Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Erste gemeinsame Wohnung Zusammenziehen

Mit dem Partner seiner Träume in die erste gemeinsame Wohnung ziehen, eines der schönsten Momente im Leben, wie ich finde. Anders als bei einer Single-Wohnung können aber auch allerhand Probleme die neue Gemeinschaft stören. Ob man wirklich zusammen passt, zeigt also erst das ständige Beisammensein. Nicht wenige Beziehungen müssen innerhalb der ersten Monate einen oder mehrere Härtetests durchlaufen. Schon bei der Wohnungseinrichtung gerät man erfahrungsgemäß oft aneinander. Klären wir zunächst, was sich mit einer gemeinsamen Wohnung prinzipiell ändert.

Was spricht für das Zusammenziehen mit dem Freund…

  • Möglichst alle Kosten werden gerecht geteilt, so bleibt mehr für jeden
  • Auch bei der Ersteinrichtung dürfte zu Beginn mehr zusammen kommen
  • Das Gefühl nach Hause zu kommen, wo bereits der Partner sehnsüchtig wartet, ist unbeschreiblich
  • Du bist nicht alleine, alle Probleme können gemeinsam gelöst werden
  • Auch die Hausarbeit wird komplett geteilt

Was dagegen spricht…

  • 2 Menschen, verschiede Bedürfnisse und Vorlieben, da sind häufige Konflikte vorprogrammiert
  • Je länger man zusammenlebt, umso öfter hat man den Wunsch, mal wieder völlig ungestört zu sein
  • Du kannst nicht einfach tun und lassen was du willst
  • Du musst auch mal zurückstecken können und Verständnis bringen, z.B. die Wahl des TV-Programmes dem Partner überlassen

Zusammenziehen – Planung ist das A und O

Durch die große Verliebtheit und Verbundenheit zum Partner scheint schon bald nichts wichtiger zu sein als ein gemeinsames Kuschelnest. Ist dies in die Tat
umgesetzt, zieht es vielen in kürzester Zeit die rosarote Brille von den Augen, da die Realität plötzlich ganz anders aussieht. So kann es immer öfter Stress geben, anstatt der gewohnten Zweisamkeit.

Das Zusammenziehen – Und typische Probleme

Durch voreiliges Zusammenziehen werden ungeahnte Gegensätze und Gewohnheiten des Partners deutlich. Wann der richtige Zeitpunkt für die erste gemeinsame Wohnung ist, muss jedes Paar für sich entscheiden. Im Idealfall haben Beide bereits das 18. Lebensjahr erreicht und können ihren Lebensunterhalt bis auf das Nötigste selbst finanzieren, ohne vom Partner abhängig zu sein. Ist dies nicht der Fall, kommt es spätestens in der ersten Wohnung zum großen Krach um das liebe Geld. Ideal ist das Zusammenziehen auch dann, wenn die ursprünglichen Wohnungen nicht weit voneinander entfernt liegen, damit sich für keinen der
Partner die Lebensumstände zu sehr verändern. Damit ist nicht nur die Entfernung zum Arbeitsplatz oder Schule gemeint, sondern auch die gewohnte Umgebung und der Kontakt zu Freunden und Verwandten. Wichtig ist letzten Endes, dass keiner der Partner zu große Opfer erbringen und auf Dinge verzichten muss, damit das Zusammenziehen klappt.

Gerade in jungen Jahren sollte das Zusammenziehen in die eigene Wohnung gut überlegt sein. Denn wenn die Beziehung den Härtetest nicht besteht, ist eine plötzliche Trennung von Hab und Gut genauso wenig einfach wie der Wiedereinzug bei den Eltern. Denn im Grunde kann nur einer in der Wohnung bleiben, während sich der ehemalige Partner eine neue Wohnung suchen muss oder zunächst wieder zu Hause einzieht. Problematisch kann es werden, wenn du die Wohnung allein nichtmehr bezahlen kannst. Deshalb ist es wichtig, dass sich bei Paaren beide als Hauptmieter im Mietvertrag eintragen. In diesem Fall muss der Partner dem plötzlichen Auszug zustimmen und kann so
seine eigene finanzielle Situation weiterhin sichern, bis eine Lösung gefunden wurde.

