5 Schritte zu mehr Nachhaltigkeit in den eigenen 4 Wänden

5 Schritte zu mehr Nachhaltigkeit in den eigenen 4 Wänden

Der Umzug in die neue oder vielleicht sogar erste eigene Wohnung bietet nicht nur die Möglichkeit für einen Tapetenwechsel, sondern auch den optimalen Zeitpunkt die eigenen vier Wände in Sachen Nachhaltigkeit aufzubessern. Schon kleine Änderungen unseres alltäglichen Verhaltens sowie die Bewusstseinssteigerung des eigenen Konsums, können dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und so Umwelt und Ressourcen zu schonen.

Im Folgenden sind 5 einfache Schritte zusammengestellt, die bereits ab dem Moment der Umzugsvorbereitung für mehr Nachhaltigkeit sorgen können.

Richtig packen

Der Umzug in die neue Wohnung beginnt schon mit den Vorbereitungen in der alten Wohnung. Um zu verhindern, dass ihre Gegenstände während des Umzugs beschädigt werden, benutzen viele Verpackungsmaterialien in Form von z.B. Luftpolsterfolie. Diese ist allerdings weder nachhaltig noch notwendig. Um der Umwelt etwas gutes zu tun, sollten Sie Verpackungsmaterialien, die sie sowieso im Haus haben, wie z.B. Decken oder Zeitungspapier, verwenden. Wer zudem bereits in der Vorbereitung ein Augenmerk auf strategisches Packen legt, verhindert das unnötige Hin- und Herfahren zwischen der alten und neuen Wohnung und spart so eine deutliche Menge an CO2, was vom eigenen Auto ausgestoßen wird. Zudem ist der bevorstehende Umzug ein guter Zeitpunkt, um die Habseligkeiten zu sortieren und gegebenenfalls auszusortieren. Durch das Ausmisten und mögliche Verkaufen von Hab und Gut, kann die Anzahl der Umzugskisten und somit auch die Anzahl der Fahrten zur neuen Wohnung verringert werden.

Umweltschonende Transportunternehmen

Wer schon einmal umgezogen ist, weiß, wie viele Transportbehälter notwendig sind, um all die Habseligkeiten zu verpacken. Die Mehrheit nutzt hierfür die herkömmlichen Transport- und Umzugskisten aus Karton. Diese können zwar mehrfach genutzt werden, landen jedoch oft aus mangelnden Platzgründen im Müll. Immer mehr Umzugsunternehmen bieten einen nachhaltigeren Lösungsansatz an. Mögliche Transportalternativen wie z.B. Kunststoffkisten, können nicht nur mehrfach genutzt werden, sondern reduzieren auch den Verbrauch von Verpackungsmaterial wie z.B. Klebeband. Des weiteren lassen sich diese besser stapeln, wodurch der Raum im Auto bestmöglich genutzt werden kann. Auch der Vergleich von Umzugsunternehmen und deren Beitrag zur Verbesserung der Umwelt kann diese schonen.

Nachhaltige Einrichtung

Mit dem Umzug in die neue oder erste Wohnung, spielen viele Verbraucher mit dem Gedanken ihre Einrichtung zu überdenken und möglicherweise neue Möbel anzuschaffen. Viele glauben dabei, dass sie bei der Auswahl von nachhaltigen Möbeln Abstriche im Bereich der Ästhetik machen müssen. Dass Nachhaltigkeit und Einrichtung sich jedoch geschmackvoll verbinden lassen, zeigen sowohl nachhaltige Designermöbel wie auch Möbelunternehmen wie z.B. Ikea, welche immer mehr Wert auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte legen. Wer sein Bewusstsein für die Recycle-Fähigkeit der Möbel steigert, auf Holz aus heimischen Wäldern oder auf Textilien, die mit Naturfarben gefärbt sind, achtet, macht bereits richtige und wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit.

Energiesparen im Alltag

Der wohl bekannteste Tipp, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, ist das Sparen von Energie in Form von Wasser, Strom und Gas – und das zu Recht! Wir alle haben davon gehört, aber oft scheitert es an der Umsetzung. Kleine Details, wie z.B. dem stromfressenden Stand-by Modus der Elektrogeräte ein Ende setzen, duschen statt zu baden, stoßlüften statt gekipptem Fenster sowie das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel dem Auto vorzuziehen, sind wichtige Schritte, um einen energiesparsamen Alltag zu gestalten. Gleichzeitig kann ein Stromvergleich und der mögliche Wechsel zu einem Ökostromanbieter Nachhaltigkeitsprojekte auf dem deutschen Strommarkt unterstützen. So leisten Sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für das Investment in die Entwicklung erneuerbarer Energien, sondern tragen auch zur langfristigen Verbesserung der Umwelt bei.

