von Redaktion | Jan. 23, 2018 | Einrichtung
Die Arbeit mit dem Bohrer ist essentiell für jeden Heimwerker und soll gelernt sein. Sei es beim Regelaufbau, bei der Installation von elektrischen Geräten oder vielen, anderen Aufgaben im Haushalt – um das Bohren und Dübeln kommt man oftmals nicht herum. Um dabei den maximalen Erfolg zu erzielen, bedarf es der richtigen Vorbereitung. Dabei ist es nicht nur wichtig, wie man bohrt und dübelt, sondern auch, welches Werkzeug dabei zum Einsatz kommt. Dieses bekommt man in den bekannten Baumärkten, z.B. dem toom-Baumarkt. Hier finden gerade auch Heimwerker-Neulinge neben einer Erstausstattung an Werkzeugen auch die hier benötigten Dübel, Schrauben sowie eine Bohrmaschine.
Strom- und Wasserleitungen ausfindig machen
Prüfen Sie vor dem Beginn der Arbeiten, ob sich in den Wänden möglicherweise Strom- oder Wasserleitungen befinden. Werfen Sie dafür entweder einen Blick auf die Bauskizze oder verwenden Sie alternativ ein Ortungsgerät. Wir empfehlen Ihnen, sich diese Zeit zu nehmen. Denn während ein Wasserrohrbruch sehr teuer wird, kann eine Stromleitung beim Bohren eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen.
Haben Sie die Wand auf Leitungen überprüft, können Sie mit einem Bleistift die vorgesehene Stelle für das Bohrloch markieren. Das Anbringen von Maßlinien oder Bohrpunkten kann auf rutschigen Oberflächen dabei helfen, das Verrutschen des Bohrers zu vermeiden. An dieser Stelle kann alternativ auch Tape oder Gewebeklebeband eingesetzt werden.
Welche Bohrmaschine ist die Richtige?
Welche Bohrmaschine sich am besten für die Aufgabe eignet, hängt ganz von der zu bearbeitenden Wand ab. Durch die Klopfprobe können Sie einfach herausfinden, um welche Art von Material es sich handelt. Während dumpfe Geräusche auf eine Massivwand hindeuten, können Sie bei hohlen Geräuschen von einer weniger massiven Wand ausgehen, welche beispielsweise aus Gips besteht. Bei leicht zu bohrenden Wänden reicht eine Bohrmaschine ohne Schlagfunktion. Möchten Sie hingegen durch Naturstein oder Beton ein Loch bohren, benötigen Sie eine Schlagbohrmaschine oder einen Steinbohrer. Für Holzwände empfiehlt sich idealerweise ein Holzbohrer und bei massiven Wänden aus Metall ein Metallbohrer.
Treffen Sie die letzten Vorbereitungen
Bevor Sie anfangen, das Loch zu bohren, sollten Sie auf eine sichere Standposition achten. Auf diese Weise stabilisieren Sie Ihre die Arme, die Hände und das Handgelenk, wodurch Sie mehr Kontrolle über den Bohrer gewinnen. Markieren Sie zudem mit einem Klebeband auf dem Bohrer die gewünschte Bohrlochtiefe, sofern die Bohrmaschine über keinen verstellbaren Tiefenanschlag verfügt.
Zu Beginn wird die Bohrmaschine im rechten Winkel angesetzt. Drücken Sie die Bohrmaschine nicht zu fest gegen die Wand, sondern arbeiten Sie mit Ruhe und Geduld, um das Loch möglichst gleichmäßig zu bohren. Bei Massivwänden kann anschließend die Schlagbohrfunktion aktiviert werden, bis das Loch die ausreichende Tiefe besitzt.
Zu guter Letzt sollte das Bohrloch gereinigt werden, damit der Dübel oder die Schraube fest fixiert werden können. Als effektivste Möglichkeit empfehlen wir hier den Einsatz eines Staubsaugers, doch auch eine Bürste oder ein feiner Pinsel können verwendet werden.
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von Redaktion | Dez. 7, 2017 | Einrichtung
Ein neuer Fußboden, frische Tapeten oder eine saubere Farbe an den Wänden? Im Laufe einiger Lebensjahre kommt wahrscheinlich kaum jemand an diesem Thema vorbei und muss sich zwangsläufig mehr oder weniger intensiv damit beschäftigen: die Renovierung. Das Gute daran ist, dass die meisten Renovierungsarbeiten mit ein bisschen praktischer Grundkenntnis, Übung und mit einer geeigneten Anleitung unter Eigenregie durchgeführt werden können. Auf diese Weise sparen wir Jahr für Jahr eine erhebliche Summe an Geld und haben ganz nebenbei Spaß.
