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Mit dem Wohnortwechsel beginnt der Stress. Allerdings startet diese anstrengende Zeit nicht erst dann, wenn die eigentliche Arbeit beginnt. Vorab sind zahlreiche Dinge in den Bereichen Planung und Organisation zu erledigen. Diese Aspekte sorgen dafür, dass am Umzugstermin alles reibungslos vonstattengeht und die ersten Tage und Wochen im neuen Heim relaxt werden kann. Beim Umzug sind zahlreiche Dinge zu berücksichtigen. In dieser Hinsicht hilft www.umzug-checkliste.org weiter. Nachfolgend beschäftigen wir uns intensiv mit den wichtigsten Fragen aus dem planerischen oder organisatorischen Sektor.

Planung und Organisation: Der Umzug beginnt schon Wochen zuvor!

Wann sollte mit der Planung begonnen werden? Empfohlen wird ein Zeitrahmen von zwei bis drei Monaten zuvor. Nur so wird gewährleistet, dass alle Arbeiten termingerecht erledigt werden können.

– Termine festlegen: Als erstes muss der Umzugstermin definiert werden. Je nach Länge der Reise verlängert sich auch die Dauer der Arbeit. Beim Job muss gegebenenfalls Urlaub gebucht werden. Auch Helfer müssen sich die Zeit einteilen. Zudem sind vielleicht Handwerker zu beauftragen. In jedem Fall muss der Termin für den Umzug als erstes feststehen.

– Kinder und Haustiere: Kleine Kinder sind beim Umziehen keine Hilfe. Sie bekommen Hunger, wollen lieber spielen oder stehen im Weg. Es beschleunigt die Arbeit, wenn diese für die Dauer des Umzugs abgegeben werden. Die Großeltern können beim Wohnortwechsel auf diese Art helfen. Vielleicht kann der Nachwuchs sogar über das Wochenende bleiben. Haustiere sind bestenfalls bei tierlieben Freunden oder Verwandten unterzubringen. Der Umzugstrubel ist weder etwas für Hund noch Katze.

Helfer: Ist der Termin fixiert und sind die ersten Hilfskräfte für Kinder und Tiere verpflichtet, so werden weitere Personen benötigt, die beim Umzug tatkräftig mit anpacken. Möbel und Kartons müssen geschleppt werden. Gegebenenfalls können Freunde und Verwandte auch im Handwerk fungieren. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die Helfer zwar so zeitig wie möglich über den Termin informiert werden, aber eine zusätzliche Erinnerung – die zeitnah vor dem Umzug erfolgen sollte – nicht schaden kann. So sind Ausfälle noch zu ersetzen.

– Aktuelle Wohnung: Ein Mietvertrag ist zeitig zu kündigen. Ansonsten kann es passieren, dass doppelt gezahlt wird. Eine Renovierung muss vorgenommen werden, falls die letzte Übergabe ebenfalls voll renoviert durchgeführt wurde. Werden hier Handwerker benötigt? Oder zumindest etwas Zeit zum Streichen?

– Neue Wohnung: Schon vor dem Einzug, vielleicht sogar schon vor dem Kauf der Möbel, sind Wege für den Transport auszumessen. Es ist abzuklären, wie die Einrichtungsgegenstände den Weg ins neue Domizil finden. Natürlich müssen hier vorab gegebenenfalls Renovierungen oder Wunschänderungen vorgenommen werden. So wird das Haus zum Heim. Hilfreich ist auch ein Einrichtungsplan je Raum. Dort ist aufgezeichnet, wo welche Möbel zu stehen haben. Die Helfer können die Einrichtung beim Reintragen entsprechend verteilen.

– Packen: Das Verpacken beginnt mit dem Aufräumen. Garage, Dachboden und Keller müssen durchforstet werden. Jetzt sind die einzelnen Kartons mit Wohnräumen der neuen Wohnung zu beschriften. Dies hilft beim Ausladen. Wer vorab eine Liste erstellt, behält die Übersicht. Es ist jedoch selten nötig, sämtliche Gegenstände und Möbel mitzuführen. In diesem Sinne ist der Sperrmüll rechtzeitig anzumelden, um die übrigen Dinge zu entsorgen.

– Ummeldungen: Ein Nachsendeantrag der Post ist notwendig. Zudem ist eine Ummeldung in den Bereichen Telefon, DSL, Strom, Gas, Versicherungen und Co nötig. Ob ein neuer Tarif gewählt wird oder nur die Adressänderung zu verkünden ist, unterscheidet sich je nach Anbieter und Wechselgebiet. Aber auch Verwandte, Nachbarn und Freunde sind über den Umzug und die neue Adresse zu informieren.

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