Endlich ist der Frühling da! Die Tage werden länger, draußen wird es wärmer und beim Lüften der eigenen Wohnung besteht keine Erfrierungsgefahr mehr. Nervig ist es nur, wenn durch die offenen Türen und Fenster ungebetene Gäste wie Mücken oder Moskitos zu Hause aufkreuzen. Besonders nachts kann das penetrante Summen der kleinen Tierchen einem schnell den letzten Nerv rauben. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist ein guter Insektenschutz unerlässlich, doch der wird bei der ersten eigenen Wohnung im Umzugsstress gerne vernachlässigt. Dabei gibt es viele Mittel und Wege, damit Stechmücken erst gar nicht in die Wohnung kommen.

Doch bevor man sich überhaupt für einen Insektenschutz entscheidet, sollte man sich in der ersten eigenen Wohnung zunächst einen Überblick verschaffen, wo und in welcher Form der Schutz überhaupt Sinn macht, denn für Fenster und Türen gibt es je nach Bedarf unterschiedliche Lösungen. Generell sollten Zimmer, in denen man sich häufig aufhält und die regelmäßig gelüftet werden, mit einem Insektenschutz ausgestattet sein. Das gilt insbesondere für Schlafzimmer, Küche und Wohnzimmer. Wer einen Balkon oder eine Terrasse hat, sollte auch hier eine Barriere für Mücken einrichten.

Kein absoluter Schutz bei Klebegittern und Vorhängen

Die günstigste und schnellste Lösung, um Mücken aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten, sind Fliegengitter zum Aufkleben. Diese kleinen Bausätze gibt es im Baumarkt. Kurz den Fensterrahmen reinigen und danach die passend zugeschnittenen Klebestreifen an den Rahmen heften. Anschließend den Netzstoff passgenau zuschneiden und festkleben. Dabei ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Hält der Stoff nicht richtig oder schließt er nicht bündig, gelangen Insekten trotzdem in die Wohnung. Nachteile bei dieser Variante sind, dass das Netz nicht mehrmals verwendet werden kann, denn der Kleber verliert mit der Zeit an Kraft. Zudem sollte man solche Klebegitter nicht an Durchgangstüren anbringen.

Für Türen oder Durchgänge aller Art sind anstelle eines starren Fliegennetzes oder –gitters Vorhänge die bessere Alternative. Es gibt sie in diversen Ausführungen: mit Netzstoff, Perlen oder feinen Fäden. Damit werden sie in der Wohnung schnell zum Hingucker und verleihen ihr persönlichen Charme. Der neuste Trend sind hier Makramee-Vorhänge, die man in ein paar Schritten selber basteln kann. Dennoch garantieren Vorhänge keinen hundertprozentigen Schutz, da sie immer wieder geöffnet werden und so Moskitos und Co. in die Wohnung huschen.

Effektiver Schutz an Fenstern und Türen

Die beliebteste und effektivste Möglichkeit, um Mücken aus der Wohnung fernzuhalten, sind immer noch stabile Insektenschutzgitter. Es gibt sie für alle gängigen Fenster und in verschiedenen Preiskategorien. Zudem sind sie schnell montiert und halten einiges aus. Neben Gittern, die einfach in den Fensterrahmen geklemmt werden, gibt es auch solche, die in den Rahmen integriert sind und im Winter ganz einfach aufgerollt werden. Mit Schwing- oder Schiebefunktion bieten sie außerdem für Türen den idealen Schutz.

Als große Stolperfalle beim Insektenschutz galten lange Zeit Dachfenster, denn durch ihre große Öffnung kommen Insekten ungehindert in die Wohnung. Doch Abhilfe verschaffen hier Plissees, die es für jedes Dachfenster gibt, wie diese hier. Und sie bieten noch weitere Vorteile:

PlisseeKlebegitterVorhangFenstergitter
Zuverlässiger Schutz

Langlebigkeit

Einfache Montage

Sonnenschutz

Große

Designauswahl

 

Es muss nicht immer die Chemiekeule sein

Doch was tun, wenn trotz aller Schutzmaßnahmen doch fiese Stechmücken den Weg in die Wohnung finden? Gerade im Sommer ist dann ein Moskitonetz die letzte Rettung. Dafür muss man über dem Bett einfach einen Haken anbringen, an dem das Netz aufgehängt wird. Ansonsten hilft meist nur der Griff zu Insektensprays. Wer kein Fan von Chemie ist, der kann aus ein paar ätherischen Ölen auch selbst ein Insektenspray mischen. Die Anleitung dazu gibt es hier. Für den Ernstfall sollte man vielleicht schon mal ein Päckchen Ohropax neben dem Bett liegen haben.

 

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