Dinge, die vor der ersten gemeinsamen Wohnung geklärt werden sollen

Bevor es richtig zur Sache geht, solltet ihr euch gründlich Gedanken über die Einteilung der Kosten, den groben Einrichtungsstil und der Haushaltsführung  für die erste gemeinsame Wohnung machen. Dafür muss man sich allerdings erst einmal darüber klar werden, wie man leben möchte.

  • Macht euch Notizen über folgende Fragen:
  • Welche Möbel können mitgenommen werden?
  • Wer kann wie viel Kapital für die Ersteinrichtung aufbringen?
  • Wie sollen die einzelnen Räume farblich gestaltet werden, damit jeder zufrieden ist?
  • Welchen Platz braucht man für Hobbys?
  • Ungefähre Lage, Größe und Ausstattung und Ansprüche an die erste gemeinsame Wohnung?  (Wanne, Balkon, Einbauküche etc.)

Schon während des Umzugs kann es ohne etwaige Planung zu heftigen  Auseinandersetzungen kommen, die nicht selten schon das Aus bedeutet haben. Daher sollten Paare immer bemüht sein, Kompromisse zu finden. Er darf die farbliche Gestaltung des Wohnzimmers übernehmen, während sie die Einrichtung des Schlafzimmers übernimmt.

Alle Wünsche und Vorstellungen gegenüber stellen und die Ergebnisse, mit denen jeder zufrieden ist, aufschreiben. So kann eigentlich nichts schiefgehen.

Weitere Lösungen auf typische Probleme findet ihr auch auf Wie-Wie.de

Erste Wohnung mit Freund oder Freundin: Kostenteilung und Kontoführung

Besprecht rechtzeitig, von welchem Konto die laufenden Kosten abgehen  sollen und wer was bezahlt. Es ist besonders wichtig, dass jeder einen gewissen Kostenanteil decken kann. Wenn 80% der Kosten vom Partner bezahlt werden, sind wiedermal Sorgen und Streitereien um das liebe Geld und die erste gemeinsame Wohnung vorprogrammiert. Der Idealfall wäre, wenn jeder 50% der laufenden Kosten (Miete, Strom, Lebensmittel, Telefon…) decken kann. Je nach dem, wessen Konto mit den dauerhaften Kosten belastet wird, ist es sinnvoll, das Kindergeld oder einen festen Betrag vom nicht belasteten Konto als Dauerauftrag umzuleiten, damit nicht jeden Monat neu überweisen werden muss. Dieser Betrag sollte alle Fixkosten zu 50% abdecken. Statt eines der vorhandenen Girokonten für die gemeinsamen Kosten zu verwenden, empfiehlt es sich ein Gemeinschaftskonto für diesen Zweck zu eröffnen. Einen Vergleich kostenloser Angebote bietet das Portal GemeinschaftskontoVergleich.de. Persönliche und individuelle Ausgaben kann dann jeder für sich bezahlen und die Kosten für die Wohnung laufen über das gemeinsame Konto.

2 Möglichkeiten der Kostenteilung:

  • Halbe-Halbe
    • Alle Ausgaben sauber aufgelistet und 50:50 Ob auch persönliche Ausgaben wie Friseur oder Mitgliedschaftsbeiträge aufgeteilt werden, muss jeder für sich klären.
  • Je nach Einkommen
    • DieseMethode bietet sich an, bzw. ist zwingend
      notwendig, wenn ihr ein stark differenziertes Einkommen habt. h. einer kann das Geld für die 50:50 Variante nicht aufbringen. Demnach wird der besser Verdienende auch einen dauerhaft höheren Anteil an den Kosten tragen, solange es ihm nichts ausmacht.

Zur besseren Kostenkontrolle empfehle ich, ein Haushaltsbuch zu führen. Dies scheint zu Beginn sehr lästig, erweist sich aber auf Dauer als sehr hilfreich, denn es entlarvt große Kostenfresser und gibt dir mit der Zeit ein Gefühl dafür, wo du wie viel ausgeben kannst. Eine entsprechende Vorlage findest du im Anhang.

Zusammenziehen ohne HürdenSo übersteht die Beziehung den neuen Alltag

Am Morgen zusammen aufwachen und ebenso am Abend wieder einschlafen. Dazwischen liegen oft nicht nur die schönen Dinge des gemeinsamen Lebens, sondern von nun an auch Streitigkeiten wegen zumeist banalster Dinge wie dem Abwasch, Geld, Haushaltsführung, eingeengter Privatsphäre oder die merkwürdigen Freunde des Partners.

