Wohnungssuche im Studium: Die fundamentale Entscheidung

Wohnungssuche im Studium: Die fundamentale Entscheidung

Jeder, der sich zur Aufnahme eines Studiums entschlossen hat, steht vor einem grundsätzlichen Problem, dem er sich stellen muss: der Suche und der Auswahl einer für ihn geeigneten Studentenwohnung. Hier gilt es, Kompromisse zu schließen. Zum einen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu sichten und zum anderen diese Wohnmöglichkeiten unter Berücksichtigung der persönlichen Machbarkeiten einer kritischen Analyse zu unterziehen.

Studentenwohnung als kreativen Ort ansehen

Die Studentenwohnung soll mehrere Zwecke erfüllen:

Wohnung als Rückzugsort
Jeder Mensch braucht einen Ort, den er als seine Privatsphäre betrachtet, in welchen er sich in regelmäßigen Abständen zurückziehen kann. Ein solcher Ort soll die eigene Wohnung sein. Hier kann er innerlich mal abschalten, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.

Ort für kreatives Lernen
Ein Studium ist für die Studentin oder den Studenten immer mit sehr viel Einsatz und Engagement verbunden. Darum soll die Wohnung eine positive Lernatmosphäre erzeugen und ausstrahlen.

Angepasst an persönliche Möglichkeiten
Die Wohnung darf den Studierenden finanziell nicht überfordern. Darum sollen Miete plus Nebenkosten an dessen Geldbeutel angepasst sein.

Groß genug für kleinere Zusammenkünfte
Als Student strebt man zwar eine gewisse Unabhängigkeit an, jedoch sollte die Wohnung auch die Möglichkeit bieten, zumindest zeitweise mit anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen gemeinsam zu lernen. Der Erfolg des gemeinsamen Lernens kommt jedem Einzelnen der Lerngruppe zugute.

Kompromisse zwischen Unabhängigkeit, Privatatmosphäre, Geldbeutel, Lernatmosphäre, Eigenverantwortung und Kreativität

Jeder, der schon mal ein Studium absolviert hat, weiß es. Ein Studium ist mit sehr viel Aufwand, Mühe und Nebenkosten verbunden, wenn man einen guten und erfolgreichen Abschluss erreichen will. Und wer wollte das nicht, wenn er sich schon einmal für einen solchen Weg entschieden hat. Um die Voraussetzungen für einen guten Abschluss zu verbessern, sollten gewisse Randbedingungen genau durchdacht und möglichst günstig gestaltet werden.

Ein wesentlicher Parameter ist die Auswahl einer geeigneten Studentenwohnung. Bei der Wohnungssuche im Studium kann der Hausverwalter GCP mit Sicherheit weiterhelfen. GCP ist ein Unternehmen, welches es sich zum Ziel gesetzt hat, für bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu sorgen und diesen langfristig zu erhalten.

Entscheidungshilfen, WG oder eigene Wohnung

Bevor sich angehende Studenten für eine bestimmte Wohnform entscheiden, ist es gut, wenn gewisse Eckpunkte genau durchleuchtet und untersucht werden.

Mietvertrag bei Wohngemeinschaften
Im Mietvertrag muss auf jeden Fall der Begriff “Wohngemeinschaft” enthalten sein. Aus dem Mietvertrag muss unbedingt hervorgehen, ob nur eine Person oder alle Mitbewohner als Hauptmieter eingetragen werden. Falls es nur einen Hauptmieter gibt, müssen alle anderen Mitbewohner als Untermieter im Mietvertrag erscheinen. Wenn alle Mitbewohner als Hauptmieter erscheinen, muss auch die Haftung für Mietzahlung, Nebenkosten sowie entstandene Schäden für alle Mitbewohner gleichermaßen geregelt sein.

Falls es nur einen Hauptmieter gibt, muss der Mietvertrag unbedingt eine Klausel enthalten, dass alle anderen Mitbewohner die Wohnung behalten, wenn der Hauptmieter auszieht. Die Mietkaution muss anteilig gleich für jeden Mitbewohner geregelt sein. Oft sind die Regeln so, dass Vermieter wegen des geringeren Verwaltungsaufwandes die Eintragung von nur einem Bewohner als Hauptmieter bevorzugen.

