Die richtige Hausratversicherung finden

Die richtige Hausratversicherung finden

Nach einem Rohrbruch sind Deine neuen Möbel hinüber? Oder noch schlimmer: Jemand hat bei Dir eingebrochen? Wenn Du Dein Hab und Gut gegen Diebstahl oder Schäden absichern willst, eignet sich eine Hausratversicherung. Hier erfährst Du, wann sie sich lohnt und was Du beim Vertragsabschluss beachten musst!

Wer den ersten eigenen Hausstand gründet, hat sich Waschmaschine, Möbel und Co, meist mühsam zusammengespart. Umso schmerzlicher ist es, wenn das Eigentum zerstört oder entwendet wird. Damit man zumindest die finanziellen Schäden ersetzt bekommt, lohnt sich eine Hausratversicherung. 

Was wird mit der Hausratversicherung genau versichert?

Schon Basistarife kommen laut test.de für Schäden auf, die durch „Einbruch, Raub, Vandalismus, Brand … Leitungswasser, Sturm und Hagel“ entstanden sind.
Im Schadenfall zahlt die Hausratversicherung dabei den Wiederbeschaffungswert beziehungsweise den Zeitwert von komplett zerstörten oder geklauten Dingen. Die Versicherung kommt für die Reparaturkosten von beschädigten Dingen auf oder bezahlt Dir eine Wertminderung für noch eingeschränkt funktionsfähige Gegenstände.

Versichert wird das gesamte bewegliche Inventar Deines Haushalts: Möbel, Haushalts- und Elektrogeräte, Dekorationsgegenstände und Musikinstrumente, Bekleidung, Bücher und Spielzeug. Auch Werkzeuge, Gartengeräte, Fahrräder und Gegenstände aus Keller, Garage und Dachboden werden im Schadenfall ersetzt.
Sondertarife sind etwas umfangreicher: Wenn Du beispielsweise Dein Fahrrad auch für Diebstahl außerhalb der eigenen vier Wände versichern möchtest, dann musst Du das als Extra-Tarifbaustein angeben. Auch der potentielle Diebstahl von Wertgegenständen aus Deinem Auto muss in der Regel separat abgesichert werden.

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Wann ist die Hausratversicherung nicht zuständig?

Eine Hausratversicherung zahlt nur, wenn Dein persönliches Eigentum zerstört oder entwendet wurde. Werden Kraftfahrzeuge wie Autos oder Mofas aus der Garage geklaut, leistet meist nur eine Kaskoversicherung Schadenersatz. Eine Gebäudeversicherung ist zuständig, wenn Gebäudekern oder Bausubstanz beschädigt werden. Eine Haftpflichtversicherung zahlt, wenn versehentlich das Eigentum Dritter abhandengekommen, zerstört oder beschädigt worden ist.

Was kostet eine Hausratversicherung?

Gute Tarife sind bereits für unter hundert Euro pro Jahr erhältlich. Die Beitragszahlungen richten sich nach der Höhe der Versicherungssumme. Zwischen den einzelnen Anbietern gibt es dabei große Preisunterschiede. Bevor Du einen Vertrag unterzeichnest, solltest Du deshalb einzelne Anbieter und Angebote ausloten. Kostenlose und unverbindliche Online-Vergleiche findest Du auf tarifcheck24.com. Auf Wunsch kannst Du dort auch gezielt nach zusätzlichen Tarifbausteinen für die Hausratversicherung suchen – beispielsweise für Dein Fahrrad oder zerbrochene Fensterscheiben (Glasbruch).

Was muss ich beachten, damit die Hausratversicherung im Ernstfall auch zahlt?

Falls es wirklich zu einem Schadenfall kommt, musst Du beweisen können, dass Du bestimmte entwendete Gegenstände wirklich besessen hast und was diese wert gewesen sind. Polizei-dein-partner.de rät deshalb dazu, präventiv eine Liste aller Wertgegenstände zu erstellen. Kaufbelege, Quittungen, Reparatur- oder Garantiescheine beweisen den Wert einzelner Dinge, auch Fotos sind hilfreich. Diese Liste solltest Du nicht bei Dir zuhause aufbewahren, sondern Freunden oder Familie geben, damit die Liste im Ernstfall nicht vielleicht zerstört oder entwendet wird.

