Ein Brand kann an so ziemlich jedem Ort durch unterschiedliche Einflüsse von Mensch oder Natur entstehen. Ganz gleich ob Lichtschalter, Steckdose oder Fernseher, sie alle können plötzlich durch technischen Defekt zum Brandherd werden. Feuer breitet sich schnell aus, sei es ein Holz- oder Steinhaus oder blanke Wände. Rauchmelder warnen nicht nur allgemein vor einem Feuer im eigenen Heim, sondern im speziellen vor Rauch. Dieser kann dich im schlimmsten Falle im Schlaf ersticken, ohne dass du dies merkst, denn das Riechzentrum schläft im Schlaf mit. Ein lautes Piepen weckt dich im Bestfall.

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Mindestmaß an Sicherheit

Hier solltest du auf keinen Fall geizen. Es muss kein Rauchmelder für 80€ sein, jedoch reicht es nicht, einen Rauchmelder nur in der Küche zu platzieren. Beachte dabei auch, in wie weit kritische Räume wohnlich, durch Tür oder ohne Tür, von einander getrennt sind. Laut aktuellen Analysen sterben rund 500 Menschen jedes Jahr bei Bränden und indirekt durch Rauchvergiftung.

Generell gehört ein Rauchmelder in jedes Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer und Fluchtwege (z.B. dem Flur). Anzubringen sind die Rauchmelder immer in der Mitte der Decke. Sicher ist: Rauchmelder retten Leben. Lasse nichts anbrennen, z.B. durch Rauchmelder von Seton.

Position von Rauchmeldern

Die Rauchmelder gehören in die Raummitte, mindestens 50 cm von den Wänden entfernt. Als Faustregel gilt 1 Melder/60qm. Immer in waagerechter Position platzieren. Eine Platzierung in starker Zugluft oder vor Lüftungsschächten ist kontraproduktiv. Achtung bei Räumen, in denen Dampf, Staub oder Rauch entsteht, hier muss anstatt des Rauchmelders ein Wärmemelder platziert werden. Verbraucher haben die Wahl zwischen kleb- und schraubbaren Rauchmeldern. Die klebenden Geräte seien qualitativ nicht schlechter als andere, brauchen aber eine saubere und ebene Unterlage

Rauchmelder sind mittlerweile fast überall Pflicht

Rauchmelder, auch Rauchwarnmelder, Brand- oder Feuermelder genannt, nehmen schon schwache Schwaden wahr und geben schrill Alarm. Der Einbau ist in immer mehr Bundesländern gesetzlich geregelt. In zehn Bundesländern besteht diese Pflicht bereits durch den Gesetzgeber. Vermieter sind verpflichtet, den geltenden Forderungen zum Brandschutz durch Rauchmelder nachzukommen. Sind Rauchmelder im Fall eines Brandes nicht betriebsbereit, hafte der Vermieter – es sei denn, er könne die ordnungsgemäße Prüfung nachweisen. Den Einbau zahle meist der Vermieter, die Wartungskosten können allerdings in der Nebenkostenabrechnung auftauchen. Übrigens: Hauseigentümer müssen selbst für ihre Sicherheit sorgen.

Mehrere Rauchmelder durch Funk verbinden

Technischer Heckmeck, jedoch durchaus sinnvoll. Denn löst eines der Geräte einen Alarm aus, werden auch alle anderen Warnmelder aktiv. Bricht ein Feuer im Keller aus, werden auch die Geräte im obersten Geschoss aktiv.

Bildrechte: 719878_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de

 

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