Renovierungsarbeiten selbst durchführen
Am Ende eines Projektes sind wir unendlich stolz auf das, was wir mit Bravour gelöst und in unseren eigenen vier Wänden eigenständig hinbekommen haben. Doch vor jeder Renovierung sollten ein paar Grundregeln beachtet werden, denn geht etwas schief, macht nicht nur Übung den Meister, sondern kluge Ideen, wie man aus einem selbst produzierten Schlamassel wieder herauskommt.
Steht eine Renovierung an, ist es ratsam zu definieren, welche Arbeiten tatsächlich in Eigenregie durchgeführt werden können. Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass durch Abnutzung entstandene Schäden oder Mängel inzwischen selbst wieder herzustellen sind. So werden Instandhaltungs- bzw. Schönheitsmaßnahmen kostengünstig durchgeführt und man benötigt keinen teuren Handwerker mehr.
Neue Tapeten, neue Farbakzente oder der neue Fußboden brauchen selten echte Profis. Bei Sanierungsarbeiten wie Elektroinstallationen oder Arbeiten, welche direkten Einfluss auf die Bausubstanz haben, ist ein professioneller Facharbeiter absolut zu empfehlen.
Wo anfangen?
Wenn Räume komplett renoviert werden, sind es die Möbel, die zuerst umgestellt, in andere Zimmer verbracht oder sorgsam abgedeckt werden müssen, um späteren Reinigungsarbeiten und ungewollten Beschädigungen aus dem Weg zu gehen. Danach wird der betreffende Raum in den Ursprungszustand versetzt, Böden bei Bedarf entfernt und Tapeten mit einer scharfkantigen Spachtel von der Wand gelöst. Alte Dübel können jederzeit in der Mauer belassen werden, spachtelt man das Loch gekonnt zu, wird nach vollständiger Renovierung niemand mehr diese Stelle erkennen. Müssen sie dennoch entfernt werden, kann es passieren, dass das Dübelloch noch größer wird und mit Gips aufgefüllt werden muss. Um Dübel vorsichtig aus der Wand zu entfernen, nimmt man einen Korkenzieher, dreht diesen langsam ein und zieht so den Dübel aus dem Mauerwerk.
Wer exakt weiß, welches Endresultat er erzielen möchte, kann unter Umständen bei einzelnen Arbeitsschritten Zeit einsparen. Sollen Raufasertapeten aufgetragen werden, verzichtet man auf die Ausbesserung von Unebenheiten, denn diese werden im Anschluss mit der gewünschten Farbe überstrichen.
Wand & Farbe
Apropos Farbe – das Streichen von Wänden ist die häufigste Do-It-Yourself-Renovierungsarbeit aller Deutschen. Grundsätzlich gilt einen Raum von oben nach unten zu bearbeiten, das heißt man beginnt mit der Decke, versorgt im Anschluss die Wände und verschönert zum Schluss den Fußboden. Die Wahl der richtigen Farbe sowie der passenden Farbrolle müssen zu Beginn sämtlicher Folgearbeiten getroffen werden.
Langflorige Farbrollen eignen sich optimal bei der Verwendung dünnflüssiger Farben, wobei sie idealerweise für grobporige Wände, dem sogenannten Rauputz, geeignet sind. Mittellange Flore sind die beste Lösung für glatte Wände und eine kurzflorige Farbrolle hilft feste Farben gut zu verarbeiten.
Je kleiner die Farbrolle, desto besser liegt sie in der Hand. Die Anstrichrichtung startet immer von Fenster aus. Vom Lichteinfall weg verhindert man, dass die Ansätze später zu sehen sind. Berechnen Sie die benötigte Farbmenge, starten in den Ecken mit Ihrer Rolle bzw. Ihrem Pinsel und lagern Sie im Anschluss daran die Farbe richtig. Streichen Sie Wände ausschließlich bei Raumtemperatur, damit die Trocknung schneller erfolgen kann.
Verunreinigungen an Lackoberflächen können achtsam mit Stahlwolle entfernt werden, um im Anschluss die Wand ein weiteres Mal staubfrei zu lackieren. Bei großen Farbunterschieden hilft meist ein zweiter Durchgang mit Pinsel und Rolle, die Wand einfach mit Tiefgrund behandeln.
Sinnvolle Pflege & Fußböden
Zur Renovierung von Fußböden bieten sich am neben Fliesen am ehesten Klick-Laminat an. Seine einfache Verlegung ist rasch erledigt und erfordert, bis auf ein Klopfholz und einige Abstandhalter keinerlei zusätzliches Werkzeug.