Bildrechte Rainer Sturm  / pixelio.de

Übersicht: An- und Ummelden

Übersicht: An- und Ummelden

Früher oder später fällt dir vielleicht auf, das viele Briefe noch bei den Eltern einflattern. Viel schlimmer wäre es jedoch, wenn dir am Einzugstag in die erste Wohnung auffällt, das du noch keinen Telefonanschluss angemeldet hast. Das ist in all der Aufregung und Stress schon manch Anderen passiert.

Wenn du von Zuhause ausziehst, muss du deinen Wohnsitz an bzw. ummelden. zuständig dafür ist das örtliche Einwohnermeldeamt, in der sich dein neues zu Hause befindet. Oft sind diese Einwohnermeldeämter im Rathaus, Stadthaus oder Bürgeramt untergebracht. Im Internet, Telefonbuch oder über die Auskunft ist die Telefonnummer zu erfahren und über die Zentralen der Einwohnermeldeämter auch die Adresse sowie die Öffnungszeiten.

Ummelden: Was muss an- oder umgemeldet werden?

Du musst alle Behörden und Institutionen rechtzeitig über deine neue Anschrift informieren, damit du nicht jedesmal nach Hause gehen musst, um deine persönlichen Briefe ab zu holen. Abgesehen davon musst du dich natürlich auch um Strom, Internet, Telefon und viele weitere Dinge kümmern, die nicht von selbst angemeldet werden.

Unterschied zwischen An- und Ummelden?

Den gibt es. Und zwar musst du dich ummelden, wenn du innerhalb deiner Stadt umziehst. Wechselst du zum Beispiel von Berlin nach Hamburg, meldest du dich in einer neuen Stadt an, demzufolge einmal abmelden und dann wieder anmelden.

Warum der ganze Aufwand?

Bei uns ist es Pflicht, den neuen Wohnsitz innerhalb von sieben Tagen anzumelden. Wird diese Frist überschritten, können Bußgelder auf dich zukommen. Ein ausgefüllter Meldeschein übernimmt so quasi die gesetzliche An- und Ummeldung und dient gleichzeitig als Ihr Nachweis.

Was benötige ich zum An- und Ummelden?

Auf jeden Fall ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Ein gesetzlicher Vertreter kann für dich im Notfall einspringen. Bis zum 16. Lebensjahr sind deine Eltern für deine Ummeldung verantwortlich.

Was gibt es besonderes zu beachten?

Mit allen nötigen Papieren in petto verläuft dieser Prozess recht zügig. Hast du mehrere Wohnsitze, z.B. durch die Arbeit oder Schule, musst du einen Hauptwohnsitz angeben. Welcher dieser sein soll, musst du selbst abwägen. Ämter wie z.B. das Bafög-Amt müssen immer über deinen Wohnortwechsel informiert werden.

Was muss schließlich  alles an- und umgemeldet werden?

Ummelden- Über neue Anschrift informieren:

  • Krankenversicherung
  • Banken
  • Finanzamt (bei Wohnortwechsel)
  • Kindergarten
  • Schule, Uni
  • Arbeitgeber/Arbeitsagentur
  • Kreiswehrersatzamt
  • Vereine
  • Abo’s
Versicherung – Welche du wirklich brauchst

Versicherung – Welche du wirklich brauchst

Spätestens wenn du deine eigenen vier Wände bewohnst, solltest du dich das erste Mal selbst mit dem Thema Versicherungen beschäftigen. Es stellt sich die Frage, bin ich überhaupt noch über meine Eltern mitversichert? So konkret kann man das nicht pauschalisieren, da mehrere Faktoren hineinspielen. Generell gilt dies nur, solange du noch zu Hause wohnst und dich in einem weiterbildenden Verhältnis befindest. Alle Versicherungen kannst du heute bequem online abschließen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen gesetzlichen Versicherungen und den Privaten.

Zu den Sozialversicherungen, für die eine Versicherungspflicht besteht, gehören die Renten-, Kranken,- Pflege- und Arbeitslosenversicherung, welche alle automatisch von Lohn und Gehalt abgezogen werden. Ausnahmen bilden Beamte und Selbstständige.

Alles Wichtige zum Thema Versicherungen und Versicherungsvergleich

Ab wann muss ich mich mit dem Thema auseinandersetzen?

Du musst dich nicht sofort um eine Versicherung kümmern, nur weil du ausgezogen bist!