Essgewohnheiten & Müll reduzieren

Zu guter Letzt können auch im Bereich Essgewohnheiten ein paar Schritte zu mehr Nachhaltigkeit getätigt werden. Dies müssen keine großen Veränderungen sein. Der Einkauf von regionalem und saisonalem Bio-Obst und Gemüse, die Reduktion des wöchentlichen Fleischkonsums sowie das Vermeiden von  Plastiktüten sind allgemein bekannte Beispiele. Sich über Produktsiegel sowie die Mission von nachhaltigen Unternehmen und Vertriebskonzepten hinter den Produkten zu informieren, ist ein weiterer wichtiger Schritt, um das Thema Nachhaltigkeit in den eigenen 4 Wänden voranzubringen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der bevorstehende Umzug ein guter Zeitpunkt ist, um seinen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Unsere Tipps zeigen, dass hierfür keine weltverändernden Maßnahmen getroffen werden müssen, sondern bereits die richtigen Vorbereitungen vor dem Umzug und das Überdenken des eigenen Konsumverhaltens einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt leisten.

Einsparungen beim Energieverbrauch möglich

Einsparungen beim Energieverbrauch möglich

Kunden deutscher Energieversorger reiben sich beim Blick auf die Jahresabrechnung für Strom, Gas und sonstige Energieträger oft verwundert die Augen. Im Hinblick auf die gefühlt jährlichen Preissteigerungen der Versorgungsunternehmen fragen sich so manche Mieter und Wohnungseigentümer, wie sie ihren eigenen Energieverbrauch senken können.

Wie Sie den Energieverbrauch senken und jährlich hunderte Euros sparen

Wie anhand der Infografik „Energie sparen“ leicht zu erkennen ist, besteht für private Haushalte beim Stromverbrauch durch geeignete Maßnahmen ein Einsparpotenzial von 59 %. Im Bereich der Wärmeerzeugung liegt dieses Sparpotenzial bei immer noch 44 %. Messungen haben ergeben, dass der durchschnittliche Stromverbrauch deutscher Haushalte 3.400 kWh beträgt. Der durchschnittliche Energieverbrauch für die Warmwassererzeugung liegt bei 135 kWh pro m²

Einsparungen sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen realisierbar. So führt ein geändertes Verhalten im täglichen Umgang mit Strom, Gas und Wasser ohne irgendwelche Investitionen, also vollkommen kostenlos, zu einer teils deutlichen Absenkung des Energieverbrauchs. Besonders große, nachhaltige Einsparungen lassen sich darüber hinaus durch die Anschaffung von neuen technischen Geräten oder durch bauliche Veränderungen am Eigenheim umsetzen.

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen können Mieter und Eigentümer die damit verbundenen Investitionen durch einen günstigen Kredit finanzieren. Die Kosten dafür sind oftmals sogar geringer als die erzielten Einsparungen beim Energieverbrauch. Auf der Internetseite smava.de/kredit/ finden Sie eine übersichtliche Darstellung besonders günstiger Kredite.

Mithilfe der nachfolgenden Tipps zum sparsamen Energieverbrauch können Sie jedes Jahr hunderte Euros sparen.

Stromverbrauch reduzieren

Selbst moderne Geräte verbrauchen im Standby Modus Strom. Eine Einsparung von 60 % erreichen Sie, wenn Sie die Geräte mithilfe schaltbarer Steckerleisten komplett vom Stromnetz trennen. Sind diese Steckerleisten für Sie keine Option, sollten Sie zumindest bei nicht genutzten Geräten konsequent die Stecker aus der Steckdose ziehen. So verbrauchen Sie 10 % weniger Strom. Die heute im Handel erhältlichen Haushaltsgeräte sind enorm energieeffizient und preisgünstig. Ihr Stromverbrauch beträgt manchmal nur die Hälfte im Vergleich zu alten Geräten. Wasser lässt sich im Wasserkocher mit nur 50 % des Stromes erzeugen, die eine Herdplatte dafür benötigt. Einen um bis zu 80 % geringeren Verbrauch erzielen Sie durch den Austausch alter Glühlampen durch moderne Energiesparlampen. Als Eigentümer sollten Sie über die Installation einer Photovoltaikanlage nachdenken. Hiermit senken Sie Ihre Stromkosten um bis zu 25 %.

