„Hygge“-Einrichtungsideen: Jeden Tag wohlfühlen!

„Hygge“-Einrichtungsideen: Jeden Tag wohlfühlen!

Von den skandinavischen Ländern kann man sich in vielerlei Hinsicht eine Scheibe abschneiden. Nehmen Sie sich exemplarisch Dänemark zum Vorbild. Die Dänen gelten als glücklichstes Volk der Welt und punkten nicht nur mit einem erstklassigen Bildungs- und Gesundheitssystem, sondern auch mit ihrer „Hygge“-Philosophie. Das Zauberwort beschreibt die Lebenseinstellung, jeden Tag die Gemütlichkeit zu zelebrieren, und gleichermaßen die nordische Art, sich häuslich einzurichten.

Einrichtungsideen: Das Zuhause nach dänischem Vorbild „hyggelig“ gestalten

Der skandinavische Einrichtungsstil ist unkompliziert, praktisch, schick, einladend und gemütlich. Das Credo: Zu Hause soll man sich wohlfühlen, ohne auf Zwang einem bestimmten Einrichtungsstil zu folgen. Erlaubt ist, was gefällt. Darum dreht sich auch der „Hygge“-Trend. Es geht hauptsächlich darum, den Alltag immer wieder mit kleinen Dingen ein Stück schöner und behaglicher zu machen. Das klappt mit flauschigen Textilien, großen Sitzkissen, kuscheligen Plaids, farbigen Couchkissen und bunten Kerzen, nur um ein paar Einrichtungsideen zu nennen. Mit einfachen Mitteln kann jeder im Nu ein heimeliges Ambiente im „Hygge“-Stil schaffen und so seinem Zuhause Persönlichkeit verleihen. Das Heim wird zum Wohlfühlraum, in den man sich gern zurückzieht und den Alltagsstress hinter sich lässt. Wer nach smarten Tipps und praktischen Ratschlägen für seine erste eigene Wohnung sucht, findet spannende Einrichtungsideen im Wohnglück Ratgeber.

Dauertrend: Skandinavisches Wohndesign und Retromöbel

Bei der Einrichtung dreht sich nach wie vor alles um das behagliche Zurückziehen im Sinne des Cocooning. Das äußert sich beispielsweise im Comeback des Ohrensessels und dem Trend zu einladenden Sitzmöbeln. Alles kann, nichts muss! Stilmix, durch den Sie gewollt einen uneinheitlichen Wohn-Look kreieren, ist erlaubt und erwünscht. Er ist ein Zeichen von Individualität und macht die Verwendung von Vintage-Möbeln aus Omas Zeiten salonfähig.

Goldrichtig liegen Sie auch mit Möbeln in markantem Eichen- oder Walnussholz in Kombination mit dunklen Grün- oder kräftigen Beerentönen. Diese Materialien hatten bereits in den 50er- und 60er-Jahren ihre Hochzeit. Nierentisch, Bogenleuchte, Ohrensessel und Barwagen gelten als Klassiker des Mid-Century-Stils. Originale der Designikonen sind heute heiß begehrt und nahezu unbezahlbar. Doch die Möbelbranche greift den Trend auf und bietet auch für schmale Portemonnaies Möbel und Accessoires mit Nostalgiecharakter.

Tipp: Absolut angesagt ist auch Upcycling. Hierbei geht es darum, Gegenstände nachhaltig zu behandeln, ihnen eine neue Daseinsberechtigung zu geben und sie nicht arglos wegzuwerfen, nur weil sie nicht mehr gefallen. Aber richten Sie Ihre Wohnung nur so ein, wie es Ihnen gefällt, und lassen Sie sich im Sinne von Hygge bloß nicht von Trends stressen. Hauptsache, es ist gemütlich!

