BAföG bedeutet ausgesprochen Bundesausbildungsförderungsgesetz und regelt die staatliche Unterstützung von Schülern und Studenten. Eine Beantragung ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Grundsätzlich wird zwischen Schüler-BAföG für Schüler und normalem BAföG (hier auch noch Meister-BAföG) für Studenten unterschieden. Der maximale Bedarfssatz beträgt seit 01.10.2010 670 €.
Zunächst sei gesagt, dass das Gesetz keine wirkliche Trennung zwischen Schüler-BAföG und dem Studenten-BAföG sieht. Die Bedarfssätze und Bestimmungen des BAföG richten sich schließlich nur nach der Schulart.

Hast du tatsächlich Anspruch auf BAföG, darfst du außer Kindergeld keine weiteren Leistungen wie z.B. Wohngeld beziehen.

Bewilligung und Höhe des BAföG Bedarfes richten sich folglich nach:

  • Art der Ausbildung / des Studiums
  • Ort der Ausbildung (beim Studium spielt der Ort keine Rolle)
  • Eigene Wohnung oder bei den Eltern lebend
  • Unterhaltsfähigkeit der Eltern, dessen  und dein eigenes Einkommen
  • Vorhandene Kranken- sowie Pflegeversicherung
  • Eigene Kinder

Faktoren für die Bedarfsermittlung

Grundbedarf Je nach Ausbildungsstätte gibt es einen gesetzlich   vorgeschriebenen Grundbedarf.
Wohnpauschale Bei einem eigenen Haushalt als Student und schulischen Ausbildungen mit der Voraussetzung des abgeschlossenen Berufsabschlusses beläuft sich die Pauschale auf 224 €.
KV-Zuschlag Ein Anspruch auf den Zuschlag zu der Krankenversicherung und Pflegeversicherung besteht nur, wenn du nachweislich selbst beitragspflichtig bist. Eine Mitversicherung bei den Eltern schließt diese aus.
PV-Zuschlag

 

Das Schüler-BAföG

Voraussetzungen, die zu einer Förderung führen:

  • Bei gegebener Unterhaltspflicht zu wenig Einkommen der Eltern
  • Und Schulweg zu weit vom Elternhaus gelegen
  • Oder eigener Hausstand und eigene Kinder
  • Oder du bist verheiratet oder geschieden
  • Setzt eine schulische Ausbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung
    voraus, muss generell kein Grund für eine eigene Wohnung angegeben
    werden, um Schüler-BAföG zu erhalten.

Der Weg zum Elternhaus spielt beim Schüler-BAföG eine große Rolle:

Die Entfernung zwischen Elternhaus und Ausbildungsstätte gilt dann als zu weit, wenn an 3 Wochentagen eine Wegzeit für Hin- und Rückfahrt von mindestens 2 Stunden anfällt. Hinzugerechnet werden können sowohl die Wartezeiten für Verkehrsmittel, als auch Fußweg, wobei hier für jeden angefangenen Kilometer 15 Minuten angesetzt werden dürfen. Ist dies nicht der Fall, wird dein Antrag
womöglich abgelehnt werden.

Was muss zurückgezahlt werden?

Schüler-BAföG wird in der Regel als Vollzuschuss bewilligt, sodass du das Geld vom Staat geschenkt bekommst. Eine Ausnahme bilden hier Akademien und höhere Fachschulen. Hier gibt es das Schüler-BAföG zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen.

Bis wann wird mir Schüler-BAföG gezahlt?

Es wird im Normalfall bis zum Abschluss der Ausbildung gewährt. Lernfortschritte müssen nur bei Akademien und höheren Fachschulen vorgezeigt werden.
 
 Bildungsstätten und Bedarfssätze für Schüler-BAföG

Ausbildungsstätte Grundbedarf Wohnpauschale KV PV Höchstbetrag
Allg. bildende
Schulen wie Haupt-, Real- und Gesamtschulen,  Gymnasien ab der    10. KlasseBerufsfachschule bzw. Fachschule in einem mind. zwei jährigen
BildungsgangFachoberschule (FOS)Klassen für berufl. GrundbildungBerufsfachschule und Berufskollege
465 € / 62 € 11 € 538 €
Hinweis:Hier gelten die oben genannten Voraussetzungen für eine Förderung. Ersatzweise gibt es Anspruch auf ALG II.Ausnahme: Bei Besuch einer Berufsfachschule oder Berufskollege muss kein Grund für eine eigene Wohnung angegeben werden.
Akademie, Berufsaufbauschule und höhere Fachschule 373 € 224 € 62 € 11 € 670 €
Hinweis: Hier gelten keine Voraussetzungen für eine Förderung.
Kollege                    (normales Kollege), Abendgymnasium, Fachschule (vorher abgeschlossene    Berufsausbildung) 348 € 224 € 62 € 11 € 645 €
Fachoberschule,      Abendrealschule, Berufsaufbauschule, Abendhauptschule 391 € / 62 € 11 € 616 €
Hinweis:Bei der Fachoberschule mit Voraussetzung der abgeschlossenen Berufsausbildung zählt nur der direkte Bildungsweg in die 12. Klasse, da die 11. Klasse aufgrund einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung übersprungen wurde.

