Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Leben in einer Großstadt – 7 Tipps für den Umzug in die eigene Wohnung

Sie haben den großen Schritt auf den Weg in eine erste eigene Wohnung gewagt, aber stehen jetzt vor ein paar Problemen und Fragen rund um das Thema Umzug? Dann sind Sie hier genau richtig, denn in diesem Artikel werden 7 hilfreiche Tipps aufgelistet, wie auch Sie in einer Großstadt wie Berlin zurecht kommen werden, denn ein Wohnungswechsel ist schließlich nie einfach – ein Umzug erfordert gute eine Planung und sowie professionelle Umsetzung. Wer sich den Umzugsstress ersparen möchte, kann in Berlin auf zahlreiche Umzugsunternehmen zurückgreifen, die kompetente Helfer für den Umzug zur Verfügung stellen. Eine zuverlässige Umzugsfirma in Berlin lässt sich mit etwas Recherche bei Google & Co schnell finden.

Tipp 1 – Ort genau wählen

Wenn Sie sich entschieden haben einen Wohnungswechsel vorzunehmen, sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, wo es denn hingehen soll. In eine Großstadt wie Berlin oder doch eher in ein kleines Dorf.

Tipp 2 – Umzug genau planen

Bevor Sie Ihre Wohnung kündigen, sollten Sie sich auch hier genau überlegen, Wann und vor allem Wie sie den Wohnungswechsel planen. Hier kommt es nämlich ganz genau auf die Planung an, nicht das Sie am Ende ohne eine Wohnung da stehen und nicht wissen wohin. Der Umzug sollte wirklich strickt durchgeplant sein, ein Umzugsplan mit den Tagen und den jeweiligen Zielen wäre hier bestimmt vom Vorteil. Wichtig ist auch einzuplanen, dass die Möbel in die neue Wohnung transportiert werden müssen und eine Umzugsfirma muss vorher erst angefragt werden, ob diese denn überhaupt frei wäre. Also ist auch hier richtiges Planen und vor allem Zeitnahes Timing das A und O. Lieber zu früh, als zu Spät.

Tipp 3 – Arbeitsplatz sichern

Wenn Sie wegen der Arbeit umziehen, damit der Weg nicht mehr so Weit ist oder ähnliches, dann hat dieser Punkt hier keine Relevanz für Sie. Wenn sie jedoch den Umzug ohne Arbeit bestreiten, dann kann dies sehr gewagt sein. Bedenken Sie immer, alles muss bezahlt werden und nichts ist umsonst. Vor allem in einer Großstadt wie Berlin sind die Preise erheblich hoch und da ist es sehr wichtig, einen festen Arbeitsplatz und sein festes Einkommen zu haben, auch bei den Vermietern ist es gern gesehen, wenn Sie ein festes Gehalt vorweisen können.

Tipp 4 – Nach den Preisen umschauen

Wie bei Nummer 3 Schon erwähnt, sollte man sich im Vorfeld nicht nur Gedanken um den Ort machen, zwecks Arbeit, sondern auch wegen den Preisen. Die Kosten von der Miete, den Lebensmitteln, Verkehrsmitteln, usw. kann sehr variieren, je nachdem, für welchen Ort Sie sich entscheiden. Daher beziehen Sie das Thema Geld und die Unterhaltskosten des Ortes auch mit in Ihre Überlegungen für den Wohnungswechsel mit ein.

Tipp 5 – Alles in der Nähe

Wenn Sie Ihre Wohnung gefunden haben, sollten Sie darauf achten, das sich alles Wichtige in der Nähe befindet. In der Großstadt wird dies nicht besonders schwer, da sich dort meist in jeder zweiten Ecke ein Kiosk oder ein Lebensmittelgeschäft befindet. Wenn es jedoch um das Thema Bildung geht, sollte sich die Bildungsstätte nicht in zu weiter Entfernung befinden, denn so spart man zusätzlich an Kosten, die eventuell für Verkehrsmittel aufkommen könnten. Auch Schulen für spätere Kinder sollten nicht zu weit Entfernt sein, denn in einer Großstadt, wie beispielsweise Berlin, möchte man sein Kind bestimmt nicht so weite Strecken alleine überwinden lassen.