Dies ist natürlich nicht schön und keiner kann sich dies vor dem Zusammenziehen tatsächlich vorstellen. Tatsächlich entsprechen diese Tatsachen aus eigener Erfahrung oft der Realität. Du musst lernen, dich an die Lebensgewohnheiten des Partners anzupassen. Egal ob Fehlverhalten, Nachlässigkeit oder Versehen, sprich Probleme unbedingt an. Jene in sich hinein zu fressen, wirkt sich auf Dauer sehr schlecht auf eine funktionierende Partnerschaft aus. Versuche Kompromisse einzugehen, die für beide Seiten akzeptabel sind. Von Zeit zu Zeit sollten sich damit immer weniger Probleme wiederholen.

Erste gemeinsame Wohnung: Die Privatsphäre

Eines der wichtigsten Grundprinzipien in der ersten gemeinsamen Wohnung sind ausreichend Freiraum und Privatsphäre. Somit sollte jeder sein eigenes Zimmer haben, um sich bei Streitigkeiten oder bei bloßem Willen nach Ruhe und Entspannung in sein eigenes Reich zurückziehen zu können. Natürlich sollst du jetzt keine 4-Raum Wohnung mieten. Eine mit 2 Räumen ist jedoch aus eigener Erfahrung zu wenig, auch wenn sie aus finanzieller Sicht zunächst sinnvoller erscheint.

Nehmt euch, wenn das Geld es hergibt, eine 3-Raum Wohnung, quasi ein zusätzliches Arbeitszimmer. Dieses soll nicht nur als solches fungieren, sondern auch als Rückzugsort dienen. Außerdem muss der PC (meist auch Schreibtisch) selbst bei 2-Raum Wohnungen mit im Wohnzimmer seinen Platz finden. Dies kann auf Dauer sehr nervig werden, wenn der Partner beispielsweise nebenbei ständig den Fernseher laufen lässt.

Erste gemeinsame Wohnung: Setzt Grenzen und Regeln

Hat man sich zunächst erst einmal eingelebt, fallen plötzliche Gewohnheiten des Partners auf, die man noch gar nicht kannte und oft zur plötzlichen Krise führen kann. Daher solltet ihr frühzeitig gewisse Grenzen und Regeln setzten, um dieselben Krisenherde in Zukunft zu vermeiden.

Die gegenseitige Rücksichtnahme spielt also eine ganz entscheidende Rolle. Es ist zu vergleichen mit der Kunst des Geben und Nehmen. Fragen deinen Partner, ob es in Ordnung geht, dass gleich Kumpels zum Fußball gucken kommen oder der Freundinnenklatsch zu Hause stattfindet. Hierbei geht es nicht um das Was, sondern um das Wo. Denn der Partner kann und darf nicht gezwungen werden, die Wohnung und damit sein Reich für die Freunde des Partners zu räumen und ggf. wieder zurück zu stecken.

Versuche nicht, den Partner zu erziehen

Versuche nicht deinen Partner zu erziehen, indem er sich deinen Lebensgewohnheiten komplett anpasst, so wie du es gern hättest. Bei Problemen hilft nur ein klärendes Gespräch mit offenen Karten. So soll ruhig angesprochen werden, dass sich der Mann auch mal mehr am Hausputz beteiligen könnte, wohingegen sie nicht so oft vor dem Fernseher lungern soll. So muss jeder Part Abstriche bei seinen Ansprüchen machen und Kompromisse eingehen, damit auch in der gemeinsamen Wohnung eine harmonische Beziehung herrscht.

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Das sind die aktuellen Wohnzimmertrends 2017

Das sind die aktuellen Wohnzimmertrends 2017

Das Wohnzimmer ist das Zentrum einer jeden Wohnung. Hier trifft sich die Familie, es wird als Fernsehraum, Bibliothek oder Spielzimmer genutzt. Da es das wichtigste Zimmer im Haus ist, möchten die meisten Bewohner das Wohnzimmer perfekt eingerichtet wissen. Diese Trends helfen dabei.