 

Das Studenten-BAföG

Voraussetzungen:

  • Einschreibung an einer beliebigen Hochschule oder Fachhochschule
  • Bei gegebener Unterhaltspflicht zu wenig Einkommen der Eltern
  • Du bist unter 30 (bei Masterstudiengang bis 35)
  • Staatsangehörigkeit Deutsch
  • Keine Zweitausbildung (auch hier gibt es Ausnahmen)
  • Hier spielt die Entfernung zum Elternhaus keine Rolle, da du die Ausbildung sowieso zur Hälfte selbst finanzierst. Somit ist die Bewilligung hauptsächliche von der Einkommenssituation deiner Eltern abhängig, solange nicht Eltern unabhängig gefördert wird.

Wann müssen Leistungen nachgewiesen werden?

Das BAföG-Amt möchte in der Regel alle 4 Semester einen entsprechenden
Nachweis haben, das du noch studierst. Ist dies aus irgendwelchen   Gründen nicht möglich, wird das BAföG gestrichen.

Bis wann wird mir BAföG gezahlt?

Bei Studenten richtet es sich nach der Dauer der Regelstudienzeit. Danach kannst du mittels Studienabschlusshilfe oder beispielsweise dem ab Seite 78 erläuterten
Bildungskredit gefördert werden.

Was muss zurückgezahlt werden?

Wie schon erwähnt, brauchen Jene die Schüler-BAföG beziehen, nichts zurückzahlen. Studenten hingegen bekommen nur 50% als Zuschuss, der Rest muss nach 5 Jahren ab der letzten BAföG-Rate zinslos zurückgezahlt werden.

Wann gibt es elternunabhängiges BAföG? (ohne Unterhaltspflicht)

  • Beginn einer Ausbildung nach dem 30. Lebensjahr
  • Bei einer Ausbildung auf dem zweiten Bildungsweg (z.B. Abitur nachholen)
  • Abendgymnasium oder Kollege (Allgemeine Hochschulreife auf dem
    zweiten Bildungsweg)
  • Eine ab dem 18. Lebensjahr mindestens 5 jährige Erwerbstätigkeit vor Ausbildungsbeginn
  • Bei Vollwaisen

Praktika werden bei BAföG ebenfalls gefördert, wenn sie zwingend Bestandteil einer bestimmten Ausbildung sind. Bei Schüler-BAföG werden sie gleichwertig behandelt.

Solltest du mit eigenen Kindern unter 10 Jahren zusammenleben und diese betreuen, ist es möglich, einen Kinderbetreuungszuschuss  zusätzlich zum (Schüler-) BAföG zu erhalten, der für das erste Kind pauschal 113 € monatlich beträgt und für jedes weitere 85 €.
 
Bedarfstabelle für das Studenten-BAföG

Grundbedarf 373 €
Wohnpauschale 224 €
KV-Zuschlag 62 €
PV-Zuschlag 11 €
Höchstbetrag (auswärts, ohne Kinder)Höchstbetrag (auswärts, mit Kind unter 10 Jahren) 670 €783 €

 

Dein Vermögen zum Antragszeitpunkt

Für die Ermittlung deines monatlichen BAföG-Bedarfs wird neben dem Einkommen auch dein Vermögen angerechnet. Hier gilt ein Freibetrag von 5.200 €. Die Bestimmungen dazu sind beiden BAföG Varianten gleich.

Wichtig: Hier spielt nur dein eigenes Vermögen eine Rolle, dass der Eltern oder des Partners ist hierbei irrelevant.

Anrechenbares Vermögen:

  • Barvermögen
  • Sparvermögen und Bausparverträge
  • Wertpapiervermögen

Haushaltsgegenstände

Sie zählen nicht als Vermögen, wenn sie zum Einrichten und Führen eines Haushalts benötigt werden. Vor Antragsstellung und Wohnungsgründung hast du im Grunde genommen noch keine anrechenbaren Gegenstände. Bei zu viel Vermögen kannst du dieses vorher für die Einrichtung ausgeben.

Schulden

Noch nicht abgezahlte Kredite oder andere Verpflichtungen mindern das Vermögen im Sinne des BAföG ebenfalls.