Wer ein Loch in die Fliesen bohren möchte, nimmt einen Streifen Klebeband zur Hilfe. Dies verhindert das Abrutschen der Bohrmaschine. Zum Fugenreinigen hilft, je nach Verunreinigungsgrad bzw. Schimmelbefall, herkömmlicher Haushaltsessig. Verdünnt oder pur wirkt er auch phänomenal gegen unschöne Stockflecken oder verstopfte Abflussrohre. In Kombination mit Natron wird jedes noch so verlegte Rohr frei – ganz ohne Nebenwirkungen.
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von Redaktion | Dez. 5, 2017 | Einrichtung
Die Beleuchtung macht aus deinem ersten eigenen Zuhause eine Wohlfühloase. Denn mit einer gewählten Beleuchtung kannst du tolle Akzente setzen. Wir geben nachfolgend Tipps für die Planung.
Die richtige Beleuchtung für Wohnräume
Eine gut gewählte Beleuchtung verbessert die Raumatmosphäre, akzentuiert Kunstwerke und sorgt für eine entsprechende Gemütlichkeit. Wandnahe Lampen wie beispielsweise Wandleuchten sind eine dekorative Alternative zu Deckenleuchten. Mit Lampen in einem Deckenbogen oder mit Einbaulampen wird dem Raum Leben eingehaucht.
Tipp: Beleuchte mit diesen Lampen die Wandstruktur oder Kunstwerke.
Bei der Wahl der Lampe sollte diese deinen eigenen Stil wiedergeben. Außerdem muss sie bezüglich ihrer Leuchtmittel so gewählt werden, dass sie ihre ursprüngliche Aufgabe, die Beleuchtung des Raums, erfüllt. Du kannst zum Beispiel einen Kronleuchter für die allgemeine Raumbeleuchtung wählen. Zusätzliches Licht bieten dann eingebaute Wand- und Deckenfluter. Durch dieses zusätzliche Licht kannst du den Raum größer erscheinen lassen, als er tatsächlich ist.
Die richtige Beleuchtung für die Küche
Die Küche ist ein Raum, in dem gearbeitet wird und der oftmals der betriebsamste Teil deiner Wohnung ist. Hier werden Mahlzeiten zubereitet und nicht selten versammeln sich auch deine Gäste hier. Daher ist eine passende Beleuchtung ein absolutes Muss. Fertige am besten einen Plan deiner Küche an und entscheide, welche Bereiche besonders gut ausgeleuchtet werden müssen. Für diesen Bereich solltest du Leuchtmittel mit einer höheren Wattzahl wählen.
In der Raummitte sorgt eine Hängeleuchte für ausreichendes Licht. Für den Arbeitsbereich solltest du besonders helle Lampen wählen. Hat deine Küche weniger als 9 m², dann benötigst du unter Umständen nur eine einzige Lampe. Bei größeren Räumen solltest du allerdings weitere Lampen zur Ergänzung wählen, die im Idealfall 50 cm entfernt vom Arbeitsbereich befestigt sind. Gut geeignet sind auch spezielle Leuchtröhren, die unterhalb vom Schrank angebracht werden.
Die richtige Beleuchtung für das Bad
Auch das Badezimmer und die Toilette müssen entsprechend beleuchtet sein. Manchmal gibt es auch beleuchtete Spiegel und in der Regel reicht eine Deckenleuchte, um auch das Waschbecken, die Toilette und die Dusche zu beleuchten. Bewährt haben sich wegen der Feuchtigkeit Halogenleuchtmittel.
Akzente kannst du mit Einbaulampen setzen. Vor allem der Spiegel muss gut ausgeleuchtet sein. Wird die Lampe oberhalb platziert, dann wirft sie Schatten. Daher hat es sich bewährt die Lampe neben dem Spiegel anzubringen. Eine gute Auswahl an Badlampen findest du übrigens hier.
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von Redaktion | Nov. 30, 2017 | Organisation & Papierkram
Welche Versicherungen sind für junge Erwachsene wichtig?
Knapp 510.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in 2016 – die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen eine hohe Nachfrage nach Auszubildenden. Für viele Azubis ist die „Lehre“ der Start in die Selbständigkeit – sprich sie stehen auf eigenen Beinen. Dazu gehören die erste Wohnung und ein eigenes Auto. Auszubildende (und Studenten) müssen allerdings auch noch an diverse andere Punkte denken.
Beispiel Versicherungen: Jugendliche, die im Haushalt der Eltern leben, sind in der Regel über deren Versicherungen geschützt. Wie verhält es sich im Rahmen einer Ausbildung? Und was kommt danach?