Regelung der Nebenkosten
Es ist für jeden Mitbewohner wichtig, die möglichen Nebenkosten gleich von Anfang an schriftlich festzulegen. Die Verhaltensweisen bezüglich Strom-, Heizenergie- und Warmwasserverbrauch sind individuell verschieden. Dies schlägt sich auch in unterschiedlich hohen Nebenkosten nieder. Um möglichem Streit über unvorhergesehene Nachzahlungen zu vermeiden, sollte ein zusätzlicher Pauschalbetrag für alle Mitbewohner in gleicher Höhe vereinbart werden. Die Einführung einer Haushaltskasse für gemeinsam verwendete Artikel wie Toilettenpapier, Putz- und Waschmittel ist eine sinnvolle Maßnahme.

Auszug aus der WG
Der Vermieter sollte eine für jeden Mitbewohner der WG eine Kündigungsfrist festlegen, um bei einem Auszug rechtzeitig für eine Nachbelegung sorgen zu können. Im Falle eines Auszugs sollten Regelungen von Auslagen für gemeinsame Anschaffungen festgelegt werden. Bei der Auswahl eines neuen Mitbewohners sollten alle anderen Mitbewohner zur Förderung eines harmonischen Zusammenlebens mit einbezogen werden.

Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit in der WG
Im Interesse des Hausfriedens sollten Sie sämtliche Gegenstände, welche Sie benutzt haben, auch selbst wieder wegräumen. Der Sauberkeit und Ordnung halber sollte ein Putzplan angelegt und auch eingehalten werden. Dies fördert das gemeinschaftliche Miteinander. Für unvorhersehbare Schäden sollten Sie eine private Haftpflichtversicherung in Erwägung ziehen.

WG, Studentenwohnheim, eigene Wohnung, ein individueller Entscheidungsprozess

Die Frage nach der Wohnmöglichkeit zum Studium muss jeder angehende Student in Eigenverantwortung selbst entscheiden. Das entscheidendste Kriterium für diese Auswahl ist die Rücksicht auf die eigenen finanziellen Möglichkeiten.

Vorteile beim Wohnen in einer WG

  • Man ist immer in Gesellschaft
  • Außer seinem eigentlichen Zimmer hat man noch eine Küche und vielleicht ein Wohnzimmer
  • Durch geteilte Kosten ist die WG in der Regel preisgünstiger
  • Man braucht, um sich mit jemanden auszutauschen, nicht das Haus zu verlassen
  • Anstehende Probleme kann man gemeinsam mit anderen angehen

Nachteile beim Wohnen in einer WG

  • Je nach persönlicher Einstellung kann es auch manchmal als Belastung empfunden werden, wenn immer jemand da ist
  • Den Internetzugang muss man sich mit anderen teilen
  • Unterschiedliche Auffassungen von Sauberkeit können zum Problem werden. Daher ist ein Putzplan unbedingt zu empfehlen
  • Gemeinsam benutzte Gegenstände können schneller zu Bruch gehen
  • Schwierige Diskussionen bei Neugestaltung von Räumlichkeiten

Vorteile einer eigenen Wohnung

  • Man ist in der eigenen Wohnung auch sein eigener Herr
  • Niemand sonst benutzt seine eigenen Gebrauchsgegenstände
  • Es gibt keine Auseinandersetzung wegen mangelnder Sauberkeit
  • Niemand stört, wenn man mal seine Ruhe haben möchte
  • Man hat den Internetanschluss für sich allein
  • Die persönliche Freiheit innerhalb seiner Wohnung wird nur durch die Nachbarn beschränkt

Nachteile einer eigenen Wohnung

  • Man ist für Sauberkeit in der Wohnung selbst verantwortlich
  • Platz und Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt
  • Partys mit Freunden finden nur außerhalb der Wohnung statt
  • Die eigene Wohnung ist in der Regel teurer
  • Man muss alle anstehenden Probleme allein lösen

Fazit

Die Entscheidung von angehenden Studentinnen und Studenten, ob sie eine eigene Studienwohnung mieten oder lieber in einer WG wohnen möchten, hängt weitgehend von deren persönlichen und vor allem finanziellen Verhältnissen und Möglichkeiten ab. Es gilt allgemein die Devise, Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel nehmen und ein hohes Maß an Eigenverantwortung mitbringen. Mit einem starker Partner an der Seite kann diese Entscheidung wesentlich erleichtert werden.

Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Sie haben den großen Schritt auf den Weg in eine erste eigene Wohnung gewagt, aber stehen jetzt vor ein paar Problemen und Fragen rund um das Thema Umzug? Dann sind Sie hier genau richtig, denn in diesem Artikel werden 7 hilfreiche Tipps aufgelistet, wie auch Sie in einer Großstadt wie Berlin zurecht kommen werden, denn ein Wohnungswechsel ist schließlich nie einfach – ein Umzug erfordert gute eine Planung und sowie professionelle Umsetzung. Wer sich den Umzugsstress ersparen möchte, kann in Berlin auf zahlreiche Umzugsunternehmen zurückgreifen, die kompetente Helfer für den Umzug zur Verfügung stellen. Eine zuverlässige Umzugsfirma in Berlin lässt sich mit etwas Recherche bei Google & Co schnell finden.

Tipp 1 – Ort genau wählen

Wenn Sie sich entschieden haben einen Wohnungswechsel vorzunehmen, sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, wo es denn hingehen soll. In eine Großstadt wie Berlin oder doch eher in ein kleines Dorf.

Tipp 2 – Umzug genau planen

Bevor Sie Ihre Wohnung kündigen, sollten Sie sich auch hier genau überlegen, Wann und vor allem Wie sie den Wohnungswechsel planen. Hier kommt es nämlich ganz genau auf die Planung an, nicht das Sie am Ende ohne eine Wohnung da stehen und nicht wissen wohin. Der Umzug sollte wirklich strickt durchgeplant sein, ein Umzugsplan mit den Tagen und den jeweiligen Zielen wäre hier bestimmt vom Vorteil. Wichtig ist auch einzuplanen, dass die Möbel in die neue Wohnung transportiert werden müssen und eine Umzugsfirma muss vorher erst angefragt werden, ob diese denn überhaupt frei wäre. Also ist auch hier richtiges Planen und vor allem Zeitnahes Timing das A und O. Lieber zu früh, als zu Spät.

Tipp 3 – Arbeitsplatz sichern

Wenn Sie wegen der Arbeit umziehen, damit der Weg nicht mehr so Weit ist oder ähnliches, dann hat dieser Punkt hier keine Relevanz für Sie. Wenn sie jedoch den Umzug ohne Arbeit bestreiten, dann kann dies sehr gewagt sein. Bedenken Sie immer, alles muss bezahlt werden und nichts ist umsonst. Vor allem in einer Großstadt wie Berlin sind die Preise erheblich hoch und da ist es sehr wichtig, einen festen Arbeitsplatz und sein festes Einkommen zu haben, auch bei den Vermietern ist es gern gesehen, wenn Sie ein festes Gehalt vorweisen können.

Tipp 4 – Nach den Preisen umschauen

Wie bei Nummer 3 Schon erwähnt, sollte man sich im Vorfeld nicht nur Gedanken um den Ort machen, zwecks Arbeit, sondern auch wegen den Preisen. Die Kosten von der Miete, den Lebensmitteln, Verkehrsmitteln, usw. kann sehr variieren, je nachdem, für welchen Ort Sie sich entscheiden. Daher beziehen Sie das Thema Geld und die Unterhaltskosten des Ortes auch mit in Ihre Überlegungen für den Wohnungswechsel mit ein.

Tipp 5 – Alles in der Nähe

Wenn Sie Ihre Wohnung gefunden haben, sollten Sie darauf achten, das sich alles Wichtige in der Nähe befindet. In der Großstadt wird dies nicht besonders schwer, da sich dort meist in jeder zweiten Ecke ein Kiosk oder ein Lebensmittelgeschäft befindet. Wenn es jedoch um das Thema Bildung geht, sollte sich die Bildungsstätte nicht in zu weiter Entfernung befinden, denn so spart man zusätzlich an Kosten, die eventuell für Verkehrsmittel aufkommen könnten. Auch Schulen für spätere Kinder sollten nicht zu weit Entfernt sein, denn in einer Großstadt, wie beispielsweise Berlin, möchte man sein Kind bestimmt nicht so weite Strecken alleine überwinden lassen.