Wasserverbrauch senken

Durch den Austausch Ihrer Bad- und Duscharmaturen durch moderne Spararmaturen reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch ganz einfach um 50 %. Auch bei der Toilettenspülung lässt sich sparen. Wenn Sie Ihren WC-Spülkasten auf einen maximalen Durchfluss von 10 Litern einstellen, verbrauchen Sie bei jedem Spülvorgang 30 % weniger Wasser. 15 Euro pro Jahr können Sie sparen, wenn Sie zukünftig auf die Vorwäsche bei jedem Waschgang verzichten. Der Hauptwaschgang ist bei normal verschmutzter Kleidung vollkommen ausreichend. Beim Duschen verbrauchen Sie 50 % weniger Wasser als bei einem Vollbad. Durch die Installation einer Regenwassernutzungsanlage reduziert sich Ihr Verbrauch an Frischwasser um die Hälfte.

Heizenergie sparen

Durch 3- bis 5-maliges Stoßlüften am Tag reduzieren Sie Ihre Heizkosten im Vergleich zum dauerhaften Lüften bei gekippten Fenstern um 15 %. Um bis zu 50 % senken geschlossene Vorhänge den Wärmeverlust in Ihren Räumen. Durch die Verringerung der Raumtemperatur um nur 1 °C mindern Sie Ihre Heizkosten um 6 %. Die Dämmung einer Außenfassade führt zu geringeren Heizkosten von bis zu 19 %. Eine Dachdämmung reduziert den Verbrauch um 13 % und durch die Nutzung von Solarthermie sinken die Heizkosten um bis zu 60 %.

Energie sparen

 

Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Mit dem Partner seiner Träume in die erste gemeinsame Wohnung ziehen, eines der schönsten Momente im Leben, wie ich finde. Anders als bei einer Single-Wohnung können aber auch allerhand Probleme die neue Gemeinschaft stören. Ob man wirklich zusammen passt, zeigt also erst das ständige Beisammensein. Nicht wenige Beziehungen müssen innerhalb der ersten Monate einen oder mehrere Härtetests durchlaufen. Schon bei der Wohnungseinrichtung gerät man erfahrungsgemäß oft aneinander. Klären wir zunächst, was sich mit einer gemeinsamen Wohnung prinzipiell ändert.

Was spricht für das Zusammenziehen mit dem Freund…

  • Möglichst alle Kosten werden gerecht geteilt, so bleibt mehr für jeden
  • Auch bei der Ersteinrichtung dürfte zu Beginn mehr zusammen kommen
  • Das Gefühl nach Hause zu kommen, wo bereits der Partner sehnsüchtig wartet, ist unbeschreiblich
  • Du bist nicht alleine, alle Probleme können gemeinsam gelöst werden
  • Auch die Hausarbeit wird komplett geteilt

Was dagegen spricht…

  • 2 Menschen, verschiede Bedürfnisse und Vorlieben, da sind häufige Konflikte vorprogrammiert
  • Je länger man zusammenlebt, umso öfter hat man den Wunsch, mal wieder völlig ungestört zu sein
  • Du kannst nicht einfach tun und lassen was du willst
  • Du musst auch mal zurückstecken können und Verständnis bringen, z.B. die Wahl des TV-Programmes dem Partner überlassen

Zusammenziehen – Planung ist das A und O

Durch die große Verliebtheit und Verbundenheit zum Partner scheint schon bald nichts wichtiger zu sein als ein gemeinsames Kuschelnest. Ist dies in die Tat
umgesetzt, zieht es vielen in kürzester Zeit die rosarote Brille von den Augen, da die Realität plötzlich ganz anders aussieht. So kann es immer öfter Stress geben, anstatt der gewohnten Zweisamkeit.