Was heißt das konkret? Nun ja, eine Krankenversicherung brauchst du erst, sobald du selbst mehr als 450€ verdienst, diese soll dich aber nicht weiter beschäftigen, da sie zu den Sozialabgaben zählt und automatisch von Lohn und Gehalt abgezogen wird. Die Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherung sind freiwillig, aber prinzipiell empfehlenswert. Die private Haftpflicht ist jedoch eine Pflichtversicherung und sollte niemals außer Acht gelassen werden. Befindest du dich in einem Ausbildungsverhältnis, bist du bis zum 25. Geburtstag bei deinen Eltern mitversichert. Dies kann auch für eine Unfall- und Krankenversicherung gelten!.

Natürlich ist das finanzielle Budget am Anfang noch begrenzt, und gerade bei dem ersten eigenen Haushalt machen große und teure Versicherungen auch noch nicht sehr viel Sinn – doch welche Versicherung ist wirklich erforderlich in der ersten eigenen Wohnung? Gegen welche Schäden muss man sich auch schon am Anfang unbedingt absichern?

Die Hausratversicherung (Optional)

Die Hausratversicherung deckt Schäden ab, die am Hausrat durch Einbruch, Diebstahl, Vandalismus aber auch durch Feuer, Leitungswasser und Hagel oder Sturm entstehen. Zwar ist gerade in jungen Jahren der Wert des Hausrats noch beschränkt, doch muss er aufgrund eines Schadens ersetzt werden, macht dies schon eine nennenswerte finanzielle Größenordnung aus. Eine Hausratversicherung übernimmt diesen Schaden, sodass man sich beschädigte oder zerstörte Gegenstände neu zulegen kann. Bei einer Hausratversicherung ist vor allem darauf zu achten, dass eine Unterversicherung vermieden wird, denn sie würde dafür sorgen, dass die Versicherung nur einen Teil des entstandenen Schadens ausgleicht.

Die private Haftpflichtversicherung (Pflichtversicherung!)

Eine Haftpflichtversicherung dagegen deckt zwar nicht unmittelbar einen Schaden an der Wohnungseinrichtung ab, ist aber wohl die wichtigste Absicherung, die man benötigt, sobald man nicht mehr in der Wohnung der Eltern lebt. Sie greift immer dann, wenn ein Dritter geschädigt wurde und Ansprüche auf den Ersatz von Sach-, Personen- oder Vermögensschäden geltend macht. Solche Schäden können schnell eine immense Größenordnung ausmachen und sind deshalb fast zwingend durch eine gute Haftpflichtversicherung abzudecken. Diese muss nicht einmal teuer sein. Wichtig ist aber, dass sie Gefälligkeitsschäden beinhaltet – also Schäden, die man einem anderen verursacht, weil man ihm einen Gefallen tun wollte wie zum Beispiel durch die Hilfe beim Umzug.

Zur Selbstversicherung führt:

– Eine abgeschlossene Berufsausbildung durch Schule, Studium etc.

und

– Auf Dauer festgelegtes und geregeltes Einkommen oder Beginn einer Zweitausbildung

Oder

– Du aus diversen Gründen nicht mehr über deine Eltern versichert sein kannst

Was nicht zur Selbstversicherung führt:

– Volljährigkeit erreicht -> Mitversicherung der Eltern ausreichend

– Ein eigener Haushalt, jedoch in einem Ausbildungsverhältnis (Schule, Studium etc.) -> Mitversicherung der Eltern ausreichend


Die Krankenversicherung (Pflichtversicherung)

Eine Krankenversicherung erstattet für die Versicherten die Kosten, voll oder teilweise, die für die Behandlung nach Unfällen, bei Erkrankungen oder Mutter-schaft anfallen. Sie ist damit ein Teil des Sozialversicherungssystems. Wird ein Arbeitnehmer krank, zahlt der Arbeitgeber sechs Wochen lang das volle Gehalt weiter, danach springt die gesetzliche Krankenversicherung ein und zahlt ein Krankentagegeld aus. Dieses beträgt jedoch höchstens 70 Prozent des Bruttoeinkommens.