Tipp 6 – Den Ort erkunden

Bevor man an den Ort zieht, sollte man sich vorher genau einen Überblick darüber verschaffen, wo man denn hinzieht und ob es einen auf Dauer dort gefällt. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen Wohnungswechsel, weil sie die Bilder des Ortes, wie Berlin, Hamburg oder Köln im Internet so schön fanden. Leider kann das in der Realität ganz anders Wirken und somit wäre ein Besuch oder ein kurzer Urlaub vorher in der Stadt zu raten.

Tipp 7 – Lernen Sie neue Leute kennen

Alleine in einer Stadt lässt es sich schwer Leben. Einsam ist schließlich keiner gerne. Also backen Sie einen Kuchen oder geben Sie eine Grillfeier und laden Sie Ihre Nachbarn ein, um gemeinsam den Umzug in eine neue Wohnung zu feiern.

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Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Autor: Christoph Wiemer
Position: Inhaber

Endlich ist es soweit! Nach langer Suche und unzähligen erfolglosen Besichtigungen, hast du die Zusage für deine Traumwohnung bekommen. Nun heißt es nur noch Umzugskartons packen und ab geht’s in deine neuen vier Wände. Bevor du es dir aber gemütlich machen kannst, gilt es bei der Übergabe noch ein paar Dinge zu beachten, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden. Dafür beantworten wir dir in diesem Artikel einige der wichtigsten rechtlichen Fragen rund um den Bezug einer neuen Wohnung.

Wie ist das mit den Schlüsseln?

Die Schlüssel deiner neuen Wohnung werden dir in der Regel bei der Wohnungsübergabe direkt ausgehändigt. In einem speziellen Schlüsselübergabeprotokoll wird die Anzahl der übergebenen Schlüssel festgehalten und für welche Schlösser sie benötigt werden – also beispielsweiße 2 Haustürschlüssel, 1 Briefkastenschlüssel, 1 Kellerschlüssel usw. Die darin festgehaltenen Schlüssel müssen selbstverständlich beim Auszug aus der Wohnung auch wieder verlässlich an den Vermieter zurückgegeben werden.

Was ist dieses Übergabeprotokoll?

Das Übergabeprotokoll ist ein wichtiges Formular, dass dir beim Einzug in eine neue Wohnung vom Vermieter übergeben wird und in dem etwaige Mängel und Schäden detailliert aufgelistet werden müssen. Es sollte in doppelter Ausführung vorliegen, damit Mieter und Vermieter jeweils ein Exemplar vorliegen haben. Es ist wichtig, bei der Übergabe lieber einmal zu viel als zu wenig einen Kontrollgang zu machen und so einen späteren Streit über vorhandene Schäden am Mietobjekt zu vermeiden. Am Ende der Wohnungsübergabe versichern beide Parteien mit ihrer Unterschrift im Protokoll die ordnungsgemäße Übergabe.

Oh nein, ich habe im Nachhinein noch Mängel festgestellt! Was nun?

Du hast zwar bei der Übergabe ganz genau hingeschaut, die Kratzer auf dem Parkett hast du aber vor lauter Einzugsaufregung trotzdem übersehen und sie sind somit auch nicht im Protokoll aufgelistet. Jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren und versuchen, den Sachverhalt mit dem Vermieter zu klären. Denn auch im Nachhinein ist es noch möglich Mängel ins Protokoll aufzunehmen. Blockt der Vermieter jedoch ab und unterstellt dir den Schaden selbst verursacht zu haben, steht er auch in der Pflicht zu beweisen, dass der Mangel bei der Übergabe noch nicht vorhanden war. Im Zweifelsfall kann auch immer ein Fachmann hinzugezogen werden und begutachten, ob ein Schaden schon länger zurückliegt oder erst kürzlich verursacht wurde.

Die Mietpreisbremse! Gilt das auch für mich?