Hausratversicherung und Haftpflicht
Unfälle können jederzeit passieren. Sofern junge Erwachsene zu deren Verursacher werden, kann es teuer werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt über §§ 823 ff. das allgemein geltende Schadenersatzrecht. Und die Paragrafen sind eindeutig. Die private Haftpflichtversicherung schützt junge Erwachsene vor den Folgen von Personen- und Sachschäden.
Mit der ersten Wohnung genießen junge Erwachsene mehr Freiheiten. Eine Tatsache, die nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass sich hieraus auch eine gewisse Verantwortung ergibt. Durch:
- Sturm
- Hagel
- Feuer
- Blitzschlag
kann die Einrichtung komplett vernichtet werden. Die Hausratversicherung sorgt in diesem Bereich für Sicherheit. Üblich ist eine Absicherung auf Basis der Wohnfläche. „Da vielen Versicherten nicht bewusst ist, wie viel Wert ihr Hausrat tatsächlich hat, wenden die Gesellschaften eine Faustformel an. Um zu garantieren, dass der Kunde nicht unterversichert ist“, so der Finanzexperte von www.finanzen-ratgeber.org. Eine Unterversicherung könnte nämlich hohe Folgekosten mit sich bringen.
BU-Versicherung – für junge Erwachsene noch günstig
Was passiert, wenn aufgrund eines Unfalls oder wegen einer Krankheit plötzlich nicht mehr gearbeitet werden kann? Berufsunfähigkeit zählt zu den Risiken, die zwar jeden Erwerbstätigen treffen können, über die allerdings niemand gerne redet.
Das Problem: Berufsunfähigkeit stellt einen erheblichen Einschnitt ins Leben der Betroffenen dar. Leider ist die Fürsorge im Rahmen der Sozialversicherung extrem lückenhaft. Damit rückt die private Absicherung in den Mittelpunkt. Über eine Berufsunfähigkeitsversicherung werden Rentenleistungen für den Ernstfall versichert.
Junge Erwachsene haben den Vorteil, dass die Eintrittsbeiträge für diese Personengruppe in der Regel niedrig ausfallen. Wichtig: Beim Abschluss ist gründlich zu prüfen, welche Verweisungsrechte sich der Versicherer für den Leistungsfall vorbehält.
Über welche Versicherungen sollten junge Erwachsene noch nachdenken?
Der perfekte Versicherungsschutz entsteht nur, wenn individuelle Rahmenbedingungen und die Lebenssituation berücksichtigt werden. Ob junge Erwachsene zusätzliche Versicherungen brauchen, hängt unter anderem vom Familienstand ab. Jungen Eltern ist das Nachdenken über eine Risiko-Lebensversicherung zu empfehlen. Besonders wichtig sind diese Tarife, wenn die Einkommensanteile sich stark unterscheiden. Lebensversicherungen sind außerdem in Erwägung zu ziehen, wenn über selbstgenutztes Wohneigentum nachgedacht wird.
Achtung: Kinder benötigen auch beim Versicherungsschutz Aufmerksamkeit. Eine Kinder-Unfallversicherung kann sich für junge Familien durchaus anbieten.
Spezielle Versicherungen für Haustiere
Zusätzlich können Versicherungen – etwa im Bereich Haftpflicht – für Haustier-/Hundehalter abgeschlossen werden oder im Zusammenhang mit speziellen Hobbys. Letzteres gilt beispielsweise für den Flugmodellsport.
Fazit: Junge Erwachsene müssen sich richtig versichern
Mit dem Beginn von Studium oder Ausbildung stehen junge Erwachsene zum ersten Mal auf eigenen Beinen. Spätestens mit dem Start ins Berufsleben geht es darum, einen eigenen Haushalt zu führen. Spätestens jetzt greifen auch die Versicherungen der Eltern – etwa in Bezug auf Hausratversicherung oder private Haftpflicht – nicht mehr. Zum Erwachsenwerden gehört deshalb auch der Aufbau eines angemessenen Versicherungsschutzes. Wie dieser am Ende aussehen muss, richtet sich nach der jeweiligen Lebenssituation. Sobald sich der erste Nachwuchs ankündigt, ist hier noch mehr Weitsicht gefragt.
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von Redaktion | Nov. 30, 2017 | Einrichtung
Asiatische Stile, allen voran der japanische, sind heutzutage bei der Wohnungseinrichtung sehr beliebt. Die Faszination für die asiatische Kultur wurde ausgelöst von Marco Polo, der die ersten kulturellen Elemente nach Europa brachte. Der asiatische Einrichtungsstil besteht grundsätzlich aus Schlichtheit und Natürlichkeit. Es gibt klare Linien bei der Einrichtung und Unordnung muss vermieden werden.