Alle medizinisch notwendigen Behandlungen werden von der Krankenkasse übernommen. Allerdings gibt es einen Eigenanteil bei Medikamenten. Bei Zahnersatz beispielsweise kommen die Kassen nur zu maximal 60 Prozent auf, den Rest muss man aus eigener Tasche bezahlen. Daher lohnt sich oft auch eine Zusatzversicherung für Zahnersatz. Ein jährlicher Besuch beim Zahnarzt mit Checkheft ist wichtig und bringt weitere Ersparnisse.

Ab dem 25. Lebensjahr brauchst du eine eigene Krankenversicherung, auch als Schüler oder Student. Sie kann je nach Schulart 60€ bis 145€ betragen. Abgesehen von einer betrieblichen Ausbildung empfiehlt es sich also, immer unter der 450€ Grenze zu bleiben.

Studenten

Sobald die Einkommensgrenze von 450€ im Monat (so wie Minijob) als auch Alter von 25 Jahren nicht überschritten werden, musst du keine eigene
Krankenversicherung abschließen und bist noch familienversichert. D.h., du kannst auch unter 25 Jahren versicherungspflichtig sein, sollte dein Einkommen zu groß sein. Bei BAföG gibt es hier die bereits genannten Zuschüsse.

Auszubildende

Anders als bei Studenten, benötigst du als Auszubildender generell eine Kranken-versicherung, am besten eine ohne Zusatzbeitrag. (z.B. AOK)

Schüler

Als Schüler bist du normalerweise mit familienversichert und musst dich um nichts kümmern, ob du dabei noch zu Hause wohnst spielt keine Rolle.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (Optional)

Mit ihr erhältst du eine monatliche Rente, wenn du deinen bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Sie kann als Zusatzversicherung zu einer Lebensversicherung, Rentenversicherung oder Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Gerade in den ersten Jahren des Berufslebens greift die Rentenversicherung nur unzureichend, da du noch nicht viel eingezahlt hast. Du solltest sie schon während der Ausbildung oder Studium abschließen, auch wenn Sie nicht billig ist.

Ab wann sollte ich eine abschließen?

Für Azubis sowie Studenten ist die Berufsunfähigkeitsversicherung besonders wichtig, denn sie haben bei einer Berufsunfähigkeit nicht einmal Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente, da diese erst nach fünf Jahren Berufstätigkeit oder nach 60 Beitragsmonaten gezahlt wird. Wenn beispielsweise ein Student berufsunfähig wird, dann heißt das nicht, dass er in Zukunft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in eine Vorlesung gehen kann. Es bedeutet vielmehr, dass er bereits heute weiß: Nach dem Studium kann er aus gesundheitlichen Gründen den im Studium erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Genau dagegen sollten sich junge Menschen versichern und nicht an der falschen Stelle geizen.

Tipps zum Vertragsabschluss:

– Nachversicherungsmöglichkeit mit einbeziehen, damit du dich später keinem erneuten Gesundheitscheck unterziehen musst, sobald du mehr verdienst und die Versicherungssumme erhöhen möchtest

– Achte darauf, dass der Vertrag keine „Abstrakte Verweisung“ beinhaltet

– Laufzeit kann quasi unbegrenzt bis zum Renteneintritt laufen

– Darauf achten, eine Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen

Die Unfallversicherung (optional)

Mit der privaten Unfallversicherung bist du abgesichert, falls du durch einen Unfall erwerbsunfähig wirst. Die private Unfallversicherung kann eine wichtige Ergänzung sein, da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen in der Arbeit und auf dem Weg dorthin greift, nicht jedoch bei Unfällen in der Freizeit. Hier bekommst du keine feste Rente, sondern eine vereinbarte Summe ausgezahlt. Hier ist eine Deckungssumme von 200.000€ empfehlenswert, was etwa 10 bis 15 Euro im Monat ausmacht.

Wann macht sie Sinn?

Die Unfallversicherung macht nur dann Sinn, wenn du keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst, z.B. aufgrund einer Vorerkrankung. Falls der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung in deinem Fall möglich ist, solltest du auch unbedingt auf diese zurückgreifen! Denn hier bist du auch bei Berufsunfähigkeit infolge von Krankheiten abgesichert, die in 90 Prozent der Fälle zu Berufsunfähigkeit führen! Die Unfallversicherung ist also immer erst die zweite Wahl.

FAZIT

Sich frühzeitig zu versichern ist wichtig und sollte nicht unterschätzt werden, denn das Schicksal schlägt oft schnell und unerwartet zu. Allerdings ist es empfehlenswert solange zu warten, bis die private Haftpflicht für dich versicherungspflichtig wird. Dann kannst du zusätzlich Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherung bei ein und derselben Versicherung abschließen und somit bessere Konditionen bekommen.

