Der Einzug in die erste eigene Wohnung ist häufig mit einem echten emotionalen Chaos verbunden: Sowohl die Vorfreude als auch ein gewisser Abschiedsschmerz und natürlich jede Menge Unsicherheit mischen dabei mit. Abergläubischen Personen gibt es mehr Sicherheit, wenn ein paar wichtige Regeln zur Anwendung gelangen. So gelingt der Start ins neue Leben mit leichterem Herzen!

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Die Bedeutung der Zahlen bei der Wohnungswahl

Zuerst einmal wäre da die Welt der Zahlen, denen du bei der Wohnungswahl Beachtung schenken solltest. Die Zahl 3 wird zum Beispiel allgemein als vorteilhaft angesehen, schließlich sagt der abergläubische Mensch dreimal »Toi, toi, toi« oder er schlägt drei Kreuze. Das sogenannte »magische Dreieck« wehrt Gefahren ab, es symbolisiert die Ordnung der Schöpfung, wo alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende besitzt. Die Haus- oder Wohnungsnummer 3 könnte also einen echten Volltreffer darstellen, wenn alle anderen Komponenten ebenfalls stimmen.

Die Zwei, die Drei und die Fünf

Falls du zum ersten Mal mit deinem Partner oder der Partnerin zusammenziehst, wäre es sicher auch kein Fehler, wenn das neue Domizil die Nummer 5 trägt oder vielleicht die fünfte Eingangstür auf dem Flur besitzt: Die 5 ist nämlich die Zahl der Liebe, weil sich in ihr die weibliche 2 und die männliche 3 vereinen. Solltest du daran glauben, so fällt eurer Beziehung im neuen Heim vielleicht ein besonderer Segen zu. Das Pentagramm mit seinen fünf Eckpunkten soll angeblich vor bösen Geistern schützen, an eurer Eingangstür würde es sich sicher hervorragend machen.

Die schlimme Dreizehn und die gute Neun

Natürlich solltest du besser nicht in eine Wohnung mit der Nummer 13 ziehen oder dein Domizil im 13. Stock aufschlagen, schließlich gilt diese Zahl als klassischer Unheilsbringer. Die Angst vor der Zahl 13, die sogenannte Triskaidekaphobie, ist sogar eine ganz reale Krankheit! Auch wenn es sicher nicht gut ist, die Sache zu übertreiben, könnte ein kleines Augenmerk auf die Zahl 13 doch deinen Umzug unter einen guten Stern stellen. Um zum Abschluss der Zahlenmagie noch etwas richtig Positives ins Spiel zu bringen: Wer 3 x 3 rechnet, der erhält 9! Die Neune sind deshalb sogar noch verheißungsvoller als die 3, vielleicht wäre die Hausnummer 99 der absolute Volltreffer für dein erstes eigenes Refugium.

Feng Shui Regeln bringen Ordnung ins Leben

Auch die Feng Shui Regeln geben dir den einen oder anderen Hinweis darauf, wie deine neue Wohnung beschaffen sein sollte, damit du darin ein unbeschwertes Leben führen kannst. Hier geht es vor allem um die Ausgewogenheit von Yin und Yang, Feuer und Wasser. Wenn du in dieser Richtung feinfühlig veranlagt bist, wirst du sicher spüren, ob ein Ort dir wirklich gut tut oder eher nicht. Gönn dir bei der Besichtigung genügend Zeit in jedem Raum, horch in dich hinein, und folge deinem inneren Frieden. Schaue auch genau hin, ob die vorhandenen Farben Ruhe und Geborgenheit vermitteln. Die nicht veränderbaren Bereiche spielen dabei eine besonders große Rolle, zum Beispiel die Türen, eventuelle vertäfelte Decken sowie die Fliesen in Badezimmer und Küche.

Farben beeinflussen die Seele

Falls du keine Lust oder Zeit hast, die Wände vor dem Einzug zu streichen, sollten diese ebenfalls Feng-Shui-gerechte Farbtöne besitzen: Sicherheit vermitteln die Naturtöne Braun und Grün, während Rot für Liebe, Erregung aber auch für Aggressionen steht. Violett gestrichene Flächen haben etwas Mystisches an sich, sie öffnen deinen sechsten Sinn und vereinen gleichzeitig die stärksten Gegensätze in sich: Blau für Wasser – und Rot für Feuer.

Genügend Stauraum und Freiräume zum Leben

Die Mitte des Wohnzimmers sollte im Feng Shui stets frei bleiben, darum überlege dir beim Anblick dieses wichtigen Zimmers sehr genau, ob dieses die Möglichkeit dazu bietet. Wenn du schon weißt, welche Möbel du aufstellen möchtest, sollt dieses Gedankenspiel relativ leicht fallen. Wohnen und Arbeiten gehören in getrennte Bereiche, das besagt eine wichtige Regel der chinesischen Philosophie. Studenten oder Menschen, die beruflich viel am Rechner sitzen, sollten also darauf achten, ob die Wohnung ein separates Arbeitszimmer zu bieten hat. Zumindest sollte die Option bestehen, einen Arbeitsbereich im Wohnzimmer abzuteilen, zum Beispiel mit einer mobilen Trennwand.

Erste Wohnung

Ein ausgewogenes Feng Shui zeichnet sich durch größtmögliche Ordnung aus, das bedeutet: Du benötigst genügend Platz für deine Sachen! Richtig praktisch wäre ein eigener Hauswirtschaftsraum oder eine größere Speisekammer, die du mit Regalen bestücken kannst. Auf allzu kleiner Fläche gerät schnell alles durcheinander, und das bedeutet, dass das Chaos auch auf dein restliches Leben zugreifen kann. Darum noch einmal: Überlege genau, wie du die Wohnung einrichten kannst, bevor du zugreifst. Genügend Stauraum gilt hierbei als A und O!

An dieser Stelle wird deutlich, dass eben nicht nur der schöne Schnitt und die hübsche Lage einer Wohnung zählen, sondern auch, ob Räumlichkeiten die Grundlage für genügend Lebensqualität bieten. Clevere Umzugswillige machen sich vorher schlau, was ihnen gut tut – und was nicht. Vorausgesetzt, es gibt genügend freie Wohnungen.

Photo by sciencefreak (Author), CC0 Creative Commons (Licence)

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