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Günstige und geeignete Fertigtreppen online finden

Günstige und geeignete Fertigtreppen online finden

Wer baut und dabei auf Eigenleistung setzt, wird schnell feststellen, dass man bei dieser schnell an seine Grenzen stoßen kann. Das gilt nicht nur für den Faktor Zeit, sondern auch für das Fachliche. Es gibt jedoch Gewerke, bei denen man nicht viel falsch machen kann, sofern diese im Vorfeld sorgfältig geplant und durchdacht wurden. Zum Beispiel bei Fertigtreppen online, die zumeist ohne Absprache mit Handwerkern oder dem Architekten geplant werden können. Das gilt nicht nur für den Innenraum, sondern auch für Spindeltreppen außen.

Was ist das besondere an Fertig- oder Bausatztreppen

Haupttreppen, hier handelt es sich in der Regel um das Treppenhaus, werden immer sehr früh geplant. Bereits beim Hauptentwurf des Architekten. Denn vieles ist zu beachten. Beispielsweise die Höhen der Geschossdecken nebst den jeweiligen Belaghöhen. Gerade letztere können im Nachhinein nicht mehr geändert werden, da von Ihnen die Raum- und Türblatthöhen abhängen.

Falls man nach dem Einzug jedoch noch eine zusätzliche Treppe einbauen möchte, bieten sich Fertigtreppen an. Diese sind in der Regel so konzipiert, dass sie direkt auf den Fertigfußboden aufgebracht werden können, so dass keine Fliesen beschädigt müssen oder Estrich aufgeschlagen werden muss. Auch handelt es sich stets um zugelassene Produkte, deren Zertifikate die notwendigen Anforderungen an Statik und Betriebstauglichkeit bescheinigen.

Das gilt auch für Außentreppen. Beispielsweise bei Spindeltreppen außen, die einen direkten Zugang vom Garten zum Balkon ermöglichen. Das einzige, was eventuell beschädigt werden könnte, wäre die Grasnarbe, wenn das Fundament ausgehoben wird.

Welche Treppe für welchen Zweck

In der Regel hängt dies sowohl von den Wünschen an die Optik als auch vom zur Verfügung stehenden Platz ab. Ist viel Platz vorhanden, können weitläufig auskragende Treppenläufe gewählt werden, die perfekt zum Raum passen. Steht wenig Platz zur Verfügung, bieten sich eher Produkte wie Spindel- oder Raumspartreppen an.

Eine Raumspartreppe zeichnet sich dadurch aus, dass sich die eigentliche Auftrittsbreite nur auf einer Seite der Stufe befindet. So wird bei der Gesamtausladung des Treppenlaufes die Hälfte an Platz gespart.

Welches Material

Bei diesem Punkt gibt es kein richtig oder falsch. Onlineshops wie beispielsweise fontanot bieten Produkte in Holz, Aluminium sowie in Edelstahloptik und Schmiedeeisenlook an. Es kommt halt ganz auf den persönlichen Geschmack an.

Was sollte vor der Bestellung unbedingt beachtet werden

Onlineshops für Treppen besitzen zumeist einen Treppenkonfigurator. In diesen gibt man die benötigten Maße ein. Abgefragt werden unter anderem die Geschosshöhe und die zur Verfügung stehende Größe des Treppenlochs. Dass diese Maße genau gemessen werden müssen, versteht sich von selbst.

Ein beliebter Fehler beim Treppenaufmaß

Was immer wieder schiefgeht, ist die Nichtbeachtung der sogenannten Kopfhöhe. Im Extremfall hat man also korrekt die Geschosshöhe und den Platz für die eigentliche Treppe gemessen, aber nicht die darüber befindliche Podestkante beachtet. Es sollte also immer darauf geachtet werden, dass an jeder Stufenvorderkante genug Platz nach oben befindet. Die amtliche vorgeschriebene Kopfhöhe beträgt 2 Meter.

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WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen – das solltest du beim Mietvertrag beachten

Es ist nicht leicht, eine Wohnung in Stuttgart oder in einer anderen gefragten Studentenstadt zu finden. Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen für eine Person ist meist so groß, dass man sehr lange suchen muss. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine WG zu gründen. Bevor du dich ans Werk machst, solltest du dich über die Vor- und Nachteile der Mietvertragsmodelle für Wohngemeinschaften informieren.