Weitere Versicherungen

Eine private Rechtsschutzversicherung ist eine feine Sache, wenn man z.B. Ärger mit dem Arbeitgeber oder Vermieter bekommt. Sie kostet etwa 150 € im Jahr.
Lebensversicherungen aller Art, als Form einer späteren Altersvorsorge, lohnen sich heutzutage kaum noch. Dafür sind die Zinsen zu niedrig. Hinzu kommt, dass bei
späterer Auszahlung erneut Steuern fällig werden, welche beim Einzahlen ja bereits aus dem Lohn und Gehalt abgeflossen sind.

Die KFZ-Versicherung ist eine Pflichtversicherung. Preisvergleiche lohnen sich im-mer, da sich die Preise der Versicherungsgesellschaften stark unterscheiden. Die Höhe des Versicherungsbeitrages richtet sich nach Alter, Wohnort, Fahrzeugtyp und unfallfreien Jahren. Bei Neuwagen sollte man immer die Vollkaskoversicherung wählen, bei Gebrauchtwagen reicht in der Regel die Teilkasko. Um Geld zu sparen, kannst du die Versicherung jährlich kündigen und einen günstigeren Versicherer wählen. Gerade in jungen Jahren sind die Beiträge horrend hoch. Wer schlau ist, lässt das Auto über einen Elternteil mit wenig Prozenten versichern und spart bis zu 1.000€ im Jahr!

Wohnung mieten ohne Makler

Wohnung mieten ohne Makler

Neben den Kosten für Möbel, Wandfarben, Hänger oder Umzugswagen zahlen Mieter häufig eine Maklergebühr für ihre neue Wohnung. Im Folgenden erfährst du, was hinter der Vermittlerprovision steckt und wie du provisionsfreie Wohnungen finden kannst.

Warum gibt es die Maklergebühr?

Immobilienmakler vermitteln freie Wohnungen und Häuser an Interessenten. Diesen Service lassen sie sich mit einer Provision bezahlen, die entweder der Vermieter oder der Mieter trägt. In der Regel kommen die künftigen Mieter für die Provision auf.

Diese Vorgehensweise ist ein heiß diskutiertes Thema im Bundesrat und in den Medien: Viele Menschen möchten eine Wohnung mieten, ohne Makler zu bezahlen. Sie sprechen sich dafür aus, dass ausschließlich Vermieter die Gebühr übernehmen sollten. Ob es zu einer solchen Regelung kommt, bleibt offen.

Wie hoch ist die Provision?

Die Höhe der Vermittlergebühr ist gesetzlich begrenzt und darf nicht mehr als zwei Monatsmieten inklusive Mehrwertsteuer betragen. Hierbei ist nicht die Bruttomiete (Miete inklusive Nebenkosten) gemeint, sondern die Nettokaltmiete. Falls ein Immobilienmakler eine höhere Gebühr verlangt, können sich Betroffene beim Maklerverband beschweren.

Wer suchet der findet: Wohnung mieten ohne Makler

Nicht jede Wohnung wird von einem Immobilienmakler vermarktet. Die Wahrscheinlichkeit, dass Vermieter Mittler beauftragen, hängt vom Wohnungsmarkt ab: Je mehr Interessenten in einer Region existieren, desto häufiger lassen Eigentümer ihre Wohnungen professionell vermarkten. Falls du eine Wohnung mieten möchtest, ohne Makler zu bezahlen, solltest du dich bei der Wohnungssuche auf weniger stark umkämpfte Wohngebiete konzentrieren.

Eine weitere Möglichkeit, eine eigene Wohnung ohne Provision zu finden, ist das Aufgeben einer Annonce. Das ist sowohl in Online-Immobilienportalen als auch in der Zeitung möglich. Mit dem Zusatz „nur von Privat“ im Anzeigentext, kannst du sicher sein, dass sich ausschließlich Privatpersonen bei dir melden.

Bei Wohnungsbaugesellschaften oder Wohnungsgenossenschaften kannst du ebenfalls eine Wohnung mieten ohne Makler zu vergüten. Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften gehören häufig zu den Kommunen und stellen günstigen Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten bereit.