Ein Grunddesign sollte vorab gewählt werden

Damit das Wohnzimmer einen einheitlichen Anstrich bekommt, sollte sich der Bauherr vor dem Einrichten für ein Design entscheiden. Immer im Trend liegt zum Beispiel der Landhausstil. Er zeichnet sich durch natürliche Materialien wie Holz oder Stein aus. Dazu passen ältere Möbel und helle Farben. Wer es eher modern mag, sollte stattdessen auf dunklere Farben und neue Designermöbel setzen. In bekannten Möbelhäusern sind immer wieder auch Wohnzimmer mit orientalischem Flair ausgestellt. Besonders Teppiche, Kissen und Vasen werden gerne mit arabisch anmutenden Aufdrucken verziert.

Das sind die Farben 2017

Passend zum Landhausstil sind im Jahr 2017 Pastellfarben angesagt. Nicht nur die Wände lassen sich hervorragend damit streichen, auch Möbel, Bilder und Accessoires werden in diesem Jahr in Pastellfarben gehalten. Daneben gestalten viele Designer aktuell gelbe Möbel und Accessoires. Das können Stühle oder Teppiche, aber auch Vasen, Kissen oder Skulpturen sein. Diese eignen sich hervorragend, um in einem in modernem Grau eingerichteten Zimmer Farbakzente zu setzen. Darüber hinaus liegen derzeit die folgenden Farben im Trend:

  • Magenta
  • Weinrot
  • Hellbraun

Die Couch als Rückzugsort

Das Wohnzimmer hat viele Funktionen, unter anderem sollte es auch der Entspannung dienen. Daher spielt die Couch bei der Wohnzimmerplanung eine wichtige Rolle. In großen Wohnzimmern werden aktuell auch eher große Sofas bevorzugt. Üblicherweise wird dabei eine U- oder L-Form gewählt. Auf einer solchen ist nicht nur genug Platz für ein Mittagsschläfchen, sondern auch um Freunde zu empfangen oder mit der Familie fernzusehen. Hat man nur einen kleineren Raum zur Verfügung, sollte auch das Sofa geringere Maße haben, da sonst der Raum nur noch kleiner wirkt.

Bücherregale und Kommoden schaffen eine gemütliche Atmosphäre

Nichts schafft eine so gemütliche Atmosphäre wie ein Bücherregal. Deshalb ist dieses Möbelstück auch 2017 sehr beliebt. Besonders stylisch sind deckenhohe Regale. Die sind außerdem praktisch, da man hier alle Bücher, CDs und DVDs unterbekommt. Daneben machen sich auch Kommoden, wie sie unter anderem die Möbelhauskette XXXL anbietet, im Wohnzimmer sehr gut. Ihre Schubladen dienen nicht nur als Lagerplatz, auf ihrer Abstellfläche ist viel Platz für Dekoration. Besonders beliebt sind derzeit auch Möbelstücke im Vintage-Style. Das bedeutet, dass die Möbelstücke alt und teilweise auch schon abgenutzt aussehen. Eine gute Möglichkeit also, um Omas alte Vitrine wieder hervorzuholen.

Natürliche Elemente sollten mit eingestreut werden

Um auch in der Wohnung ein Gefühl von Natürlichkeit zu erreichen, sollten verschiedene Naturelemente mit eingestreut werden. Im Trend liegen 2017 beispielsweise Couchtische aus Holz. Das können hochwertige Designerstücke sein, rustikale Modelle aus dunklem Holz oder selbstgebaute Tische aus Europapaletten. Pflanzen können im Wohnzimmer gleich doppelte Funktionsweisen haben. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern können auch die Luftqualität verbessern. Da sich die Bewohner den Großteil der Zeit zu Hause hier aufhalten, ist die Luft oft schnell verbraucht. Drachenbäume oder Zyperngras eignen sich dafür hervorragend.

Offene Räume wirken freundlich und hell

Das Wohnzimmer ist ein Ort, an dem sich Bewohner und Gäste wohl fühlen sollen. Daher ist es wichtig, dass der Raum freundlich und hell wirkt. Beim Neubau sollten aus diesem Grund großzügige Fenster mit eingeplant werden. Wer über etwas kleinere Fenster verfügt, sollte vor allem auf eine helle Einrichtung achten. Schließlich sollte der Raum auch mit mehreren Lichtspots ausgeleuchtet werden. Eine zusätzliche helle Leselampe ist für Leseratten unerlässlich. Ein Trend 2017 sind auch offene Küchen, die direkt mit dem Wohnzimmer verschmelzen. So wirkt der gesamte Wohnraum noch großzügiger.