WG-Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter

Bei einem Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter schließt nur eine Person den Vertrag mit dem Vermieter ab. Die anderen Bewohner gelten als Untermieter des Hauptmieters. Falls du als Hauptmieter eine WG gründest, kannst du dir deine Mitbewohner selbst aussuchen und bist der alleinige Ansprechpartner des Vermieters. Der Nachteil ist, dass du für die Mietzahlungen alleine haftest. Wenn beispielsweise ein Zimmer unbewohnt ist oder ein Mitbewohner seine Miete nicht zahlt, kann der Vermieter die Zahlungen bei dir einfordern.

Als Untermieter genießt du den Vorteil, dass Ansprüche ausschließlich gegenüber dem Hauptmieter geltend gemacht werden können. Doch wenn der Hauptmieter die Wohnung kündigt, entscheidet der Vermieter, ob die Untermieter in der Wohnung bleiben dürfen oder nicht.

Alle WG-Bewohner sind Hauptmieter

Vielen Menschen ist es zu riskant, beim WG gründen alleinige Hauptmieter zu sein. Aus diesem Grund gibt es ein Mietvertragsmodell, bei dem alle Bewohner als Hauptmieter gelten. So sind Rechte und Pflichten gleichmäßig verteilt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mietverträge gültig bleiben, selbst wenn ein Mitbewohner auszieht.

Auch das Risiko ist für alle Mitglieder der Wohngemeinschaft gleich: Sie haften gesamtschuldnerisch für die Miete. Falls beispielsweise eine Person nicht für ihren Anteil aufkommt, kann der Vermieter das Geld von den anderen Bewohnern einfordern.

WG gründen mit Einzelmietverträgen

Einzelmietverträge sind für WG-Mitglieder am sichersten, da jeder ausschließlich für sein eigenes Zimmer innerhalb der Wohngemeinschaft aufkommt und haftet. Falls also ein WG-Genosse seine Miete nicht zahlt, darf der Vermieter keine Forderungen an die anderen Bewohner stellen, sondern nur an den Zimmermieter. Der einzige Nachteil für den Mieter besteht darin, dass er seine Mitbewohner nicht selbst aussuchen kann.

Einzelmietverträge sind in Studentenwohnheimen eine gängige Praxis. Beim WG gründen innerhalb von normalen Mietwohnungen werden meist die anderen beiden Mietvertragsarten angewandt.

Matratzenkauf: Darauf sollte man achten

Matratzenkauf: Darauf sollte man achten

Kaum zu Hause ausgezogen werden diverse Anschaffungen fällig, da der erste Hausstand sofort aufgebaut werden muss. Auch im Schlafzimmer tut sich einiges, denn alte Jugendbetten in 90×200 cm sind zu klein und die Matratze ist meistens durchgelegen. Neben der Wahl des passenden Bettes ist ein Umzug für viele Menschen mit einem Matratzenkauf verbunden. Neues Heim, besserer Schlaf! Da der Matratzenkauf schnell unübersichtlich werden kann, sollte man sich vorab über einige Dinge bewusst sein.

Erste Planung beim Matratzenkauf

Wieviel Budget habe ich für die neue Matratze?

Das Schlafzimmer ist nicht der einzige Ort, der Budget benötigt, deswegen sollte man sich ein Limit setzen, damit man die anderen Anschaffungen nicht nach hinten stellen muss.

Wie groß soll das neue Bett sein?

Üblich ist ein Sprung von 90×200 cm auf 140×200 cm. Beide Größen sind beliebt, die 140er Breite allerdings optimal, um auch auf kleinem Platz bequem und kuschelig zu zweit schlafen zu können. Wer mehr Platz und Budget hat kann auch größer denken.

Wie hoch darf die neue Matratze sein?

Für diese Information sollte man zuerst wissen, wie es um die Einlegetiefe des neuen Bettes bestellt ist. Zuerst kommt der Lattenrost ins Bett und dann die Matratze. Wer genau weiß wieviel Höhe nach dem Einlegen des Lattenrostes übrig bleibt, kann seine Wunschhöhe exakter bestimmen, denn das Auge möchte ja auch erfreut werden.

Stationärer Einzelhandel oder Onlinekauf?