Ersteinrichtung Kosten und Planung

Ersteinrichtung Kosten und Planung

Dies ist ein oft gefragtes Thema, allerdings kann ich dir hier rauf keine genaue Antwort geben. Es kommt darauf an, wie viel Wert du auf Luxus, Komfort und optisches Aussehen legst.
Außerdem maßgebend:

Vorhandene Ersparnisse, Anzahl bereits vorhandener Haushaltsgegenstände, Bereitschaft, zu Beginn auf bestimmte Dinge verzichten zu können

Was die Ersteinrichtung kostet

Wenn du kaum Erspartes hast, musst du dich hauptsächlich auf gebrauchte Second-Hand Artikel konzentrieren. Versuche auch, soviel wie möglich von Freunden und Familie zu bekommen, was nichtmehr gebraucht wird. Besonders die kleineren Dinge können sich so schnell zusammen läppern, seien es nun das alte Bügeleisen von Mutti oder das alte Tafelservice von deiner Oma. Nichts muss gleich neu angeschafft werden.

  • Wo kann ich zu Beginn zusätzlich bares Geld sparen?
  • Wohnung ohne große Kaution finden, ggf. Bankbürgschaft
  • Wohnung mit Einbauküche
  • Wohnung fertig Tapeziert, weiß gestrichen sowie ein Boden (z.B. Parkett oder Laminat) bei dem du (zunächst) auf zusätzliche Teppichböden verzichten kannst

Wenn du kaum Rücklagen hast, aber nichts mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen und einer unbequemen Couch anfangen kannst, solltest du noch etwas mit der ersten Wohnung warten und sparen. Alternativ kannst du auch auf einen Privatkredit zurück greifen, z.B. bei smava.de.

Kosten für den Einzug bedenken

Neben den laufenden Kosten kommen vor dem Einzug oft noch weitere Ausgaben auf Dich zu. Die Wohnung muss sicherlich renoviert werden, oder auch neue Teppichböden verlegt bekommen, nicht zu vergessen die Tapete, Farbe und Werkzeug. Auch wenn du dies alles selbst erledigst oder Werkzeug ausleihst, musst Du das Material bezahlen. In der Regel wird bei einem Mietvertrag eine Kaution fällig, die vor dem Einzug zu bezahlen ist. Sie dient lediglich als Sicher-heit für den Vermieter, dass du nach dem Auszug keine bleibenden Schäden hinterlässt. Die Kaution beträgt in der Regel 2-3 Monatskaltmieten!

Ersteinrichtung: Was du unbedingt benötigst

Eine eigene Wohnung ohne Erspartes wird sehr schwierig. Nicht nur, da vor dem Einzug zunächst einmal die Kaution gezahlt werden muss. (Sollte ein Kautionsbrief nicht möglich sein oder deine Eltern ihn verweigern)
Diese Grundausstattung benötigst du auf alle Fälle:

  • Schlafzimmer: Bett, Lattenrost, Matratze, Schlafzimmerschrank

Tipp: Nutze eBay-Versandshops mit guter Bewertung, um ganze Wohnsets günstig zu erstehen. Matratzen lieber vor Ort testen und nicht zu viel an der Gesundheit sparen. Alles zusammen kannst du schon für 250€ haben, gebraucht nochmals billiger!

  • Küche: Küchenzeile (Kühlschrank, Mikrowelle oder Ofen), Küchenutensilien (Wasserkocher, Besteck, Geschirr)

Tipp: Für eine Küchenzeile kannst du ohne vorhandene Ausstattung locker 900€ einplanen. Such dir eine Wohnung mit Einbauküche und investiere wenn möglich nur noch in kleinere Utensilien

  • Badezimmer: Ein Badezimmerschrank und Spiegelschrank, nötige Badutensilien (Badvorleger, Seifenspender, Klobürste,…)

Tipp: Ein Einkauf bei Ikea (viele kleinere Dinge) oder Möbel-Skonto (gute Auswahl an günstigen Möbeln aller Art) lohnt sich.

  • Wohnzimmer: Eine Couch, Couchtisch, Fernseher und wenigstens eine Wohnwand, ggf. PC-Tisch bzw. Schreibtisch

Tipp: Einen alten, gebrauchten Fernseher findest du immer. Alles andere kannst du ebenfalls günstig über eBay-Versandshops erstehen.