In der letzten Zeit wurde in den Nachrichten oft über die Mietpreisbremse diskutiert und jetzt fragst du dich, ob und in welcher Auswirkung diese auch für dich gilt. Vor allem in den Ballungsräumen mit angespanntem Wohnungsmarkt leidet man als Mieter oft vom immer stärkeren Mietenanstieg, der durch die Mietpreisbremse nun auf einen maximal erlaubten Prozentsatz festgelegt wurde. Es gibt jedoch einige Ausnahmen bei dieser Regelung, z. B. gilt sie nicht beim Neubau oder nach Modernisierungsarbeiten einer Wohnung. Ziehst du in eine Wohnung, die nicht unter diese Ausnahmen fällt, kannst du vom Vermieter verlangen offenzulegen, wie viel die Miete deines Vormieters betrug. Liegt die ursprüngliche Miete zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann du als Mieter auf den Verstoß gegen die Mietpreisbremse hinweisen. Bist du dir nicht sicher, ob die vereinbarte Miete auch wirklich regelrecht ist, solltest du besser einen Anwalt für Mietrecht hinzuziehen, um die Rechtslage genauer zu beleuchten.

Quatschkopf? Lieber alles schriftlich vereinbaren!

Bei der Übergabe quatscht dich der Vermieter voll und übergeht einige Kleinigkeiten, weil er sie für unwichtig hält? Hier solltest du auf jeden Fall darauf bestehen alle Details im Protokoll festzuhalten! Mündliche Vereinbarungen sind nicht rechtskräftig und können dir im Nachhinein keine Sicherheit geben. Deshalb sollten Vermieter und Mieter besser sämtliche Verträge, Details und Abmachungen schriftlich treffen.

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Den richtigen Stromanbieter finden für deine erste Wohnung

Den richtigen Stromanbieter finden für deine erste Wohnung

Bei der riesigen Auswahl an Tarifen ist es heutzutage gar nicht mal so einfach, den passenden Stromanbieter zu finden. Während Ihnen einige Anbieter besonders günstige Tarife versprechen, gibt es bei anderen Providern attraktive Prämien oder Vergünstigungen. In Hinsicht auf den Umweltschutz werden auch die sogenannten Öko-Tarife für viele Verbraucher immer interessanter. Von Jahr zu Jahr gibt es neue Anbieter, Tarife und Kombi-Angebote, sodass Sie durch die große Auswahl einiges an Geld sparen und von attraktiven Prämien profitieren können.

Viele Vorteile und wenig Aufwand beim Anbieterwechsel

Der Anbieter lifestrom arbeitet in Kooperation mit dem bekannten Unternehmen E.ON, welches nicht nur als beliebtester Energieversorger zertifiziert ist, sondern darüber hinaus die Auszeichnung Service König von FOCUS-MONEY trägt. Mit dem lifestrom Premium Tarif erhalten Sie einen sehr preiswerten Tarif und tun dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Denn bei dem Premium Tarif von lifestrom beziehen Sie automatisch hundertprozentigen Ökostrom, ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu bezahlen. Günstiger als das Premium Paket ist der Tarif lifestrom Flex, welcher bereits ab 47 Euro erhältlich ist. Je nach Verfügbarkeit können auch weitere Tarife im Sortiment enthalten sein.
Lifestrom bietet Ihnen nicht nur preiswerte Tarife an, sondern erspart Ihnen zudem einiges an Arbeit beim Anbieterwechsel. Wechseln Sie von Ihrem bisherigen Anbieter zu lifestrom, müssen Sie sich nicht um den Wechsel kümmern, sondern können diesen ganz entspannt von Ihrem neuen Anbieter durchführen lassen. Das spart Ihnen sowohl Zeit, als auch Nerven und ermöglicht es Ihnen, Ihre kostbare Freizeit für schönere Dinge zu nutzen.

Wie finde ich bei lifestrom den passenden Tarif?

Bei Lifestrom stehen Ihnen mehrere Tarif-Optionen übersichtlich zur Wahl. Hier können Sie bei jedem Tarif ganz einfach Ihre Daten angeben, um ein individuelles Preisangebot zu erhalten.

Um den genauen Preis für Ihren Tarif herauszufinden, müssen Sie nur wenige Angaben machen. Zum einen benötigt der Tarifrechner Ihre Postleitzahl sowie den ungefähren Stromverbrauch pro Jahr. Darüber hinaus müssen Sie angeben, ob Sie Single sind oder den Strom als Paar bzw. Familie beziehen möchten.