Beides hat Vor- und Nachteile. Beim Einzelhändler kann man vor Ort probeliegen, aber i.d.R leider zu kurz und somit kaum aussagekräftig. Fachkundiges Personal berät gerne und weiß, dass die Auswahl der richtigen Matratze zeitintensiv sein kann. In Onlineshops wie BettenRiese.de kann man Matratzen von zu Hause aus in Ruhe aussuchen und sich über einen Berater passende Vorschläge anzeigen lassen. Der Versand ist gratis und risikolos probeschlafen kann man auch.

Wie schnell brauche ich die Matratze?

Unbedingt rechtzeitig planen, denn nicht immer ist die gewünschte Matratze in der Wunschgröße direkt verfügbar.

Das sind die Basics

Eine beste Matratze gibt es nicht, denn das Liegeempfinden ist so individuell wie die Menschen selbst. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Kernqualitäten, entweder aus Schaum oder Federkern sowie Funktionsbezüge mit unterschiedlichen Eigenschaften. Dazu gesellen sich Härtegrade, Liegezonen und Eignungen z.B. bei Hausstauballergie. Schauen wir uns die Qualitäten an:

Matratzen aus Schaumstoff

Hierzu gehören Komfortschaum-, Kaltschaum-, Visco- und Gelschaummatratzen. Punktelastisch sind sie alle. Das bedeutet, dass das Material nur dort nachgibt, wo Druck durch den aufliegenden Körper entsteht. Dadurch passt sich das Material gut an, die Wirbelsäule liegt gerade und kann sich entspannen. Ferner gelten Matratzen aus Visco und Gel als druckentlastend, da das Material sich millimetergenau anpasst. Bei Schaumstoffen sollte man immer auf das Raumgewicht achten, denn es gibt Aufschluss über die Menge des verarbeiteten Materials. Mehr Raumgewicht bedeutet längere Haltbarkeit! Wirklich gute Schaumstoffmatratzen beginnen bei einem Raumgewicht von ca. RG40. Wer sehr leicht ist, kann auch ab RG35 kaufen. Kaltschaummatratzen gelten derzeit als die beliebteste Matratzenart in Deutschland, denn sie sind oftmals preisgünstig und sehr leicht zu wenden.

Matratzen mit Federkern

Hier gibt es den klassischen Bonnellfederkern sowie den sogenannten Taschenfederkern. Beide Varianten unterscheiden sich deutlich, denn Bonnell ist besonders günstig und flächenelastisch, bringt aber nur selten wirklich guten Komfort. Die Matratze schwingt bei jeder Bewegung komplett mit. Taschenfederkerne sind punktelastisch und passen sich optimal an den Körper an, da die Federn einzeln stehen und nicht miteinander verbunden sind. Die Anzahl der Federn gibt Aufschluss über die zu erwartende Qualität. Mir rund 500 Federn bei einer 90×200 Matratze ist man für die erste eigene Wohnung gut beraten. Federkernmatratzen sind deutlich schwerer als Matratzen aus Schaumstoff bieten allerdings eine sehr gute Belüftung. Wer nachts schwitzt, trifft hier eine gute Entscheidung.

Liegezonen und Härtegrade bei Matratzen

Meistens sind die Kerne in Zonen eingeteilt, die unterschiedliche Körperregionen, z.B. Becken, Schultern, Kopf berücksichtigen. Branchenüblich sind sieben Zonen, aber auch fünf Zonen reichen natürlich aus. Die Experten der Stiftung Warentest halten allerdings lediglich 3 Zonen für sinnvoll. Ferner verfügen Matratzen über einen sogenannten Härtegrad (H1 – H5) für den es leider keine einheitliche Norm gibt. Die meisten Menschen entscheiden sich für H2 (bis ca. 80 kg) oder H3 (bis ca. 110 kg). Je höher der Härtegrad, desto mehr Raumgewicht sollte der Schaum haben, da die Gewichtsbelastung und somit die Abnutzung höher ist. Einige Hersteller unterteilen auch in weich, mittel und fest. Matratzenbezüge machen ca. 1-2 cm der Matratzenhöhe aus. Sie sollten elastisch, bei mindestens 60 Grad waschbar sein und im Idealfall ist der Bezug sogar teilbar, falls die Waschmaschine nur ein kleines bis normales Füllvolumen hat. Wer viel schwitzt oder unter einer Staubmilbenallergie leidet sollte auf spezielle Textilveredelungen und ggf. sogar kochfeste Bezüge in Betracht ziehen.

