollte jeder sein eigenes Zimmer haben, um sich bei Streitigkeiten oder bei bloßem Willen nach Ruhe und Entspannung in sein eigenes Reich zurückziehen zu können. Natürlich sollst du jetzt keine 4-Raum Wohnung mieten. Eine mit 2 Räumen ist jedoch aus eigener Erfahrung zu wenig, auch wenn sie aus finanzieller Sicht zunächst sinnvoller erscheint.

Nehmt euch, wenn das Geld es hergibt, eine 3-Raum Wohnung, quasi ein zusätzliches Arbeitszimmer. Dieses soll nicht nur als solches fungieren, sondern auch als Rückzugsort dienen. Außerdem muss der PC (meist auch Schreibtisch) selbst bei 2-Raum Wohnungen mit im Wohnzimmer seinen Platz finden. Dies kann auf Dauer sehr nervig werden, wenn der Partner beispielsweise nebenbei ständig den Fernseher laufen lässt.

Erste gemeinsame Wohnung: Setzt Grenzen und Regeln

Hat man sich zunächst erst einmal eingelebt, fallen plötzliche Gewohnheiten des Partners auf, die man noch gar nicht kannte und oft zur plötzlichen Krise führen kann. Daher solltet ihr frühzeitig gewisse Grenzen und Regeln setzten, um dieselben Krisenherde in Zukunft zu vermeiden.

Die gegenseitige Rücksichtnahme spielt also eine ganz entscheidende Rolle. Es ist zu vergleichen mit der Kunst des Geben und Nehmen. Fragen deinen Partner, ob es in Ordnung geht, dass gleich Kumpels zum Fußball gucken kommen oder der Freundinnenklatsch zu Hause stattfindet. Hierbei geht es nicht um das Was, sondern um das Wo. Denn der Partner kann und darf nicht gezwungen werden, die Wohnung und damit sein Reich für die Freunde des Partners zu räumen und ggf. wieder zurück zu stecken.

Versuche nicht, den Partner zu erziehen

Versuche nicht deinen Partner zu erziehen, indem er sich deinen Lebensgewohnheiten komplett anpasst, so wie du es gern hättest. Bei Problemen hilft nur ein klärendes Gespräch mit offenen Karten. So soll ruhig angesprochen werden, dass sich der Mann auch mal mehr am Hausputz beteiligen könnte, wohingegen sie nicht so oft vor dem Fernseher lungern soll. So muss jeder Part Abstriche bei seinen Ansprüchen machen und Kompromisse eingehen, damit auch in der gemeinsamen Wohnung eine harmonische Beziehung herrscht.

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