Profitieren Sie von einer attraktiven Prämie

Wie bei vielen anderen Stromanbietern auch, haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen des Tarifs eine wertvolle Prämie zu wählen. Diese variiert je nach Tarif und ist nur bei einigen Tarifen verfügbar. Während Sie bei einem Premium Tarif eine außergewöhnlich wertvolle Prämie wie ein iPhone erhalten, können Sie beim Flex Tarif von einem attraktiven Preisnachlass profitieren oder im Rahmen anderer Angebote weitere Prämien zum entsprechenden Tarif auswählen.

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Versicherungen für junge Erwachsene – darauf ist zu achten!

Versicherungen für junge Erwachsene – darauf ist zu achten!

Welche Versicherungen sind für junge Erwachsene wichtig?

Knapp 510.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in 2016 – die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen eine hohe Nachfrage nach Auszubildenden. Für viele Azubis ist die „Lehre“ der Start in die Selbständigkeit – sprich sie stehen auf eigenen Beinen. Dazu gehören die erste Wohnung und ein eigenes Auto. Auszubildende (und Studenten) müssen allerdings auch noch an diverse andere Punkte denken.

Beispiel Versicherungen: Jugendliche, die im Haushalt der Eltern leben, sind in der Regel über deren Versicherungen geschützt. Wie verhält es sich im Rahmen einer Ausbildung? Und was kommt danach?

Hausratversicherung und Haftpflicht

Unfälle können jederzeit passieren. Sofern junge Erwachsene zu deren Verursacher werden, kann es teuer werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt über §§ 823 ff. das allgemein geltende Schadenersatzrecht. Und die Paragrafen sind eindeutig. Die private Haftpflichtversicherung schützt junge Erwachsene vor den Folgen von Personen- und Sachschäden.

Mit der ersten Wohnung genießen junge Erwachsene mehr Freiheiten. Eine Tatsache, die nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass sich hieraus auch eine gewisse Verantwortung ergibt. Durch:

  • Sturm
  • Hagel
  • Feuer
  • Blitzschlag

kann die Einrichtung komplett vernichtet werden. Die Hausratversicherung sorgt in diesem Bereich für Sicherheit. Üblich ist eine Absicherung auf Basis der Wohnfläche. „Da vielen Versicherten nicht bewusst ist, wie viel Wert ihr Hausrat tatsächlich hat, wenden die Gesellschaften eine Faustformel an. Um zu garantieren, dass der Kunde nicht unterversichert ist“, so der Finanzexperte von www.finanzen-ratgeber.org. Eine Unterversicherung könnte nämlich hohe Folgekosten mit sich bringen.

BU-Versicherung – für junge Erwachsene noch günstig

Was passiert, wenn aufgrund eines Unfalls oder wegen einer Krankheit plötzlich nicht mehr gearbeitet werden kann? Berufsunfähigkeit zählt zu den Risiken, die zwar jeden Erwerbstätigen treffen können, über die allerdings niemand gerne redet.

Das Problem: Berufsunfähigkeit stellt einen erheblichen Einschnitt ins Leben der Betroffenen dar. Leider ist die Fürsorge im Rahmen der Sozialversicherung extrem lückenhaft. Damit rückt die private Absicherung in den Mittelpunkt. Über eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden Rentenleistungen für den Ernstfall versichert.

Junge Erwachsene haben den Vorteil, dass die Eintrittsbeiträge für diese Personengruppe in der Regel niedrig ausfallen. Wichtig: Beim Abschluss ist gründlich zu prüfen, welche Verweisungsrechte sich der Versicherer für den Leistungsfall vorbehält.

Über welche Versicherungen sollten junge Erwachsene noch nachdenken?

Der perfekte Versicherungsschutz entsteht nur, wenn individuelle Rahmenbedingungen und die Lebenssituation berücksichtigt werden. Ob junge Erwachsene zusätzliche Versicherungen brauchen, hängt unter anderem vom Familienstand ab. Jungen Eltern ist das Nachdenken über eine Risiko-Lebensversicherung zu empfehlen. Besonders wichtig sind diese Tarife, wenn die Einkommensanteile sich stark unterscheiden. Lebensversicherungen sind außerdem in Erwägung zu ziehen, wenn über selbstgenutztes Wohneigentum nachgedacht wird.