Das Zusammenziehen – Und typische Probleme

Durch voreiliges Zusammenziehen werden ungeahnte Gegensätze und Gewohnheiten des Partners deutlich. Wann der richtige Zeitpunkt für die erste gemeinsame Wohnung ist, muss jedes Paar für sich entscheiden. Im Idealfall haben Beide bereits das 18. Lebensjahr erreicht und können ihren Lebensunterhalt bis auf das Nötigste selbst finanzieren, ohne vom Partner abhängig zu sein. Ist dies nicht der Fall, kommt es spätestens in der ersten Wohnung zum großen Krach um das liebe Geld. Ideal ist das Zusammenziehen auch dann, wenn die ursprünglichen Wohnungen nicht weit voneinander entfernt liegen, damit sich für keinen der
Partner die Lebensumstände zu sehr verändern. Damit ist nicht nur die Entfernung zum Arbeitsplatz oder Schule gemeint, sondern auch die gewohnte Umgebung und der Kontakt zu Freunden und Verwandten. Wichtig ist letzten Endes, dass keiner der Partner zu große Opfer erbringen und auf Dinge verzichten muss, damit das Zusammenziehen klappt.

Gerade in jungen Jahren sollte das Zusammenziehen in die eigene Wohnung gut überlegt sein. Denn wenn die Beziehung den Härtetest nicht besteht, ist eine plötzliche Trennung von Hab und Gut genauso wenig einfach wie der Wiedereinzug bei den Eltern. Denn im Grunde kann nur einer in der Wohnung bleiben, während sich der ehemalige Partner eine neue Wohnung suchen muss oder zunächst wieder zu Hause einzieht. Problematisch kann es werden, wenn du die Wohnung allein nichtmehr bezahlen kannst. Deshalb ist es wichtig, dass sich bei Paaren beide als Hauptmieter im Mietvertrag eintragen. In diesem Fall muss der Partner dem plötzlichen Auszug zustimmen und kann so
seine eigene finanzielle Situation weiterhin sichern, bis eine Lösung gefunden wurde.

Dinge, die vor der ersten gemeinsamen Wohnung geklärt werden sollen

Bevor es richtig zur Sache geht, solltet ihr euch gründlich Gedanken über die Einteilung der Kosten, den groben Einrichtungsstil und der Haushaltsführung  für die erste gemeinsame Wohnung machen. Dafür muss man sich allerdings erst einmal darüber klar werden, wie man leben möchte.

  • Macht euch Notizen über folgende Fragen:
  • Welche Möbel können mitgenommen werden?
  • Wer kann wie viel Kapital für die Ersteinrichtung aufbringen?
  • Wie sollen die einzelnen Räume farblich gestaltet werden, damit jeder zufrieden ist?
  • Welchen Platz braucht man für Hobbys?
  • Ungefähre Lage, Größe und Ausstattung und Ansprüche an die erste gemeinsame Wohnung?  (Wanne, Balkon, Einbauküche etc.)

Schon während des Umzugs kann es ohne etwaige Planung zu heftigen  Auseinandersetzungen kommen, die nicht selten schon das Aus bedeutet haben. Daher sollten Paare immer bemüht sein, Kompromisse zu finden. Er darf die farbliche Gestaltung des Wohnzimmers übernehmen, während sie die Einrichtung des Schlafzimmers übernimmt.

Alle Wünsche und Vorstellungen gegenüber stellen und die Ergebnisse, mit denen jeder zufrieden ist, aufschreiben. So kann eigentlich nichts schiefgehen.

Weitere Lösungen auf typische Probleme findet ihr auch auf Wie-Wie.de

Erste Wohnung mit Freund oder Freundin: Kostenteilung und Kontoführung

Besprecht rechtzeitig, von welchem Konto die laufenden Kosten abgehen  sollen und wer was bezahlt. Es ist besonders wichtig, dass jeder einen gewissen Kostenanteil decken kann. Wenn 80% der Kosten vom Partner bezahlt werden, sind wiedermal Sorgen und Streitereien um das liebe Geld und die erste gemeinsame Wohnung vorprogrammiert. Der Idealfall wäre, wenn jeder 50% der laufenden Kosten (Miete, Strom, Lebensmittel, Telefon…) decken kann. Je nach dem, wessen Konto mit den dauerhaften Kosten belastet wird, ist es sinnvoll, das Kindergeld oder einen festen Betrag vom nicht belasteten Konto als Dauerauftrag umzuleiten, damit nicht jeden Monat neu überweisen werden muss. Dieser Betrag sollte alle Fixkosten zu 50% abdecken. Statt eines der vorhandenen Girokonten für die gemeinsamen Kosten zu verwenden, empfiehlt es sich ein Gemeinschaftskonto für diesen Zweck zu eröffnen. Einen Vergleich kostenloser Angebote bietet das Portal GemeinschaftskontoVergleich.de. Persönliche und individuelle Ausgaben kann dann jeder für sich bezahlen und die Kosten für die Wohnung laufen über das gemeinsame Konto.