Tipp 6 – Den Ort erkunden

Bevor man an den Ort zieht, sollte man sich vorher genau einen Überblick darüber verschaffen, wo man denn hinzieht und ob es einen auf Dauer dort gefällt. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen Wohnungswechsel, weil sie die Bilder des Ortes, wie Berlin, Hamburg oder Köln im Internet so schön fanden. Leider kann das in der Realität ganz anders Wirken und somit wäre ein Besuch oder ein kurzer Urlaub vorher in der Stadt zu raten.

Tipp 7 – Lernen Sie neue Leute kennen

Alleine in einer Stadt lässt es sich schwer Leben. Einsam ist schließlich keiner gerne. Also backen Sie einen Kuchen oder geben Sie eine Grillfeier und laden Sie Ihre Nachbarn ein, um gemeinsam den Umzug in eine neue Wohnung zu feiern.

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Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich Umziehen: Was gilt es rechtliches zu beachten

Endlich ist es soweit! Nach langer Suche und unzähligen erfolglosen Besichtigungen, hast du die Zusage für deine Traumwohnung bekommen. Nun heißt es nur noch Umzugskartons packen und ab geht’s in deine neuen vier Wände. Bevor du es dir aber gemütlich machen kannst, gilt es bei der Übergabe noch ein paar Dinge zu beachten, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden. Dafür beantworten wir dir in diesem Artikel einige der wichtigsten rechtlichen Fragen rund um den Bezug einer neuen Wohnung.

Wie ist das mit den Schlüsseln?

Die Schlüssel deiner neuen Wohnung werden dir in der Regel bei der Wohnungsübergabe direkt ausgehändigt. In einem speziellen Schlüsselübergabeprotokoll wird die Anzahl der übergebenen Schlüssel festgehalten und für welche Schlösser sie benötigt werden – also beispielsweiße 2 Haustürschlüssel, 1 Briefkastenschlüssel, 1 Kellerschlüssel usw. Die darin festgehaltenen Schlüssel müssen selbstverständlich beim Auszug aus der Wohnung auch wieder verlässlich an den Vermieter zurückgegeben werden.

Was ist dieses Übergabeprotokoll?

Das Übergabeprotokoll ist ein wichtiges Formular, dass dir beim Einzug in eine neue Wohnung vom Vermieter übergeben wird und in dem etwaige Mängel und Schäden detailliert aufgelistet werden müssen. Es sollte in doppelter Ausführung vorliegen, damit Mieter und Vermieter jeweils ein Exemplar vorliegen haben. Es ist wichtig, bei der Übergabe lieber einmal zu viel als zu wenig einen Kontrollgang zu machen und so einen späteren Streit über vorhandene Schäden am Mietobjekt zu vermeiden. Am Ende der Wohnungsübergabe versichern beide Parteien mit ihrer Unterschrift im Protokoll die ordnungsgemäße Übergabe.

Oh nein, ich habe im Nachhinein noch Mängel festgestellt! Was nun?

Du hast zwar bei der Übergabe ganz genau hingeschaut, die Kratzer auf dem Parkett hast du aber vor lauter Einzugsaufregung trotzdem übersehen und sie sind somit auch nicht im Protokoll aufgelistet. Jetzt heißt es erstmal Ruhe bewahren und versuchen, den Sachverhalt mit dem Vermieter zu klären. Denn auch im Nachhinein ist es noch möglich Mängel ins Protokoll aufzunehmen. Blockt der Vermieter jedoch ab und unterstellt dir den Schaden selbst verursacht zu haben, steht er auch in der Pflicht zu beweisen, dass der Mangel bei der Übergabe noch nicht vorhanden war. Im Zweifelsfall kann auch immer ein Fachmann hinzugezogen werden und begutachten, ob ein Schaden schon länger zurückliegt oder erst kürzlich verursacht wurde.

Die Mietpreisbremse! Gilt das auch für mich?