Fazit

Das Wohnzimmer ist das Zimmer, in dem sich die Bewohner einer Wohnung am öftesten aufhalten. Deshalb sollten sie die Einrichtung des Raums genau planen. Zunächst sollte ein Design gewählt werden, zum Beispiel der skandinavische oder der Landhausstil. Anschließend können die Möbel und die Dekoration passend zum Design gewählt werden.

Diese fünf wertvollen Tipps helfen bei der ersten eigenen Wohnung

Diese fünf wertvollen Tipps helfen bei der ersten eigenen Wohnung

Hat man gerade seinen Schulabschluss in der Tasche, beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Unabhängig davon, ob es ein Studium oder eine Ausbildung sein soll, wollen sehr viele junge Erwachsene direkt auf den eigenen Beinen stehen und ihre erste Wohnung beziehen. Doch das ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Deshalb kommen nun die besten fünf Tipps, die das Unterfangen erfolgreich werden lassen.

Tipp Nr. 1: Wohnung

Ganz am Anfang steht natürlich erst einmal die Frage, ob es eine eigene Wohnung ganz für sich alleine oder vielleicht doch eine Wohngemeinschaft sein soll. Im Rahmen des ersten Tipps soll auf die Wohnung eingegangen werden, doch was gibt es hierbei zu beachten?

  • Sollte nicht zu groß sein, aber auch nicht zu klein
  • Lage ist wichtig und auch die Anbindung
  • Vermieter sollte nett und unkompliziert sein
  • Sie sollte nicht unbedingt im Dachgeschoss sein

Grundsätzlich gilt bei der ersten eigenen Wohnung, dass sie ein ausreichendes Platzangebot bieten sollte. Ist sie zu klein, kann man sich nicht frei entfalten, ist sie zu groß, hat man mit ihr viel zu viel Arbeit und kann das riesige Platzangebot nicht nutzen. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch die zu zahlende Miete. Fällt diese zu hoch aus, spart man sich als Student jeden Monat die Finger wund und hat anschließend kein Geld mehr für andere Dinge übrig. Das sollte nicht der Fall sein.

Tipp Nr. 2: WG

Wohngemeinschaft oder WohnungHat man sich initial jedoch gegen eine Wohnung entschieden, so sind praktisch ähnliche Punkte zu beachten. Allerdings steht und fällt die Güte der WG natürlich mit den Mitbewohnern. Deshalb ist es immer empfehlenswert, diese im Vorfeld ein wenig näher kennenzulernen und sich über das Zusammenleben zu informieren. Das eigene Zimmer in der Wohngemeinschaft sollte man ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen:

  • Ist es ausreichend groß?
  • Ist Privatsphäre vorhanden?
  • Ist das Zimmer hell genug?
  • Gibt es genügend Anschlüsse?

Da bei einem WG-Zimmer im Vergleich zur Wohnung lediglich ein privater Raum zur Verfügung steht, kommt es hier viel mehr als bei der Wohnung darauf an, dass man den Raum optimal gestalten kann. Er sollte hell und lichtdurchflutet sein, man muss sich hier einfach wohlfühlen können. Wichtig ist auch, dass es genügend Anschlüsse wie Steckdosen und ggf. auch einen SAT-Anschluss für einen Fernseher gibt.

Tipp Nr. 3: Finanzen

Ein besonders wichtiger Punkt bei der ersten eigenen Wohnung respektive WG ist auch das Finanzielle. Die Miete muss gezahlt werden, Versicherungen müssen abgeschlossen werden, Gegenstände müssen angeschafft werden. Natürlich braucht man nach dem ersten Umzug zum Beispiel passende Möbel dazu. Sollte das Geld nicht im Überfluss vorhanden sein, lohnt sich hierfür unter Umständen ein Kredit. Wichtig ist aber, dass die Zinsen nicht zu hoch sind und die Laufzeit auch für jedermann individuell auswählbar ist. Deswegen sollte man sich vor der Kreditaufnahme mit dem Thema befassen und die besten Angebote miteinander vergleichen. Eine gute Alternative können auch Möbel aus zweiter Hand sein:

  • Diese findet man beispielsweise auf eBay Kleinanzeigen
  • Die Möbel sind meistens vielfach günstiger, obwohl der Zustand noch sehr gut ist
  • Man sollte trotzdem eine einheitliche Einrichtung wählen

Um finanziell über die Runden zu kommen, kann man neben seiner Ausbildung oder dem Studium ggf. noch einen Nebenjob aufnehmen. Typische Alternativen sind in diesem Bereich etwa das Kellnern oder Helfen auf Messen.