2 Möglichkeiten der Kostenteilung:

  • Halbe-Halbe
    • Alle Ausgaben sauber aufgelistet und 50:50 Ob auch persönliche Ausgaben wie Friseur oder Mitgliedschaftsbeiträge aufgeteilt werden, muss jeder für sich klären.
  • Je nach Einkommen
    • DieseMethode bietet sich an, bzw. ist zwingend
      notwendig, wenn ihr ein stark differenziertes Einkommen habt. h. einer kann das Geld für die 50:50 Variante nicht aufbringen. Demnach wird der besser Verdienende auch einen dauerhaft höheren Anteil an den Kosten tragen, solange es ihm nichts ausmacht.

Zur besseren Kostenkontrolle empfehle ich, ein Haushaltsbuch zu führen. Dies scheint zu Beginn sehr lästig, erweist sich aber auf Dauer als sehr hilfreich, denn es entlarvt große Kostenfresser und gibt dir mit der Zeit ein Gefühl dafür, wo du wie viel ausgeben kannst. Eine entsprechende Vorlage findest du im Anhang.

Zusammenziehen ohne HürdenSo übersteht die Beziehung den neuen Alltag

Am Morgen zusammen aufwachen und ebenso am Abend wieder einschlafen. Dazwischen liegen oft nicht nur die schönen Dinge des gemeinsamen Lebens, sondern von nun an auch Streitigkeiten wegen zumeist banalster Dinge wie dem Abwasch, Geld, Haushaltsführung, eingeengter Privatsphäre oder die merkwürdigen Freunde des Partners.

Dies ist natürlich nicht schön und keiner kann sich dies vor dem Zusammenziehen tatsächlich vorstellen. Tatsächlich entsprechen diese Tatsachen aus eigener Erfahrung oft der Realität. Du musst lernen, dich an die Lebensgewohnheiten des Partners anzupassen. Egal ob Fehlverhalten, Nachlässigkeit oder Versehen, sprich Probleme unbedingt an. Jene in sich hinein zu fressen, wirkt sich auf Dauer sehr schlecht auf eine funktionierende Partnerschaft aus. Versuche Kompromisse einzugehen, die für beide Seiten akzeptabel sind. Von Zeit zu Zeit sollten sich damit immer weniger Probleme wiederholen.

Erste gemeinsame Wohnung: Die Privatsphäre

Eines der wichtigsten Grundprinzipien in der ersten gemeinsamen Wohnung sind ausreichend Freiraum und Privatsphäre. Somit sollte jeder sein eigenes Zimmer haben, um sich bei Streitigkeiten oder bei bloßem Willen nach Ruhe und Entspannung in sein eigenes Reich zurückziehen zu können. Natürlich sollst du jetzt keine 4-Raum Wohnung mieten. Eine mit 2 Räumen ist jedoch aus eigener Erfahrung zu wenig, auch wenn sie aus finanzieller Sicht zunächst sinnvoller erscheint.

Nehmt euch, wenn das Geld es hergibt, eine 3-Raum Wohnung, quasi ein zusätzliches Arbeitszimmer. Dieses soll nicht nur als solches fungieren, sondern auch als Rückzugsort dienen. Außerdem muss der PC (meist auch Schreibtisch) selbst bei 2-Raum Wohnungen mit im Wohnzimmer seinen Platz finden. Dies kann auf Dauer sehr nervig werden, wenn der Partner beispielsweise nebenbei ständig den Fernseher laufen lässt.

Erste gemeinsame Wohnung: Setzt Grenzen und Regeln

Hat man sich zunächst erst einmal eingelebt, fallen plötzliche Gewohnheiten des Partners auf, die man noch gar nicht kannte und oft zur plötzlichen Krise führen kann. Daher solltet ihr frühzeitig gewisse Grenzen und Regeln setzten, um dieselben Krisenherde in Zukunft zu vermeiden.

Die gegenseitige Rücksichtnahme spielt also eine ganz entscheidende Rolle. Es ist zu vergleichen mit der Kunst des Geben und Nehmen. Fragen deinen Partner, ob es in Ordnung geht, dass gleich Kumpels zum Fußball gucken kommen oder der Freundinnenklatsch zu Hause stattfindet. Hierbei geht es nicht um das Was, sondern um das Wo. Denn der Partner kann und darf nicht gezwungen werden, die Wohnung und damit sein Reich für die Freunde des Partners zu räumen und ggf. wieder zurück zu stecken.