In der letzten Zeit wurde in den Nachrichten oft über die Mietpreisbremse diskutiert und jetzt fragst du dich, ob und in welcher Auswirkung diese auch für dich gilt. Vor allem in den Ballungsräumen mit angespanntem Wohnungsmarkt leidet man als Mieter oft vom immer stärkeren Mietenanstieg, der durch die Mietpreisbremse nun auf einen maximal erlaubten Prozentsatz festgelegt wurde. Es gibt jedoch einige Ausnahmen bei dieser Regelung, z. B. gilt sie nicht beim Neubau oder nach Modernisierungsarbeiten einer Wohnung. Ziehst du in eine Wohnung, die nicht unter diese Ausnahmen fällt, kannst du vom Vermieter verlangen offenzulegen, wie viel die Miete deines Vormieters betrug. Liegt die ursprüngliche Miete zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann du als Mieter auf den Verstoß gegen die Mietpreisbremse hinweisen. Bist du dir nicht sicher, ob die vereinbarte Miete auch wirklich regelrecht ist, solltest du besser einen Anwalt für Mietrecht hinzuziehen, um die Rechtslage genauer zu beleuchten.

Quatschkopf? Lieber alles schriftlich vereinbaren!

Bei der Übergabe quatscht dich der Vermieter voll und übergeht einige Kleinigkeiten, weil er sie für unwichtig hält? Hier solltest du auf jeden Fall darauf bestehen alle Details im Protokoll festzuhalten! Mündliche Vereinbarungen sind nicht rechtskräftig und können dir im Nachhinein keine Sicherheit geben. Deshalb sollten Vermieter und Mieter besser sämtliche Verträge, Details und Abmachungen schriftlich treffen.

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Den richtigen Stromanbieter finden für deine erste Wohnung

Den richtigen Stromanbieter finden für deine erste Wohnung

Bei der riesigen Auswahl an Tarifen ist es heutzutage gar nicht mal so einfach, den passenden Stromanbieter zu finden. Während Ihnen einige Anbieter besonders günstige Tarife versprechen, gibt es bei anderen Providern attraktive Prämien oder Vergünstigungen. In Hinsicht auf den Umweltschutz werden auch die sogenannten Öko-Tarife für viele Verbraucher immer interessanter. Von Jahr zu Jahr gibt es neue Anbieter, Tarife und Kombi-Angebote, sodass Sie durch die große Auswahl einiges an Geld sparen und von attraktiven Prämien profitieren können.

Viele Vorteile und wenig Aufwand beim Anbieterwechsel

Der Anbieter lifestrom arbeitet in Kooperation mit dem bekannten Unternehmen E.ON, welches nicht nur als beliebtester Energieversorger zertifiziert ist, sondern darüber hinaus die Auszeichnung Service König von FOCUS-MONEY trägt. Mit dem lifestrom Premium Tarif erhalten Sie einen sehr preiswerten Tarif und tun dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Denn bei dem Premium Tarif von lifestrom beziehen Sie automatisch hundertprozentigen Ökostrom, ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu bezahlen. Günstiger als das Premium Paket ist der Tarif lifestrom Flex, welcher bereits ab 47 Euro erhältlich ist. Je nach Verfügbarkeit können auch weitere Tarife im Sortiment enthalten sein.
Lifestrom bietet Ihnen nicht nur preiswerte Tarife an, sondern erspart Ihnen zudem einiges an Arbeit beim Anbieterwechsel. Wechseln Sie von Ihrem bisherigen Anbieter zu lifestrom, müssen Sie sich nicht um den Wechsel kümmern, sondern können diesen ganz entspannt von Ihrem neuen Anbieter durchführen lassen. Das spart Ihnen sowohl Zeit, als auch Nerven und ermöglicht es Ihnen, Ihre kostbare Freizeit für schönere Dinge zu nutzen.

Wie finde ich bei lifestrom den passenden Tarif?

Bei Lifestrom stehen Ihnen mehrere Tarif-Optionen übersichtlich zur Wahl. Hier können Sie bei jedem Tarif ganz einfach Ihre Daten angeben, um ein individuelles Preisangebot zu erhalten.

Um den genauen Preis für Ihren Tarif herauszufinden, müssen Sie nur wenige Angaben machen. Zum einen benötigt der Tarifrechner Ihre Postleitzahl sowie den ungefähren Stromverbrauch pro Jahr. Darüber hinaus müssen Sie angeben, ob Sie Single sind oder den Strom als Paar bzw. Familie beziehen möchten.