Tipp Nr. 4: Versicherungen

Bezug der WohnungEin sehr wichtiger Punkt ist auch der Abschluss von geeigneten Versicherungen. Während man im Hotel Mama mit all den Formalien noch vergleichsweise wenig konfrontiert worden ist, ändern sich dies mit der eigenen Bleibe meistens rapide. Doch welche Versicherungen benötigt man unbedingt und auf welche kann man nötigenfalls auch verzichten?

  1. Privathaftpflichtversicherung
  2. Hausratversicherung
  3. Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Privathaftpflichtversicherung kommt für den Fall auf, dass man selbst wirtschaftliche Güter einer anderen Person beschädigt oder aber auch anderen Personen Schaden zufügt. Hat man eine solche Versicherung nicht, kann es schon einmal recht schnell recht teuer werden. Sinnvoll ist unter Umständen auch eine Hausratversicherung, die das eigene Hab und Gut vor dem Abhandenkommen schützt. Sollte man jedoch weiterhin seinen Lebensmittelpunkt noch im Elternhaus haben, so gilt der Hausratschutz der Eltern auch für die neue Wohnung des Kindes. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen ist zwar mitunter teuer, kann sich aber gerade in jungen Jahren rentieren.

Tipp Nr. 5: Versorgung

Wichtig ist auch noch der letzte Tipp, der sich der eigenen Versorgung widmet. Parallel zu dem Aspekt der Versicherungen, muss man in den eigenen vier Wänden selbst für das leibliche Wohl sorgen. Wohnt man in einer WG, existiert hier meistens ein Einkaufsplan, sodass sich alle WG-Bewohner regelmäßig abwechseln können. Wohnt man hingegen alleine, so muss man sich natürlich um alles selbst kümmern. Beim Einkaufen hat sich folgende Strategie bewährt:

Wichtig ist vor allem die Aufstellung eines Essensplans. Macht man dies nicht, vergisst man beim Einkauf wichtige Dinge und hat außerdem zusätzliche Kosten, wenn man erneut losfahren muss. Außerdem ist es erwiesen, dass Einkäufe umso teurer ausfallen, desto häufiger man sich in den Supermarkt begeben muss. Was die übrigen Versorgungsbereiche anbelangt, empfiehlt sich bei einer eigenen Wohnung der Vergleich diverser Stromanbieter. Auch beim Internet und Telefon sollte man Gleiches vollführen.

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Mit Tapete die erste Wohnung einrichten

Mit Tapete die erste Wohnung einrichten

Ob Single, junges Paar oder kleine Familie: die Gestaltung der ersten eigenen Wohnung nimmt jeder sehr ernst. Sie wird zur Herzensangelegenheit und kann so eingerichtet werden, wie man es sich immer erträumt hat. Es sind keine Eltern mehr da, die Vorgaben machen. Nur der eigene Geschmack und der des Partners zählen. So schön die Möbel und Deko aber auch sind, vor einer kahlen weißen Wand sehen sie nicht gut aus. Deswegen müssen auch die Wände mit berücksichtigt werden, beispielsweise indem sie mit einer schönen Tapete verwöhnt werden.

100% Tapete für die erste Wohnung?

So toll Tapeten auch für den Effekt sind – gerade in der allerersten eigenen Wohnung empfiehlt es sich, nicht gleich jede einzelne Wand tapezieren zu wollen. Eine Ausnahme ist natürlich gegeben, wenn man die Wohnung komplett unrenoviert übernommen hat und der Eigentümer vielleicht sogar einen finanziellen Zuschuss zur Herrichtung zahlt. Wer jedoch in eine normal renovierte Wohnung einzieht, wird an den Wänden wahrscheinlich weiß überstrichene Raufasertapete vorfinden. Optimalerweise wird diese vor dem Anbringen von neuer Tapete vollständig entfernt werden, was nicht immer ein leichtes Unterfangen darstellt. Besser ist es also, die Wohnung Raum für Raum zu gestalten oder sich auf einige wenige, aber dafür umso schönere Highlights zu konzentrieren