  • Flur: Schuhschrank, Garderobe

Tipp: Schau einfach mal in Ramschgeschäften vorbei.

 

Bildrechte: maho © Fotolia.com

Kleine Checkliste zum Ummelden

Kleine Checkliste zum Ummelden

Der Auszug bei den Eltern, ob zur Ausbildung oder zum Studium, ist für jeden jungen Menschen etwas ganz besonderes und markiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Neben den neu gewonnen Freiheiten kommen aber auch einige Pflichten und Themen auf dich zu, mit denen du dich vielleicht vorher gar nicht beschäftigt hast. Deshalb geben wir dir eine kleine Checklist mit auf den Weg.

An-/Ummelden

Relativ zügig solltest du dich an deinem neuen Wohnort beim Einwohnermeldeamt anmelden. Dazu bist du grundsätzlich verpflichtet und ein Nicht-Melden kann im schlimmsten Fall zu einem Bußgeld führen. Auch wenn die Behörden hier, was Fristen etc. betrifft, nicht mehr ganz so streng sind, solltest du das im Hinterkopf behalten. Außerdem profitierst du von der Anmeldung auch in vielerlei Hinsicht. So kannst du beispielsweise in deinem neuen Wohnort nur dann das Wahlrecht erhalten, wenn du ordnungsgemäß gemeldet bist.

Postsendungen

Wichtige Post, die bisher immer an dein Elternhaus zugestellt wurde, soll dich auch in deiner neuen Wohnung erreichen. Damit das geschieht, kannst du entweder alle wichtigen Personen und Institutionen über deine Adressänderung informieren oder alternativ bei der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag einrichten, sodass Postsendungen automatisch umgeleitet werden und der Absender über die neue Adresse informiert wird.

GEZ und die Rundfunkgebühren

Nachdem du dich umgemeldet hast, wird früher oder später auch die GEZ auf dich zukommen und nach Rundfunkgebühren verlangen. Das Zahlen der Rundfunkbeiträge ist Pflicht, aber auch hier gibt es Ausnahmen, die zu beachten sind. Wenn du Ausbildungsförderung oder andere staatliche Unterstützung erhältst, kannst du dich von den Gebühren befreien lassen. Wohnst du in einer WG, musst du das bei der GEZ melden. Es reicht nämlich aus, wenn der Hauptmieter der Wohngemeinschaft zahlt und ihr euch die Kosten teilt. Dasselbe gilt natürlich, wenn du mit deiner Partnerin/deinem Partner zusammen lebst.

Wichtige Versicherungen

Sobald du ins eigene Leben startest, solltest du dir unbedingt auch Gedanken machen, welche Versicherungen du brauchst. Die wichtigsten drei sind: Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung und Hausratversicherung. Krankenversicherung musst du selbst zahlen, wenn du in einer Ausbildung bist, das 25. Lebensjahr erreichst oder wenn du als Student mit Minijobs die Einkommensgrenze von 450 Euro im Monat überschreitest. Ansonsten greift die Familienversicherung. Ähnlich verhält es sich mit der Haftpflicht, der Vorteil und Nutzen der Familienhaftpflicht wird hier von CosmosDirekt sehr gut erklärt. Die Hausratversicherung ist eher optional, hilft aber das eigene Hab und Gut im Schadenfall, beispielsweise durch einen Brand oder Überschwemmung, zu schützen.

Die Finanzen im Blick halten

Zu guter Letzt noch ein Ratschlag, den die Eltern einem schon mit auf den Weg gegeben haben als man noch fleißig auf sein erstes Sparbuch eingezahlt hat: Immer die eigenen Finanzen im Blick behalten. “Kann ich mir meine Wohnung leisten?”, “Kann ich diese Anschaffung stemmen?” etc. sind Fragen die man sich regelmäßig stellen sollte, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Stelle dir am besten einen Finanzplan auf, um deiner Lebenssituation und Einkommen entsprechend zu handeln und im Idealfall Rücklagen zu bilden. Mit diesen kannst du entweder unvorhergesehene Kosten und Anschaffungen decken oder sie sinnvoll anlegen.

Auch wenn der Start ins eigene Leben mit der ersten eigenen Wohnung nicht immer einfach ist: Jeder wird ihn bewältigen. Außerdem stehen Familie, Freunde und auch das Internet gerne mit Rat und Tat zu Seite.

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