Versuche nicht, den Partner zu erziehen

Versuche nicht deinen Partner zu erziehen, indem er sich deinen Lebensgewohnheiten komplett anpasst, so wie du es gern hättest. Bei Problemen hilft nur ein klärendes Gespräch mit offenen Karten. So soll ruhig angesprochen werden, dass sich der Mann auch mal mehr am Hausputz beteiligen könnte, wohingegen sie nicht so oft vor dem Fernseher lungern soll. So muss jeder Part Abstriche bei seinen Ansprüchen machen und Kompromisse eingehen, damit auch in der gemeinsamen Wohnung eine harmonische Beziehung herrscht.

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Die besten Ideen zur Wohnungsgestaltung

Die besten Ideen zur Wohnungsgestaltung

Raus aus dem Hotel Mama – eine gute Idee! Aber eine eigene Wohnung bedeutet für die meisten Menschen auch Stress, Umzugskosten und Einrichtungsprobleme. Unsere Ratschläge und Tipps helfen Ihnen dabei, die ersten Schritte in die Unabhängigkeit zu gehen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in eigenen vier Wände

Der Auszug aus dem Elternhaus sollte im Voraus geplant sein. Beim Umzug müssen Sie in erster Linie an eine gemütliche Raumgestaltung für Wände, Decken und Boden denken. Diese Aspekte sind während der Wohnungsgestaltung sehr wichtig. Die Auswahl der Farben und Materialien hängt von Ihren eigenen Vorlieben ab. Die erste Regel lautet daher, dass Sie sich in Ihrer eigenen Wohnung wohlfühlen sollten.

Die neusten Einrichtungsideen finden Sie in Ratgeber-Büchern, Möbelhäusern und Magazinen. Zum Beispiel kann man bei Renetti schöne Sofas mit Recamiere bestellen. Dank des auffälligen und gleichzeitig gemütlichen Designs verleihen Sie Ihrer Wohnung so eine kreative Atmosphäre.

Achten Sie bei der Wohnungsgestaltung auf den Bodenbelag. Ob Teppich, Fliesen oder Holzparkett – der Bodenbelag bestimmt die räumlichen Zonen und Grenzen in Ihren vier Wänden. Normalerweise ist es sinnvoll, in den aktiven Räumen harte Bodenarten zu verwenden. Verschiedene Teppiche sind für die Schlaf- und Wohnzimmer perfekt geeignet. Danach folgen passende Deckfarben. Mit diesen können Sie die Räume optisch gestalten. Helle Farben sorgen in der Regel dafür, dass Zimmer größer wirken.

Einrichtung planen

Mikrowelle, Waschmaschine oder Fernseher – oft merkt man erst nach dem Umzug, dass in der eigenen Wohnung etwas fehlt. Für ein gemütliches und problemloses Wohnen braucht man daher noch vor dem Umzug eine Liste der erforderlichen Gadgets und Geräte.

In einer gemütlichen Küche braucht man:

  • Ofen
  • Kochlöffel
  • Besteckset
  • Küchenwaage
  • Schüsseln
  • Teller
  • Weitere Utensilien fürs Kochen

Das Schlafzimmer sollte ausgestattet sein mit:

  • einem großen Bett
  • Kleiderschrank
  • Spiegel
  • Kissen
  • Nachttisch
  • Bettzeug
  • Wunschgemäß auch Fernseher

Andere Möbelstücke, die in Ihrer Wohnung ebenfalls nicht fehlen dürfen:

  • Seifenhalter
  • WC-Bürste
  • Badteppich
  • Fön
  • Bügelbrett
  • Kühlschrank
  • Wasserkocher
  • Toaster

Diese Geräte sorgen für einen kompletten und gemütlichen Haushalt.

Fazit

Eine Wohnungsgestaltung ist aufwändig und mühsam. Ein schönes Design und eine Dekoration mit Pflanzen macht die erste Wohnung gleich von Beginn an gemütlich. Zu guter Letzt: Vergessen Sie keine Lampen, damit Sie jedes Zimmer entsprechend ausleuchten können. Mit diesen Tipps und Tricks sind Sie jetzt bereit, Ihre erste eigene gemütliche Wohnung zu beziehen.