Der PKW

PKWs müssen seit Kurzem ohne Abzug von Freibeträgen auf das monatliche BAföG angerechnet werden. Hierbei empfiehlt es sich, einen eigenen PKW erst nach dem vorgesehenen BAföG Bezug auf sich selbst anzumelden. So sollte es je nach familiärer Situation kein Problem sein, das Fahrzeug zunächst noch über deinen Vater oder Mutter laufen zu lassen. Ist dies aus diversen Gründen nicht möglich, solltest du ein Gutachten über den Fahrzeugwert deines PKW erstellen lassen. Dieses gibt es schon für etwa 60 € bei der DEKRA oder dem ADAC.

In besonderen Härtefällen kann dein PKW auch als dringende Erforderlichkeit eingestuft werden, wenn die Infrastruktur keine andere Möglichkeit bietet, zur Bildungseinrichtung zu kommen.
 
Tabelle: Freibeträge beim Vermögen

Für dich als Antragssteller 5.200 €
Für deinen Ehegatten 1.800 €
Für jedes Kindergeldberechtigte Kind 1.800 €

 
Die Berechnung des BAföG-Vermögens

Das Vermögen zum Zeitpunkt des Antrags
abzüglich Schulden zum Zeitpunkt des Antrags
abzüglich Freibetrag (5.200 €)
= verbleibendes Vermögen als Jahreswert
Diesen Wert durch 12 (12 Monate Bewilligung) ergibt das monatliche zu berücksichtigende Vermögen, welches dem Bedarf zusätzlich angerechnet wird.

 

Die Berechnung des BAföG für beide Varianten

 a) Das zu berücksichtigende Einkommen der Eltern ergibt sich

  • Aus dem Jahresgesamteinkommen vom vorletzten Jahr, geteilt durch Anzahl Bewilligungsmonate (i.d. R. 12) = 1/12
  • Nach Abzug von monatlichen Werbungskosten (mind. 83,33 €),
    Sozialpauschale (21,3%), tatsächlich geleistete Steuern (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Soli)
  • Nach Abzug des Freibetrages I der Eltern selbst
  • Nach Abzug der Freibeträge II für vorhandene Kinder, welche sich nicht in
    einer ausbildungsfördernden Ausbildung befinden
  • Nach Abzug des Zusatzfreibetrages III

Achtung:

Sollte das aktuelle Einkommen der Eltern aus diversen Gründen deutlich niedriger sein als vor 2 Jahren, ist dies mittels Aktualisierungsantrag dem Amt zu verdeutlichen.

Tabelle: Freibeträge zum Elterneinkommen

Freibetrag I Eltern, verheiratet und zusammenlebend 1.605 €
Freibetrag I Alleinstehender Elternteil 1.070 €
Freibetrag I  Stiefelternteil 535 €
Freibetrag IIKinder und sonstige Unterhaltsberechtigte, die nicht in einer förderungsfähigen Ausbildung stehen je …Jedoch nur, wenn die Geschwister das Einkommen der Eltern auch wirklich finanziell belasten. + 485 €
Zusatzfreibetrag IIINach Abzug aller Abgaben und Freibeträge nochmals 50% als Eigenanteil je   Elternteil, zzgl. 5% je Kind, für welches der Grundfreibetrag von 485 € zutrifft

 

b) Dein eigenes Einkommen

Was !nicht! zum Einkommen im Sinne des BAföG zählt:

  • Unterhaltsleistungen und Kindergeld
  • ALG II, Sozialhilfe, Elterngeld und Wohngeld
  • Studienkredite einer Bank

Was zum Einkommen im Sinne des BAföG zählt:

  • Waisenrente für Schüler, bei dessen Ausbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung ist (170 € frei), bei allen übrigen Schülern sowie Studenten (125 € frei)
  • Werden Stipendien/Ausbildungsbeihilfen teilweise oder ganz aus
    öffentlichen Mitteln finanziert, werden sie ohne Freibetrag
    angerechnet
  • Sind diese leistungs- und begabungsbezogen, bleiben 300 € anrechnungsfrei, z.B. Begabtenförderungswerke

Achtung: Für die Dauer eines Pflichtpraktikums während des Studiums (Vergütung) gilt nicht der jährliche Freibetrag von 4.800 €

Weitere Freibeträge:

  • Freibetrag für deinen Ehegatten -> 535 € (falls vorhanden)
  • Freibetrag für jedes eigene Kind -> 485 € (falls vorhanden)
  • Monatlicher Freibetrag auf einen Nebenjob für alle Auszubildenden in Höhe von 255 €

Von deinem Jahreseinkommen in Form eines Nebenjobs werden wie gewohnt die Werbungskosten und Sozialpauschale abgezogen. Bei der Angabe deines Jahresbruttoeinkommens gilt der Zeitraum, auf welchen die Bewilligung zu trifft. Der verbleibende Betrag wird durch die Zahl der Monate des Bewilligungszeitraums geteilt (1/12). Von diesem Betrag sind grundsätzlich nochmals 255 € frei, zzgl. Weiterer, oben genannter Freibeträge, je nach Situation.