Matratzen müssen getestet werden können

Matratzen sollte man ausgiebig testen. Das geht im Ladengeschäft meist nicht oder man darf die Schutzfolie nicht entfernen. Daher ist der Onlinekauf eine gute Wahl. Man kann im eigenen Bett gründlich probeliegen und schlafen, ganz ohne Folie und unter realen Gegebenheiten. Viele Shops nehmen Retouren auch nach vielen Wochen entgegen, falls man partout nicht gut schlafen kann. Da man beim Umzug viel zu tun hat, wird die Matratze geliefert und man erspart sich den Transport.

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Wohnung gesund einrichten: Anregungen für mehr Behaglichkeit

Wohnung gesund einrichten: Anregungen für mehr Behaglichkeit

Wohngifte wie Formaldehyd und Weichmacher stecken in vielen Materialien bei Möbeln, Fußböden oder Farben. Wer die Möglichkeit hat, die erste eigene Wohnung von Grund auf nach eigenen Maßstäben einzurichten, sollte die Gelegenheit nutzen und seiner Gesundheit etwas Gutes tun. Dieser Beitrag zeigt anhand von Beispielen, wie sich die eigenen 4-Wände ökologisch sinnvoll und gemütlich gestalten lassen.

Fußboden: Naturmaterialien bevorzugen

In vielen Wohnungen werden billige PVC- oder Laminatböden verlegt, um Geld zu sparen. Wer die Wahl hat, sollte sich stattdessen für natürliche Alternativen entscheiden. Nur so kann man ungesunden Substanzen konsequent aus dem Weg gehen. Besonders empfehlenswert sind Linoleum und Kork. Während Kork in erster Linie aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird, ist bei Linoleum-Böden Leinöl der Hauptbestandteil. Beide Materialien begeistern mit diversen positiven Eigenschaften wie ein gelenkschonendes Laufgefühl, Designvielfalt und Strapazierfähigkeit. Die Ökobilanz ist im Vergleich überragend.

Wandfarben und Lacke

Bei der Verwendung von Wandfarben und Lacken sollte ausschließlich auf Produkte mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ und ähnlichen Zertifikaten zurückgegriffen werden. Sie bestätigen, dass die Substanzen möglichst umwelt- und gesundheitsschonend sind. Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht in hochwertige Waren zu investieren, da sie sich meist besser verarbeiten lassen und einen zweiten Anstrich unnötig machen. Zudem riechen umweltfreundliche Farben deutlich weniger, wie minderwertige Alternativen zum günstigeren Preis. Gerade in der eigenen Wohnung, in der man sich viele Stunden am Tag aufhält, sollten gute Produkte zum Einsatz kommen.

Textilien: Baumwolle, Leinen und Co. wählen

Textilien: Baumwolle, Leinen und Co. wählenWas auf Bodenbeläge und Wandfarben zutrifft, verhält sich bei Textilien nicht anders. Auch in Bettwäsche, Kissen, Vorhängen und Teppichen wurden in der Vergangenheit schon viele bedenkliche Inhaltsstoffe nachgewiesen. Der Griff zu natürlichen Alternativen wie Baumwolle oder Leinen ist vorteilhaft, weil hier oft deutlich weniger unerwünschte Substanzen vorkommen, als in synthetisch produzierten Fasern. Unter anderem beim Anbieter für Lifestyle-Artikel Impressionen kannst du Heimtextilien online kaufen und dich von der Designvielfalt mit Naturmaterialien überzeugen. Der Shop hat sich unter anderem auf den Bereich Living spezialisiert und präsentiert neben Markenware eigene Heimtextilien wie Teppiche aus Jute oder Tischläufer aus Leinen. Die Auswahl an wohngesunden Heimtextilien ist generell groß. Man muss lediglich einen wachsamen Blick auf die Materialhinweise werfen. Im Idealfall greifst du zu biologisch angebauten Pflanzenfasern, das schont zusätzlich die Umwelt und beugt Tierleid vor.