Selbstklebende Bordüren als Alternative – effektvoll und schnell gemacht

Bordüre Minja BronzeDa die erste eigene Wohnung meist ohnehin nicht groß ist, bleibt an der Wand nicht viel freie Fläche für Verzierungen. Eine Bordüre kann jedoch wahre Wunder wirken, denn sie setzt genau an den richtigen Stellen Akzente und wirkt auch nicht gleich überladen. Auf diese Weise lässt sich die Wand sogar mit intensiven Farben wie dunklem Rot, tiefem Blau oder intensivem Violett dekorieren. Anstatt nun aber mit Pinsel und Farbe zu arbeiten, mühsam alles abzukleben und dann doch nur eine schiefe Bordüre zu bekommen, kann man auch einfach eine selbstklebende Bordüre kaufen und diese anbringen. Die fertige Bordüre wird perfekt gerade, der Farbton wirkt mindestens genauso schön und die Tapete kann sogar einen Effekt haben.

Praktisch sind zum Beispiel magnetische Bordüren, mit denen man sich schnell und unkompliziert den Schreibtischplatz oder die Küche verschönern kann. Zusammen mit Starkmagneten und ein paar Lieblings-Fotos bekommt man günstig und schnell eine persönliche Note in die neue Wohnung. Witzig ist auch eine Tapete mit Urlaubsfotos – so zieht schnell die Sonne und gute Laune ein. Beim Auszug wird die Tapete bzw. Bordüre einfach entfernt, während gerade intensive Wandfarben sich selbst bei mehrfachem Überstreichen oft nicht überdecken lassen.

Effekt-Tapeten für besondere Wände

Der Hingucker schlechthin (und der Beweis für guten Geschmack anlässlich des ersten Schwiegermutter-Besuchs!) sind Effekt-Tapeten. Es gibt sie ganz klassisch mit Stein- und Holzoptik, dreidimensional, mit fühlbarem Effekt, mit Mustern und sogar mit edlen Verzierungen wie Swarovski-Steinchen, Glasperlen oder Glitzer. Je opulenter die Tapete, desto weniger davon braucht die Wand, denn ein ganzer Raum würde oft übertrieben aussehen. Es sei denn natürlich, man wollte es genau so. Unsere Empfehlung lautet aber ganz klar sich auf eine Highlight-Wand zu beschränken. Beliebt und bewährt ist beispielsweise auch ein breiter Streifen von der Decke bis zum Boden, etwa dort, wo sich das Bett befindet. Den Rest des Raumes kann man dann in der passenden Farbe zu streichen oder mit der dazugehörigen Unitapete zu dekorieren. Dies schont zusätzlich den Geldbeutel, denn leider haben die beeindruckendsten Tapeten oft auch einen entsprechenden Preis. Dennoch lohnt es sich, denn gerade die erste Wohnung soll doch ein Ort sein, an dem man sich besonders wohlfühlt.

Ist Tapezieren nicht schwer?

 Urban Flowers Tapete Apropos erste eigene Wohnung… wer gerade dabei ist, die eigenen vier Wände zu beziehen, hat oft noch nicht viel Erfahrung in der Einrichtung und ist schon froh, wenn die Möbel alle einigermaßen stabil stehen bleiben. Dann noch tapezieren? Dabei ist das gar nicht so schwer, wenn man sich in den ersten eigenen vier Wänden kleine Häppchen-Projekte vornimmt. Eine einzelne Wand, eine Bordüre oder einige Streifen an passenden Stellen dauern nicht lang, erfordern keine großen Umbauaktionen auf begrenztem Platz und sind mit der Hilfe des Mitbewohners, des Partners oder der Eltern auch realistisch machbar. Wer gar keine Erfahrung mit Tapeten hat, kann mit selbstklebenden Tapeten arbeiten und erspart sich damit einige weitere Handgriffe. Empfehlenswert sind auch Vliestapeten, da hier das lästige Einkleistern auf langen Tapetentischen entfällt. Stattdessen muss der Kleister lediglich an die Wand gepinselt werden, bevor die Tapeten Bahn für Bahn festgedrückt werden können. Zusätzlich kann man darauf achten, ansatzfreie Tapeten auszuwählen. Bei diesen Modellen gibt es keine Musterübergänge von Bahn zu Bahn zu beachten, sodass das Tapezieren insgesamt viel leichter wird und weniger Verschnitt anfällt. Oder aber man holt sich jemanden dazu, der es schon einmal gemacht hat und zeigen kann, wie es geht. Wenn dann die nächste Tapete an die Wand soll, hat man das Zubehör schon zu Hause und weiß auch, wie die schöne Tapete an die Wand kommt. Ein Hexenwerk ist es in jedem Fall nicht.