Das bedeutet im Endeffekt also, dass dir bis zu 5.400 € bzw. monatlich 450 € anrechnungsfrei bleibt. Auszubildende können also einem 400 € – Minijob nachgehen, ohne dass monatliche Abzüge von der Förderung nach dem    BAföG vorgenommen werden. Bis zu dieser Höhe ist das Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung auch für eine etwaig bestehende, beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Familienversicherung) ohne Probleme möglich.

 

Die Berechnung des Förderungsbetrages nach BAföG

(einzelne Positionen nur, falls zutreffend)

Grundbedarf (nach Ausbildungsart)
zuzüglich Wohnpauschale (bei eigener Wohnung, je nach Ausbildungsart)
zuzüglich Erhöhungsbetrag durch Krankenversicherung
zuzüglich Erhöhungsbetrag durch Pflegeversicherung
zuzüglich Kinderbetreuungszuschlag
= Bedarfssatz
abzüglich Anrechnungsbetrag eigenes Vermögen
abzüglich Anrechnungsbetrag eigenes Einkommen
abzüglich Anrechnungsbetrag vom Ehegatten
abzüglich Anrechnungsbetrag Elterneinkommen
Oder wenn geschieden: ½ des anzurechnenden Einkommens der Mutter ½ des anzurechnenden Einkommens des Vaters
= Förderungsbetrag

 

Fallbeispiel für die BAföG – Berechnung

Situation:

Marcus (19) ist angehender Student und bezieht im nächsten Monat eine eigene Wohnung in der Nähe der Uni. Sein Vermögen beträgt zum Antragszeitpunkt 4.000 € durch ein Sparbuch. Zusätzlich hat er ein auf sich zugelassenes Fahrzeug mit einem zu diesem Zeitpunkt ermittelten Wert von 2.500 €. Seine große Schwester Anika ist     bereits 29, verheiratet, selbstständig und wohnt in einem eigenen Haushalt. Die     kleinere Schwester Nina (15) besucht die 9. Klasse eines Gymnasiums. Die Eltern sind verheiratet und wohnen zusammen. Der Vater hatte vorletztes Jahr ein Bruttojahreseinkommen von 34.500 €, die Mutter 14.500 €.

 

Berechnung – Vermögens im Sinne des BAföG
Wert PKW 2.500 €
Sparbuch 4.000 €
Vermögen gesamt 6.500 €
Abzüglich Vermögensfreibetrag 5.200 €
Anzurechnendes Vermögen 1.300 €
Anrechnungsbetrag Vermögen (1/12) 108,33 €

 

Berechnung  – Einkommen des Vaters
Bruttoeinkommen aus nicht selbstständiger Arbeit (1/12) 2.875 €
Abzüglich Werbungskosten (1/12) 83,30 €
Abzüglich Sozialpauschale (21,3%), Höchstbetrag 1.008,33 € 612,38 €
Abzüglich Lohnsteuer  (Lohnsteuerklasse  III) 213,83 €
Abzüglich Soli-Zuschlag 0,00 €
Einkommen des Vaters 1.965,49 €

 

Berechnung  – Einkommen der Mutter
Bruttoeinkommen aus nicht selbstständiger Arbeit (1/12) 1.208,34 €
Abzüglich Werbungskosten (1/12) 83,30 €
Abzüglich Sozialpauschale (21,3%), Höchstbetrag 1.008,33 € 257,38 €
Abzüglich Lohnsteuer  (Lohnsteuerklasse  V) 172,08 €
Abzüglich  Soli-Zuschlag 9,46 €
Einkommen der Mutter 686,12 €

 

Berechnung  – Einkommen der Eltern im Sinne des BAföG
Einkommen Vater (1/12) 1.965,49 €
Einkommen Mutter (1/12) 686,12 €
Summe 2.651,61 €
Abzüglich Grundfreibetrag Eltern 1.605,00 €
Abzüglich  Grundfreibetrag für Nina 485,00 €
Einkommen der Eltern abzüglich Grundfreibeträge 561,61 €
Zusatzfreibetrag 55% (50% Eltern zuzüglich 5% für Nina) 308,89 €
Anrechnungsbetrag vom Elterneinkommen 252,72 €

 

Berechnung  –  BAföG für Marcus
Grundbedarf 373,00 €
Wohnpauschale 224,00 €
Summe Bedarfssatz 597,00 €
Abzüglich Anrechnungsbetrag eigenes Vermögen 108,33 €
Abzüglich  Elterneinkommen 252,72 €
Förderungsbetrag (gerundet) 236 €
Marcus erhält Förderungsleistungen in Höhe von monatlich 236 €, davon 118,00 € als Zuschuss und 118,00 € als zinsloses Darlehen.