Profitieren Sie von einer attraktiven Prämie

Wie bei vielen anderen Stromanbietern auch, haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen des Tarifs eine wertvolle Prämie zu wählen. Diese variiert je nach Tarif und ist nur bei einigen Tarifen verfügbar. Während Sie bei einem Premium Tarif eine außergewöhnlich wertvolle Prämie wie ein iPhone erhalten, können Sie beim Flex Tarif von einem attraktiven Preisnachlass profitieren oder im Rahmen anderer Angebote weitere Prämien zum entsprechenden Tarif auswählen.

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Versicherungen für junge Erwachsene – darauf ist zu achten!

Versicherungen für junge Erwachsene – darauf ist zu achten!

Welche Versicherungen sind für junge Erwachsene wichtig?

Knapp 510.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in 2016 – die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen eine hohe Nachfrage nach Auszubildenden. Für viele Azubis ist die „Lehre“ der Start in die Selbständigkeit – sprich sie stehen auf eigenen Beinen. Dazu gehören die erste Wohnung und ein eigenes Auto. Auszubildende (und Studenten) müssen allerdings auch noch an diverse andere Punkte denken.

Beispiel Versicherungen: Jugendliche, die im Haushalt der Eltern leben, sind in der Regel über deren Versicherungen geschützt. Wie verhält es sich im Rahmen einer Ausbildung? Und was kommt danach?

Hausratversicherung und Haftpflicht

Unfälle können jederzeit passieren. Sofern junge Erwachsene zu deren Verursacher werden, kann es teuer werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt über §§ 823 ff. das allgemein geltende Schadenersatzrecht. Und die Paragrafen sind eindeutig. Die private Haftpflichtversicherung schützt junge Erwachsene vor den Folgen von Personen- und Sachschäden.

Mit der ersten Wohnung genießen junge Erwachsene mehr Freiheiten. Eine Tatsache, die nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass sich hieraus auch eine gewisse Verantwortung ergibt. Durch:

  • Sturm
  • Hagel
  • Feuer
  • Blitzschlag

kann die Einrichtung komplett vernichtet werden. Die Hausratversicherung sorgt in diesem Bereich für Sicherheit. Üblich ist eine Absicherung auf Basis der Wohnfläche. „Da vielen Versicherten nicht bewusst ist, wie viel Wert ihr Hausrat tatsächlich hat, wenden die Gesellschaften eine Faustformel an. Um zu garantieren, dass der Kunde nicht unterversichert ist“, so der Finanzexperte von www.finanzen-ratgeber.org. Eine Unterversicherung könnte nämlich hohe Folgekosten mit sich bringen.

BU-Versicherung – für junge Erwachsene noch günstig

Was passiert, wenn aufgrund eines Unfalls oder wegen einer Krankheit plötzlich nicht mehr gearbeitet werden kann? Berufsunfähigkeit zählt zu den Risiken, die zwar jeden Erwerbstätigen treffen können, über die allerdings niemand gerne redet.

Das Problem: Berufsunfähigkeit stellt einen erheblichen Einschnitt ins Leben der Betroffenen dar. Leider ist die Fürsorge im Rahmen der Sozialversicherung extrem lückenhaft. Damit rückt die private Absicherung in den Mittelpunkt. Über eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden Rentenleistungen für den Ernstfall versichert.

Junge Erwachsene haben den Vorteil, dass die Eintrittsbeiträge für diese Personengruppe in der Regel niedrig ausfallen. Wichtig: Beim Abschluss ist gründlich zu prüfen, welche Verweisungsrechte sich der Versicherer für den Leistungsfall vorbehält.

Über welche Versicherungen sollten junge Erwachsene noch nachdenken?

Der perfekte Versicherungsschutz entsteht nur, wenn individuelle Rahmenbedingungen und die Lebenssituation berücksichtigt werden. Ob junge Erwachsene zusätzliche Versicherungen brauchen, hängt unter anderem vom Familienstand ab. Jungen Eltern ist das Nachdenken über eine Risiko-Lebensversicherung zu empfehlen. Besonders wichtig sind diese Tarife, wenn die Einkommensanteile sich stark unterscheiden. Lebensversicherungen sind außerdem in Erwägung zu ziehen, wenn über selbstgenutztes Wohneigentum nachgedacht wird.

Achtung: Kinder benötigen auch beim Versicherungsschutz Aufmerksamkeit. Eine Kinder-Unfallversicherung kann sich für junge Familien durchaus anbieten.