So sieht Luxus im Badezimmer aus

So sieht Luxus im Badezimmer aus

Das Badezimmer kann ein praktischer Ort der körperlichen Hygiene oder aber eine Oase der Entspannung und des Wohlfühlens sein – das hängt ganz von der richtigen Einrichtung ab. Mit hochwertigen Materialien und stilvollen Accessoires gelingt der luxuriöse Look problemlos.

Möbel – die Herzstücke in jedem Badezimmer

Die Auswahl der Badezimmermöbel entscheidet meist über den Stil, der dem Raum verpasst wird. Zwar wirkt ein bunter Stilmix besonders charakteristisch, wer jedoch auf eine luxuriöse und ruhige Atmosphäre aus ist, sollte davon ablassen. Hier empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass die einzelnen Stücke gut zusammenpassen. Diesen Effekt erzielen auch Badmöbel-Sets, die in einheitlichem Design daherkommen.

Die Möbel sollten als Basis jeder Badezimmer-Einrichtung besonders sorgfältig ausgewählt werden, da sie neben der optischen Wirkung auch über Stauraum und Ordnung bestimmen. Von organischen Formen bis zu klaren Linien sind sehr unterschiedliche Designs erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Für ein elegantes Ergebnis eignen sich aber besonders Materialien wie Holz, Glas, Metall oder Stein. Bei Möbelstücken aus Plastik ist hingegen Vorsicht geboten: Bei falscher Verarbeitung kann dies schnell billig wirken. Kleiner Tipp: Wer ausreichend Platz zur Verfügung hat, sollte sich eine freistehende Badewanne zulegen. Das wirkt besonders luxuriös.

Hochwertiges Material sorgt für das gewisse Etwas im Bad

Luxus im BadezimmerUm im Badezimmer einen stilsicheren Eindruck zu vermitteln und eine einheitliche Atmosphäre zu schaffen, sind hochwertige Materialien besonders gut geeignet. Holz, Flechtwerk oder Stein sorgen für Natürlichkeit und Ruhe im Raum. Für einen Highclass-Effekt sollte zu glänzenden Oberflächen gegriffen werden. Verzierungen oder Accessoires in Silber, Gold oder Kupfer werden zum echten Hingucker und werten die gesamte Einrichtung optisch auf.

Mehr Luxus dank kleiner Accessoires

Luxus im BadezimmerNicht immer darf es die komplette Neueinrichtung des Badezimmers sein. So oder so verleihen gut ausgewählte Accessoires dem Raum eine persönliche und gemütliche Note, die nicht unterschätzt werden sollte. Daher lohnt es sich, auch auf die Kleinigkeiten zu achten, die den Herzstücken ihren Charakter verleihen. Hochwertige und stilvolle Dekoration und Accessoires sind nicht nur nützlich, sie ergänzen auch die gesamte Einrichtung und machen das Bad zu der gewünschten Wohlfühl-Oase. Körbe, Ablagen und Schalen für die kleinen Dinge gehören dabei zu den wichtigsten Basics und helfen, Ordnung zu halten. Im Idealfall werden diese im Set gekauft, um Unruhe und Spannung in der Einrichtung zu vermeiden.

Dazu kommen in der Regel noch Handtuchhalter, Abfalleimer, Kosmetikspiegel und Zahnputzbecher. Diese müssen keinesfalls nur einen praktischen Zweck erfüllen, sondern können zum echten Hingucker an sich werden. So sind Handtuchleitern praktisch und elegant zugleich. Neben funktionalen Accessoires sollte aber auch in schöne Dinge investiert werden, die das Wohlfühlen ausmachen und luxuriös wirken. Farbige Lichter, stimmungsvolle Kerzen oder ätherische Öle in einer schönen Verpackung sind dabei ebenso wirkungsvoll wie die Wahl hochwertiger Materialien und eleganter Designs.

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