Asiatische Vorstellungen
Für Möbel werden bevorzugt natürliche Materialien verwendet, allen voran Holz. Mango-, Sandel-, chinesisches Ulmen- und Bambusholz sind die verbreitetsten Hölzer. Vor allem aus Bambus werden dabei nicht nur Tische, Stühle und Schränke gefertigt, sondern auch Matratzen und Trennwände. Diese Naturverbundenheit zieht sich auch in der Dekoration. Steine, Pflanzen und Blüten prägen die asiatische Einrichtung. Bei den Blüten sind es vor allem Lotus, Kirsche und Orchidee, die gerne verwendet werden. Neben diesen irdischen Elementen gehören auch überirdische Gegenstände zu jeder traditionellen asiatischen Einrichtung. Bilder und Statuen von Göttern finden sich in fast jedem asiatischen Haushalt. Die Unterschiede dabei sind groß. Einige Menschen haben nur eine Statue ihres Gottes in ihrer Wohnung stehen, wohingegen andere einen ganzen Schrein errichtet haben. An diesem werden dann auch Spenden für die Götter niedergelegt. Typischerweise kann man in der Nähe einer Statue zudem Räucherstäbchen entzünden. Diese sind ebenfalls ein typischer Bestandteil der asiatischen Kultur.
Japan und Indien
So ähnlich die Grundidee aller asiatischen Einrichtungen ist, so verschieden sind ihre regionalen Ausprägungen. In den Westen haben es dabei vor allem Elemente aus Japan, China und Indien geschafft. Die Japaner arbeiten häufig mit zarten Pastelltönen und den Farben Schwarz, weiß und rot. Auch sind in dieser Kultur bodennahe Tische sehr verbreitet. In China und dem angrenzenden Festland dominieren gedeckte Farben das Bild. Vor allem Gelb ist eine häufig verwendete Farbe, da sie für die Chinesen Ausgeglichenheit und Neutralität bedeutet. Indien zeichnet sich wiederum durch seine leuchtende Farbenpracht aus. Das Holi Festival mit seinem Ursprung in Indien hat einen direkten farblichen Einfluss auf die indische Einrichtung.Viele Deutsche sind fasziniert vom afrikanischen Einrichtungsstil. Mit diesem werden die weite Savanne und wilde Tiere verbunden. Er verleiht dem Zuhause einen Hauch von Wildnis, Sonne und Exotik. Der afrikanische Stil ist geprägt von vielen Braun-, Beige- und Ocker tönen. Das dominierende Material ist auch hier Holz. Im Gegensatz zum asiatischen Stil sind die Möbel aber massiver und haben nicht so klare Kanten und Formen. Viele Gegenstände sind zudem mit einem Tierfell oder –muster verziert. Das stammt aus der Zeit, als die Bewohner ihre Nahrung noch selber jagten und alle Bestandteile des Tieres weiter verwerteten. Das Zebrafell wurde da schnell zum Teppich. Häufig sind in afrikanischen Haushalten kleine Statuen oder andere künstlerische Elemente anzutreffen. Diese stellen aber keine Gottheiten dar, sondern Menschen und Tiere aus dem Alltag.
Australien und Amerika
Im Gegensatz zu den asiatischen und afrikanischen Stilen, die sich über Jahrtausende entwickelt haben, stehen die Stile von zwei ehemaligen Kolonien: Australien und Amerika. In Australien merkt man immer noch den Einfluss des Commonwealth und der britischen Kolonie – jedenfalls bei der Einrichtung. Im Gegensatz zur teilweise engen und vollen Einrichtung in England, hat Australien aber seinen eigenen Stil gefunden. Dieser hat sich dem „Hang loose“-Lebensstil der Australier angepasst. Vor allem Bequemlichkeit steht dabei im Vordergrund. Außerdem darf in keinem klassisch australischen Haushalt ein Hinweis auf Haie, Koalas, Kängurus oder die nächste Bar fehlen. Vor allem Vintage-Schilder mit diesen Symbolen sind sehr beliebt.
Die Amerikaner haben sich auch deutlich von den englischen Einflüssen gelöst. So unterschiedlich die verschiedenen Regionen in den USA auch sind, sie haben alle eine Schwäche für große, gemütliche und komfortable Dinge. Das zeigt sich vom überdimensionierten Schaukelstuhl bis hin zum Wandkleiderschrank. Außerdem haben die Amerikaner einen Hang zu Kissen. Sowohl im Bett als auch auf der Couch können es davon nicht genug sein. Gerne sind diese dann auch individuell bestickt.