Spezielle Versicherungen für Haustiere

Zusätzlich können Versicherungen – etwa im Bereich Haftpflicht – für Haustier-/Hundehalter abgeschlossen werden oder im Zusammenhang mit speziellen Hobbys. Letzteres gilt beispielsweise für den Flugmodellsport.

Fazit: Junge Erwachsene müssen sich richtig versichern

Mit dem Beginn von Studium oder Ausbildung stehen junge Erwachsene zum ersten Mal auf eigenen Beinen. Spätestens mit dem Start ins Berufsleben geht es darum, einen eigenen Haushalt zu führen. Spätestens jetzt greifen auch die Versicherungen der Eltern – etwa in Bezug auf Hausratversicherung oder private Haftpflicht – nicht mehr. Zum Erwachsenwerden gehört deshalb auch der Aufbau eines angemessenen Versicherungsschutzes. Wie dieser am Ende aussehen muss, richtet sich nach der jeweiligen Lebenssituation. Sobald sich der erste Nachwuchs ankündigt, ist hier noch mehr Weitsicht gefragt.

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WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen: Tipps zum Mietvertrag

WG gründen – das solltest du beim Mietvertrag beachten

Es ist nicht leicht, eine Wohnung in Stuttgart oder in einer anderen gefragten Studentenstadt zu finden. Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen für eine Person ist meist so groß, dass man sehr lange suchen muss. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine WG zu gründen. Bevor du dich ans Werk machst, solltest du dich über die Vor- und Nachteile der Mietvertragsmodelle für Wohngemeinschaften informieren.

WG-Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter

Bei einem Mietvertrag mit Haupt- und Untermieter schließt nur eine Person den Vertrag mit dem Vermieter ab. Die anderen Bewohner gelten als Untermieter des Hauptmieters. Falls du als Hauptmieter eine WG gründest, kannst du dir deine Mitbewohner selbst aussuchen und bist der alleinige Ansprechpartner des Vermieters. Der Nachteil ist, dass du für die Mietzahlungen alleine haftest. Wenn beispielsweise ein Zimmer unbewohnt ist oder ein Mitbewohner seine Miete nicht zahlt, kann der Vermieter die Zahlungen bei dir einfordern.

Als Untermieter genießt du den Vorteil, dass Ansprüche ausschließlich gegenüber dem Hauptmieter geltend gemacht werden können. Doch wenn der Hauptmieter die Wohnung kündigt, entscheidet der Vermieter, ob die Untermieter in der Wohnung bleiben dürfen oder nicht.

Alle WG-Bewohner sind Hauptmieter

Vielen Menschen ist es zu riskant, beim WG gründen alleinige Hauptmieter zu sein. Aus diesem Grund gibt es ein Mietvertragsmodell, bei dem alle Bewohner als Hauptmieter gelten. So sind Rechte und Pflichten gleichmäßig verteilt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mietverträge gültig bleiben, selbst wenn ein Mitbewohner auszieht.

Auch das Risiko ist für alle Mitglieder der Wohngemeinschaft gleich: Sie haften gesamtschuldnerisch für die Miete. Falls beispielsweise eine Person nicht für ihren Anteil aufkommt, kann der Vermieter das Geld von den anderen Bewohnern einfordern.

WG gründen mit Einzelmietverträgen

Einzelmietverträge sind für WG-Mitglieder am sichersten, da jeder ausschließlich für sein eigenes Zimmer innerhalb der Wohngemeinschaft aufkommt und haftet. Falls also ein WG-Genosse seine Miete nicht zahlt, darf der Vermieter keine Forderungen an die anderen Bewohner stellen, sondern nur an den Zimmermieter. Der einzige Nachteil für den Mieter besteht darin, dass er seine Mitbewohner nicht selbst aussuchen kann.

Einzelmietverträge sind in Studentenwohnheimen eine gängige Praxis. Beim WG gründen innerhalb von normalen Mietwohnungen werden meist die anderen beiden Mietvertragsarten angewandt.