 

Erste eigene Wohnung – Erstausstattung mit Werkzeugen

Erste eigene Wohnung – Erstausstattung mit Werkzeugen

Wer seine erste eigene Wohnung bezieht, denkt meistens an fast alles. Nur oft nicht daran, welches Werkzeug für kleine Notfälle und immer wiederkehrende Anforderungen wie Renovierung, Reparatur oder neue Möbel benötigt wird. Es handelt sich nämlich fast immer um dieselben Fälle. Aber dem kann man mit einer Grundausstattung aus dem Baumarkt aushelfen.
Doch was genau braucht man häufig? Es ist kein großer Aufwand, sich die nötigsten Dinge zu besorgen. In diesem Artikel geht es rein um Dinge, die dein Vermieter nicht für dich erledigt. Für größere Sachen, also Reparaturen an zur Wohnung gehörende Dinge wie Fenster oder Sanitäranlage ist der Vermieter selbst zuständig.

Die Ausstattung für das Renovieren

An Renovierungsarbeiten stehen regelmäßig Dinge wie Tapezieren, Streichen an. Hierfür werden eigentlich immer dieselben Werkzeuge benötigt. Für das Tapezieren benötigt ihr einen Tapeziertisch, einen Kleisterquast, ein bis zwei Eimer, eine lange Wasserwaage und auch einen Tapetenschneider. Dieser sieht fast aus wie eine Machete, ist aber dafür gedacht, Tapeten ohne umständliche Schneiderei mit der Schere auf Länge und Breite zu trennen. Selbstredend sollte in diesem Zusammenhang auch ein Zollstock nicht fehlen. Der Tapeziertisch sollte idealerweise mit einer Metallrandschiene ausgestattet sein. An dieser können auch eingekleisterte Tapeten problemlos geschnitten werden. Vor allem für keilförmige Zuschnitte.

Wenn es ans Streichen geht, ist der Fall ein wenig einfacher. Eimer, Pinsel, Fellrollen, Klebeband für die Kanten und idealerweise Auslegematerial für den Boden sollten jedoch vorhanden sein.

Wer gerne mit Holz arbeitet, und eventuell einmal Decken und Wände vertäfeln will, der sollte sich unbedingt eine Stich- sowie eine Handkreissäge und sonstiges Werkzeug für diese Zwecke beschaffen. Bohrmaschine und Akkuschrauber werden in jedem Falle benötigt.

Reparaturen in der Wohnung – was steht an

Es gibt kaum Zeiträume, in denen nicht einmal irgendetwas kaputt geht. Genannt seien vor allem kaputte Lampen, der verstopfte Abfluss oder die schiefe Tür im Schrank.

Wenn Lampen plötzlich nicht mehr brennen, trotz funktionierenden Leuchtmittel, liegt meistens ein „Wackelkontakt“ vor. Dabei handelt es sich um eine elektrische Kontaktstelle, die unterbrochen wurde. Entweder am Stecker oder innerhalb der Lampe selber. Wer sich nicht traut, die Lampe auseinander zunehmen, kann zumindest einen neuen Stecker am Kabel montieren. Hierzu werden ein scharfes Teppichmesser für das Abtrennen der Kabelisolierung und ein kleiner Schraubenzieher benötigt. Am besten einen sogenannten Prüfstift. Dieser zeigt mit einem kleinen Lämpchen im Griff auch elektrische Spannung in einem Kabel an.

Dem verstopften Abfluss in der Küche begegnet man in der Regel mit geeigneten Rohrzangen, um die Rohre zum Reinigen abschrauben zu können.

Dann war da noch die schiefe und hängende Tür im Schrank. Da die Scharniere durch kleine Verstellschrauben in Position gehalten werden, genügt hierfür ein Kreuzschraubenzieher. Ab und an handelt es sich auch um sogenannte Torxschrauben, diese weisen im Schraubenkopf eine Art Stern anstatt eines Kreuzes vor.

Neue Möbel werden, wenn sie nicht bei dem ominösen nordeuropäischen Möbelhaus gekauft werden, oft auch als Bausatz mit passenden Werkzeugen geliefert, für diese Möbelmontagen reicht eigentlich schon die oben genannte Ausstattung.