Augen auf beim Mobiliarkauf: Wohngifte lauern überall

Steht der Kauf neuer Möbel an, sollte das Thema Wohngifte nicht weniger präsent sein. Leider greifen noch immer viele Hersteller auf billige Materialien zurück, um möglichst viel Profit zu machen. Der Giftstoff Formaldehyd ist beispielsweise in vielen Spanplatten vertreten, Kunststoffmöbel hingegen enthalten oft den Weichmacher Diethylhexylphthalatim, der sich im Hausstaub absetzt und so in die Lunge gelangen kann. Die einzige Lösung zum Eigenschutz besteht in der sorgsamen Produktauswahl. Auch hier kannst du dich an Zertifikaten wie den Blauen Engel oder die Labels LGA-schadstoffgeprüft und natureplus orientieren.
Als empfehlenswert und wohngesund gilt Mobiliar aus unbehandeltem Massivholz. Diese geschützte Bezeichnung darf nicht jedes Möbelstück aus Holz tragen. Im Gegenteil, die Voraussetzungen sind streng und mit der DIN 68871 Norm klar formuliert. Ein Massivholz-Produkt muss rundum aus der identischen Holzart hergestellt werden. Eine Mischung ist nicht erlaubt und auch Furniere kommen nicht in Frage. Lediglich bei Schubladenböden, Rückwänden und Schienen wird eine Ausnahme gemacht. Aufgrund der zahlreichen Holzsorten hat man bei Massivholzmöbeln eine große Auswahl. Hier ein paar Beispiele:

  • Augen auf beim MobiliarkaufAhornholz: Die Struktur ist geradfaserig und die Farbe eher hell
  • Eichenholz: Überzeugt mit einer warmen Farbe und einer charakteristischen Maserung
  • Buchenholz: Der rötliche Farbton, der durch Wasserdampf erzielt wird, ist bei vielen beliebt
  • Nussbaumholz: Strahlt einen exklusiven Charme aus und variiert farblich zwischen Braun und Schwarz
  • Kerneschenholz: Die glänzende und helle Oberfläche bringt schicke Möbelstücke hervor

Daneben erlebt derzeit eine Holzsorte einen regelrechten Boom: Zirbe. Zirbenholz soll sich auf die Gesundheit positiv auswirken und ist unter Österreichern schon seit Generationen bekannt. Die enthaltenen ätherischen Öle, die für einen angenehmen Duft im Wohnraum verantwortlich sind, können das allgemeine Wohlbefinden steigern. Ob sich Zirbenholz auch auf die Schlafqualität fördernd auswirkt, konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Übertriebene Werbeversprechen einiger Hersteller sind daher mit Vorsicht zu genießen. Wer sich dahingehend näher informieren will, sollte den Artikel der Apotheken-Umschau lesen. Hier wurden die Fakten kritisch durchleuchtet.

Wie sich Massivholzmöbel mit einfachen Ölen richtig pflegen lassen und was bei der Ölauswahl zu beachten ist, vermittelt der Videoratgeber:

Fazit

Beim Einrichten einer Wohnung sollte die Gesundheit im Fokus stehen. Wohngifte sind auch heute leider in zahlreichen Produkten zu finden. Verbraucher müssen kritisch bleiben und Herstellerangaben genauestens prüfen. Umweltzeichen wie „Der Blaue Engel“ oder „natureplus“ helfen bei der Kaufentscheidung. Grundsätzlich ist es ratsam, zu möglichst naturbelassenen Einrichtungselementen wie Massivholz-Möbel, Heimtextilien aus Bio-Baumwolle oder Korkböden zu greifen.

Weitere praktische Tipps findest du in meiner Kategorie Einrichtung, darunter beispielsweise Anregungen für Schlafzimmer.

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