Die eigenen vier Wände: Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Die eigenen vier Wände: Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Der Weg in die eigenen vier Wände: Manchmal lang herbeigesehnt, manchmal aus der Situation heraus nötig geworden – in jedem Fall jedoch mit viel Verantwortung verbunden. Der eigene Hausstand bringt neue Aufgaben mit sich, mit denen ihr euch so früh wie möglich auseinandersetzen sollte. Dazu gehört auch, sich ausreichend zu versichern. Auch wenn das Geld häufig knapp ist, wenn die erste eigene Wohnung gemietet und eingerichtet werden muss – es gibt einige Versicherungen, auf die ihr keinesfalls verzichten solltet.

Grundsätzliches zur Krankenversicherung

Eine Versicherung, um die kein Weg herum führt, ist die Krankenversicherung. Der ist es jedoch erst einmal egal, ob ihr alleine wohnt oder nicht. Wichtig ist dagegen das Alter des Versicherungsnehmers und ob er oder sie sich gerade in einem Ausbildungsverhältnis befindet. Anhand dieser Fragen wird nämlich geklärt, ob noch eine Absicherung über die Familienversicherung besteht.

Bis zum 25. Lebensjahr ist diese noch gegeben. Darüber hinaus ist eine eigene Krankenversicherung erst nötig, wenn mehr als 450 Euro pro Monat verdient wird und Ihr euch nicht in einem Ausbildungsverhältnis befindet. Ihr seid also sowohl als Schüler wie auch als Student mit einem kleinen Nebenjob erst einmal auf der sicheren Seite. Aber Vorsicht: Falls euer Einkommen die Grenze überschreitet, müsst ihr selbst euch bei der Krankenversicherung melden und euch um einen eigenen Schutz bemühen. Wenn ihr das versäumt, müsst ihr unter Umständen rückwirkend Beiträge nachbezahlen.

Übrigens: Als Student habt ihr bis zum Alter von 35 Jahren die Gelegenheit, euch von der gesetzlichen Kasse befreien zu lassen und eine private Krankenversicherung (PKV) abzuschließen. Die PKV für Studenten erlaubt einen individuelleren Schutz, ist dafür jedoch auch ohne oder mit geringem Einkommen nicht bis zum 25. Lebensjahr kostenlos. Dafür gibt es günstige Studententarife, die in erster Linie von der Studienzeit abhängig sind und über einen längeren Zeitraum hinweg gewährt werden.

Vor allem wenn ihr nach eurem Studium privat versichert bleiben wollt, z.B. als Selbstständiger, lohnt sich der Abschluss. Zudem könnt ihr wählen, ob ihr einen individuellen Studententarif wollt, in dem ihr eure Leistungen selbst zusammenstellt –  oder ihr könnt euch für den Einheitstarif Private Studentische Krankenversicherung (PSKV) entscheiden, den mehrere Versicherungen gemeinsam anbieten. Hier sind Leistungen und Beiträge einheitlich, werden jedoch nach Alter gestaffelt.
Wer gesetzlich versichert bleiben möchte, kann sich überlegen, ob er zusätzliche Leistungen über eine Zusatzversicherung abdecken möchte. Während Extras wie eine Chefarzt-Behandlung oder Anspruch auf ein Einzelzimmer gerade in jungen Jahren eher in den Bereich „Luxus“ fallen und nicht unbedingt nötig sind, ist eine Zahnzusatzversicherung auch für junge Menschen schon eine gute Idee. Diese übernimmt beispielsweise die Kosten für eine gründliche professionelle Zahnreinigung und andere Vorsorge-Leistungen. Hier lohnt es sich durchaus, die Zähne schon frühzeitig gut zu pflegen – oder pflegen zu lassen –, um später die Kosten gering zu halten.

Nahezu unerlässlich: Die private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung gehört mit zu den wichtigsten Policen, die man als junger Mensch abschließen kann, denn sie schützt vor den typischen Alltagsrisiken und Schadenersatzforderungen Dritter. Je nachdem, ob es sich um Sach-, Vermögens- oder gar Personenschäden handelt, können die Summen in die Millionen gehen. Manchmal sind schon kleine Unachtsamkeiten ausreichend, um einen großen Schaden zu verursachen.

Die daraus resultierenden Forderungen können schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Dies gilt ganz besonders in jungen Jahren, wenn das Einkommen noch sehr niedrig ist – hier können schon vergleichsweise geringe Schäden, etwa im vierstelligen Bereich, eine große finanzielle Belastung darstellen.

