Strom sparen in der neuen Wohnung: Mit LEDs und anderen Tricks

  • 3 Minuten Lesedauer
Autor: Christoph Wiemer
Position: Inhaber

In einer neuen Wohnung gibt es gefühlt hunderte Dinge zu beachten. Strom sollte im Idealfall schon fließen. Fehlt noch der Stromvertrag. Doch sollte man es dabei belassen – oder gibt es vielleicht noch einen weiteren Punkt auf der To-do-Liste, der beachtet werden sollte? Ja, den gibt es.

Strom sparen ist einfacher, wenn von Anfang an clever geplant wird. Dafür gibt es drei wichtige Tipps: LEDs nutzen, Lampen clever platzieren und versteckte Stromfresser ausfindig machen. Je früher Strom sparen auf der Agenda steht, umso mehr wird gespart.

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Bildquelle: pixabay.com, ©ColiN00B CC0 public domain

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So viel Strom sparen LEDs

Es klingt wahrscheinlich verführerisch, alte Lampen auch mit in die neue Wohnung zu nehmen. Sind Glühlampen noch funktionsfähig, müssen nicht extra neue gekauft werden. So soll gerade beim Umzug erst einmal Geld gespart werden. Doch es kann sich lohnen, sofort auf LEDs umzustellen.

Denn im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtstoffen können LEDs zwischen 80 und 90 Prozent an Strom sparen! Natürlich müssen die LEDs erst einmal angeschafft werden und das kostet Geld. Allerdings kann online gut gespart werden (siehe zum Beispiel: LEDonline). Außerdem muss klar sein: Je früher auf LEDs gesetzt wird, umso früher beginnt das Sparen.

Ebenfalls gespart wird, da hochwertige LEDs lange halten. Somit muss nicht nach einem Jahr schon wieder nachgekauft werden. Verlieren LED Lampen doch an Leuchtkraft oder gehen kaputt, können sie recycelt werden. Für LEDs spricht zusätzlich, dass sie für alle Räume geeignet sind, da es sie als Strahler, Röhren und Downlights gibt.

Lampen clever wählen und platzieren

Zum Stromsparkonzept für die neue Wohnung gehört, nicht nur nach Geschmack zu gestalten. Lichtquellen sollten auch mit Bedacht auf den Verbrauch platziert werden. Damit ist zum Beispiel gemeint, dass rund um einen Fernseher oft keine zusätzlichen Beleuchtungen nötig sind – so kann bei Fernsehabenden ein Kino-Feeling erzeugt werden. Durch das Licht des Fernsehers wird der Raum dabei aber nie völlig dunkel.

In größeren Räumen ist manchmal mehr als eine Lampe nötig. Deckenfluter können ideal sein. Stehlampen verleiten manchmal dazu, das Licht lieber an zu lassen. Wer den Raum nur für einige Minuten verlässt, will vielleicht nicht extra zu einer Stehlampe hingehen, um sie auszuschalten und später wieder einzuschalten. Lichtschalter befinden sich hingegen gleich neben der Tür. Alternativ kann auf moderne Technik gesetzt werden: Wer seine Beleuchtung per App bedient, ist maximal flexibel.

Standby-Modus und automatische Abschaltungen

Neben der cleveren Beleuchtung müssen auch die versteckten Stromfresser eine Rolle spielen. Fernseher, Laptops und sonstige technische Geräte im Standby-Modus können Strom verbrauchen. Das gilt besonders für ältere Geräte. Somit sollten sie immer zur Nacht oder beim Verlassen der Wohnung ausgeschaltet werden. Dies geht einfacher mit einer Steckdosenleiste, die ein- und auszuschalten ist. Möglich sind auch Steckdosen, die per Fernbedienung ausschaltbar sind.

Einige Geräte schalten sich automatisch ab. Vor dem Fernseher einschlafen oder den Laptop vor dem Verlassen des Hauses nicht auszuschalten, ist nicht das Ende der Welt. Wer sich aber gut kennt und das öfter verschludert, der kann sich selbst mit automatischen Abschaltungen das Leben erleichtern und den Geldbeutel schonen.

 

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