Checkliste an benötigten Werkzeugen

Werkzeuge zum Tapezieren

  • Tapeziertisch und Tapeziermesser
  • Scharfe Schere
  • Bürste zum Glattstreichen
  • Kantenroller
  • Spachtel
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Kleisterpinsel, Wandpinsel

Hilfsmittel zum Anstreichen

  • Folie
  • Klebeband und Kreppband
  • Abstreifgitter
  • Flachpinsel
  • Lammfellrollen in ggf. unterschiedlichen Größen

 Hilfsmittel zum Teppich verlegen

  • Doppelseitiges Klebeband oder Kleber
  • Schneidekante bzw. Andrücklineal
  • Cutter Messer
  • Teppichunterschneider

 Weitere Werkzeuge

  • Akkuschrauber mit Bit-Set
  • Bohrer mit Bohrer-Set
  • verschiedene Schraubenzieher

 

 

Strom – Reizthema oder doch beherrschbar?

Strom – Reizthema oder doch beherrschbar?

Beim Thema Strom gehen die Meinungen der Verbraucher bekanntlich recht stark auseinander. Viele schimpfen über die hohen Kosten, die sich auch dann kaum drücken lassen, wenn auf den Stromverbrauch geachtet wird. Denn die Grundgebühren für den Strom steigen permanent an. Andere hingegen sind der Meinung, dass Strom noch nicht teuer genug ist und noch viel intensiver aus erneuerbaren Energien gewonnen werden muss.

Öko oder preiswert – ein goldener Mittelweg muss her

Glücklicherweise leben wir in einer Gesellschaft, in der jeder frei seine Meinung äußern darf. Dies ist wichtig, um ein ordentliches Miteinander garantieren zu können. Doch beim Thema Strom gehen die Meinungen mitunter so weit auseinander, dass kein ordentlicher Konsens gefunden werden kann.

Dass die Preise permanent ansteigen und wir als Verbraucher mit guten Tipps für das Reduzieren des Stromverbrauchs überschüttet werden, ist hinlänglich bekannt. Umweltschützen und Naturfreunde sind jedoch der Meinung, dass der Strompreis und die Einsparungen noch nicht weit genug gehen. Sie sehen ein deutliches Potenzial bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und wollen diese noch viel mehr ausbauen, als dies bereits der Fall ist.

Doch ein zusätzlicher Ausbau der erneuerbaren Energien bedeutet auch, dass der Strompreis weiter steigt. Denn Ökostrom ist kein billiger Strom. Und trotz aller Einsparungen und Optimierungen gelingt es uns nicht, den eigenen Stromverbrauch deutlich zu reduzieren. Immerhin schreitet die Digitalisierung  unentwegt voran und verlangt von uns die Bereitstellung von ausreichend Strom.

Was also tun, um diese Diskrepanz in den Griff zu bekommen? Eine spannende Frage nicht nur für all jene, die über einen Wechsel des Stromanbieters nachdenken. Dieser kann unter anderem unter allaboutenergy.de vollzogen werden. Auch all jene, die den Einzug in die erste eigene Wohnung planen, sollten sich darüber rechtzeitig Gedanken machen. Denn Strom gehört dann zu den Nebenkosten, die monatlich eingeplant werden müssen.

Wie kann ein Mittelweg aussehen?

Generell muss jeder für sich entscheiden, welchen Strom und wie viel er davon verwenden will. Niemandem kann vorgeschrieben werden, Ökostrom zu nutzen. Schon gar nicht, wenn die finanziellen Mittel für die Bezahlung nicht vorhanden sind.

Daher muss die Aufgabe, einen guten Mittelweg zu finden, eigentlich an die Politik weitergereicht werden. Soll der Umweltschutz nicht aus den Augen verloren werden, muss den Verbrauchern Ökostrom zu einem Preis angeboten werden, der auch bezahlbar ist. Das Strom nur in einem gewissen Umfang eingespart werden kann, ist auch der Politik bewusst. Und das der Verbrauch in den nächsten Jahren dank Digitalisierung immer weiter ansteigen wird, dürfte auch völlig klar sein. Aus diesem Grund muss geschaut werden, wie der Stromverbrauch und der Umweltschutz unter einen Hut gebracht werden können.

Solaranlagen, Windräder und auch die Wasserkraft sollten möglichst auch im kleinen Rahmen genutzt werden können. Das Einspeisen von erzeugter Energie durch Privathaushalte in das Stromnetz muss einfacher möglich sein, damit mehr Verbraucher auf diese Stromerzeugung setzen können. Letztendlich muss es sich für den Verbraucher lohnen, auf Ökostrom zu setzen. Denn erst dann wird dieser auch intensiv genutzt.