Vor dem Abschluss einer eigenen Police sollte jedoch geprüft werden, ob Ihr noch über Eure Eltern mitversichert seid, da viele Versicherer entsprechende Tarife anbieten. Der Versicherungsschutz erstreckt sich allein auf den privaten Bereich, weswegen Schäden, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit entstehen, nicht mit abgedeckt werden. Bei einem Versicherungsvergleich sollten in erster Linie Preis-Leistungsverhältnis und Umfang des Versicherungsschutzes in den Vordergrund gerückt werden.

Es kann sich außerdem lohnen, mehrere Policen beim selben Versicherer abzuschließen und so möglicherweise günstigere Konditionen heraus zu handeln. Eine individuelle Beratung von einem unabhängigen Experten, zum Beispiel über www.finanzvergleich100.de, hilft euch, den besten Preis und die sinnvollsten Leistungen zu ermitteln. So vermeidet ihr, dass ihr unnötig viel Geld für Leistungen bezahlt, die ihr gar nicht braucht – oder anders herum im Schadensfall nicht ausreichend abgesichert seid.

Versicherungsvergleich für den Haushalt: Die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung ist dafür da, die beweglichen Güter Eures Haushalts abzusichern. Versichert werden also beispielsweise Möbel, Unterhaltungselektronik wie Fernseher oder Spielekonsole sowie Schmuck und Kleidung zu ihrem jeweiligen Neuwert. Wenn ihr nicht über außergewöhnlich viele und teure Wertgegenstände verfügt, ist sie nicht unbedingt notwendig.

Allerdings wird die Versicherungssumme üblicherweise über die Quadratmeterzahl der Wohnfläche berechnet. Da die erste Wohnung meist noch relativ klein ausfällt, müsst Ihr hier nicht mit Unsummen rechnen, die monatlich zu zahlen sind. Eventuell bietet ein Versicherer den Schutz auch im günstigen Paket mit einer Haftpflichtversicherung an, sodass ihr euren Hausrat mit einem nur geringen Aufpreis absichern könnt.

Häufig gibt es auch die Kombination mit einer Rechtsschutzversicherung. Diese kann euch helfen, wenn es z.B. Ärger mit dem Vermieter oder Nachbarn gibt. Sie gehört aber zu den nicht unbedingt nötigen Versicherungen. Ob ihr sie mit abschließen wollt, solltet ihr von der Höhe der Beiträge und eurer finanziellen Situation abhängig machen.

Absicherung der Arbeitskraft: Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gilt als eine der am meisten unterschätzten Versicherungen überhaupt. Experten warnen schon lange, dass die Absicherung der Arbeitskraft essentiell wichtig ist – vor allem, da es hier vor allem für junge Menschen nahezu keine gesetzliche Absicherung gibt. Spätestens mit der Familiengründung oder bei einer Heirat sollte eine BU abgeschlossen werden. Besser ist es aber, sich möglichst frühzeitig um eine Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken zu machen.

Der Grund: Je jünger und gesünder ihr beim Abschluss seid, desto einfacher könnt ihr den Tarif abschließen und desto niedriger fallen die Beiträge aus. Von diesen günstigen Konditionen profitiert ihr auch später noch. Wer sich zu spät um eine BU bemüht, zahlt deutlich mehr dafür – oder scheitert womöglich gar an den Gesundheitsfragen, sodass gar kein Schutz möglich ist. Die BU ist für Berufsanfänger, Studenten,  Auszubildende und andere junge Menschen also keine Pflicht – aber auf jeden Fall eine der sinnvollsten Versicherungen.

So funktioniert die Berufsunfähigkeitsversicherung: Könnt Ihr euren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, zahlt die BU eine monatliche Rente – notfalls bis zum Eintritt ins Rentenalter. Die Voraussetzungen sind jedoch mit zunehmendem Alter immer schwieriger zu erfüllen. Die Einstiegstarife sind im Gegensatz zu jenen, die bei Berufseinstieg angeboten werden, noch deutlich günstiger. Hinzu kommt, dass Ihr in jungen Jahren noch keinerlei Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente habt. Die gibt es erst nach mindestens 60 Beitragsmonaten. Wer also früh berufsunfähig wird, läuft Gefahr, komplett ohne Schutz dazustehen.