Achtung: Kinder benötigen auch beim Versicherungsschutz Aufmerksamkeit. Eine Kinder-Unfallversicherung kann sich für junge Familien durchaus anbieten.

Spezielle Versicherungen für Haustiere

Zusätzlich können Versicherungen – etwa im Bereich Haftpflicht – für Haustier-/Hundehalter abgeschlossen werden oder im Zusammenhang mit speziellen Hobbys. Letzteres gilt beispielsweise für den Flugmodellsport.

Fazit: Junge Erwachsene müssen sich richtig versichern

Mit dem Beginn von Studium oder Ausbildung stehen junge Erwachsene zum ersten Mal auf eigenen Beinen. Spätestens mit dem Start ins Berufsleben geht es darum, einen eigenen Haushalt zu führen. Spätestens jetzt greifen auch die Versicherungen der Eltern – etwa in Bezug auf Hausratversicherung oder private Haftpflicht – nicht mehr. Zum Erwachsenwerden gehört deshalb auch der Aufbau eines angemessenen Versicherungsschutzes. Wie dieser am Ende aussehen muss, richtet sich nach der jeweiligen Lebenssituation. Sobald sich der erste Nachwuchs ankündigt, ist hier noch mehr Weitsicht gefragt.

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WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen – das solltest du beim Mietvertrag beachten

Es ist nicht leicht, eine Wohnung in Stuttgart oder in einer anderen gefragten Studentenstadt zu finden. Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen für eine Person ist meist so groß, dass man sehr lange suchen muss. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine WG zu gründen. Bevor du dich ans Werk machst, solltest du dich über die Vor- und Nachteile der Mietvertragsmodelle für Wohngemeinschaften informieren.

WG-Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter

Bei einem Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter schließt nur eine Person den Vertrag mit dem Vermieter ab. Die anderen Bewohner gelten als Untermieter des Hauptmieters. Falls du als Hauptmieter eine WG gründest, kannst du dir deine Mitbewohner selbst aussuchen und bist der alleinige Ansprechpartner des Vermieters. Der Nachteil ist, dass du für die Mietzahlungen alleine haftest. Wenn beispielsweise ein Zimmer unbewohnt ist oder ein Mitbewohner seine Miete nicht zahlt, kann der Vermieter die Zahlungen bei dir einfordern.

Als Untermieter genießt du den Vorteil, dass Ansprüche ausschließlich gegenüber dem Hauptmieter geltend gemacht werden können. Doch wenn der Hauptmieter die Wohnung kündigt, entscheidet der Vermieter, ob die Untermieter in der Wohnung bleiben dürfen oder nicht.

Alle WG-Bewohner sind Hauptmieter

Vielen Menschen ist es zu riskant, beim WG gründen alleinige Hauptmieter zu sein. Aus diesem Grund gibt es ein Mietvertragsmodell, bei dem alle Bewohner als Hauptmieter gelten. So sind Rechte und Pflichten gleichmäßig verteilt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mietverträge gültig bleiben, selbst wenn ein Mitbewohner auszieht.

Auch das Risiko ist für alle Mitglieder der Wohngemeinschaft gleich: Sie haften gesamtschuldnerisch für die Miete. Falls beispielsweise eine Person nicht für ihren Anteil aufkommt, kann der Vermieter das Geld von den anderen Bewohnern einfordern.

WG gründen mit Einzelmietverträgen

Einzelmietverträge sind für WG-Mitglieder am sichersten, da jeder ausschließlich für sein eigenes Zimmer innerhalb der Wohngemeinschaft aufkommt und haftet. Falls also ein WG-Genosse seine Miete nicht zahlt, darf der Vermieter keine Forderungen an die anderen Bewohner stellen, sondern nur an den Zimmermieter. Der einzige Nachteil für den Mieter besteht darin, dass er seine Mitbewohner nicht selbst aussuchen kann.

Einzelmietverträge sind in Studentenwohnheimen eine gängige Praxis. Beim WG gründen innerhalb von normalen Mietwohnungen werden meist die anderen beiden Mietvertragsarten angewandt.