Grüner wohnen: Dekoration mit Pflanzkübeln

Grüner wohnen: Dekoration mit Pflanzkübeln

Wie wäre es in einer Wohnung ohne jegliche Dekoration zu wohnen? Richtig, langweilig und trist! Erst mit der Deko wirken die Räumlichkeiten lebendig und man fühlt sich wohl. Da die Geschmäcker, wie bekannt ist, unterschiedlich sind, gibt es eine Vielzahl, ja gar tausende Produkte, die zu einem schöneren Wohnen beitragen. Dazu zählen auch Pflanzkübel, die mit Pflanzen bestückt ein wunderbares Wohlfühlambiente herstellen. Grüner wohnen mit Pflanzkübeln!

Frisches Grün für Körper und Seele

Es ist erwiesen, dass sich Zimmerpflanzen positiv auf den Menschen auswirken. So sorgen Pflanzen für:
– eine bessere Stimmung durch das frische Grün.
– hohe Konzentration aufgrund des Wohlfühleffektes, der durch Pflanzen erzeugt wird.
– ein verbessertes Raumklima – einige können sogar CO2 in Sauerstoff umwandeln.
Wo man die Pflanzen aufstellt ist jedem selber überlassen. Wohnzimmer, Küche, Flur, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, jeder Raum bietet sich für die Verwendung von Gewächsen an. Doch ohne ein entsprechendes Gefäß wird es ein schwieriges Unterfangen, das Grün ins Zimmer zu holen.

Das richtige Gefäß für Pflanzen

Bei der großen Auswahl an Pflanzkübeln gibt es verschiedene Unterarten, die sich für bestimmte Pflanzen eignen. Dabei ist die Vielfalt enorm. So darf zwischen hunderten von Farben, Formen, Materialien und letztlich auch Größen das passende Pflanzgefäß ausgesucht werden.
Von klein bis groß:
Blumentopf: Als Blumentopf werden grundsätzlich eher kleine Blumenkübel bezeichnet, die bis zu 40-50 cm groß sind. Der Topf eignet sich zur Bepflanzung mit eher kleinen Zimmerpflanzen und Blumen. Blumentöpfe können aufgrund ihrer Größe nahezu überall aufgestellt werden. Zudem lassen sie sich einfach umpositionieren.
Pflanzschale: In der Pflanzschale können je nach Größe Sukkulenten und relativ tiefe Gewächse ihren Platz finden. Sie dienen vornehmlich zur Dekoration und werden gerne der Jahreszeit entsprechend umdekoriert.
Blumenkasten: Ein länglicher und flacher Pflanzkasten, der meist auf der Fensterbank oder Anrichte platziert wird.
Pflanzkübel: Der Grundbegriff für alle Kübel ist der Pflanzkübel oder auch Blumenkübel. Der Begriff wird meist für die eher größeren Gefäße verwendet.
Pflanztrog: Der Trog ist ein größerer Kasten, der viel Platz für Grünwuchs bietet.
Raumteiler: Meist als Sichtschutz verwendet genießt der als Raumteiler bezeichnete Kübel ein hohes Ansehen, da er Räume gekonnt unterteilt. So entsteht eine grüne Wand, die sehr dekorativ wirkt.

Dekoration mit Design

Um ein Highlight in seine Vier Wände zu holen, sind viele Pflanzkübel in extravaganten und teils sehr exklusiven Oberflächen erhältlich. Gestreift, matt, hochglänzend, poliert, gebürstet, der Anblick eines Pflanzgefäßes wird durch seine Formgebung, die Oberfläche und die Farbe gestaltet. Je nach den Farben im Raum sowie der Einrichtung kann die Kübelfarbe einen echten Kontrast setzen oder sich harmonisch im gleichen Farbstil anpassen.

PflanzenkübelPraktisch: Pflanzenroller und Untersetzer

Bevor Blumenkübel bepflanzt werden, sind sie meist noch relativ leicht. Sind sie jedoch erst einmal mit Erde und Pflanze bestückt, kann es sich durchaus als schwierig erweisen, eine Umpositionierung vorzunehmen. Hier helfen die praktischen Pflanzenroller. Sie werden einfach unter dem Pflanzkübel platziert, sodass dieser beweglich bleibt. Durch Feststellbremsen wird die Endposition eingenommen und ein Verrutschen verhindert.
Auch ideal für den Innenbereich sind Untersetzer. Man legt diese direkt unter den Kübel, damit kein Wasser auf den empfindlichen Fußboden gelangt und somit u.U. beschädigt wird. Dies ist jedoch nur notwendig, wenn der Pflanzkübel ein Loch im Boden hat. In jedem Fall werden Pflanzen so vor dem „Ertrinken“ geschützt.

Das A und O: Drainage

Entweder man setzt bei seinem Pflanzkübel auf einen Kunststoffeinsatz mit integriertem Bewässerungssystem oder aber man legt von vornherein Wert auf eine gute Drainage. Bewässerungssysteme haben ein Wasserreservoir und versorgen die Erde und somit die Wurzel der Pflanze automatisch mit Wasser, indem sich die Erde mit Wasser bedient, sobald diese zu trocken wird. Das gewährleistet eine optimale Bewässerung. Bei einer Drainage hingegen kann Wasser in Substraten gespeichert werden.

Erste eigene Wohnung – Erstausstattung mit Werkzeugen

Erste eigene Wohnung – Erstausstattung mit Werkzeugen

Wer seine erste eigene Wohnung bezieht, denkt meistens an fast alles. Nur oft nicht daran, welches Werkzeug für kleine Notfälle und immer wiederkehrende Anforderungen wie Renovierung, Reparatur oder neue Möbel benötigt wird. Es handelt sich nämlich fast immer um dieselben Fälle. Aber dem kann man mit einer Grundausstattung aus dem Baumarkt aushelfen.
Doch was genau braucht man häufig? Es ist kein großer Aufwand, sich die nötigsten Dinge zu besorgen. In diesem Artikel geht es rein um Dinge, die dein Vermieter nicht für dich erledigt. Für größere Sachen, also Reparaturen an zur Wohnung gehörende Dinge wie Fenster oder Sanitäranlage ist der Vermieter selbst zuständig.

Die Ausstattung für das Renovieren

An Renovierungsarbeiten stehen regelmäßig Dinge wie Tapezieren, Streichen an. Hierfür werden eigentlich immer dieselben Werkzeuge benötigt. Für das Tapezieren benötigt ihr einen Tapeziertisch, einen Kleisterquast, ein bis zwei Eimer, eine lange Wasserwaage und auch einen Tapetenschneider. Dieser sieht fast aus wie eine Machete, ist aber dafür gedacht, Tapeten ohne umständliche Schneiderei mit der Schere auf Länge und Breite zu trennen. Selbstredend sollte in diesem Zusammenhang auch ein Zollstock nicht fehlen. Der Tapeziertisch sollte idealerweise mit einer Metallrandschiene ausgestattet sein. An dieser können auch eingekleisterte Tapeten problemlos geschnitten werden. Vor allem für keilförmige Zuschnitte.

Wenn es ans Streichen geht, ist der Fall ein wenig einfacher. Eimer, Pinsel, Fellrollen, Klebeband für die Kanten und idealerweise Auslegematerial für den Boden sollten jedoch vorhanden sein.

Wer gerne mit Holz arbeitet, und eventuell einmal Decken und Wände vertäfeln will, der sollte sich unbedingt eine Stich- sowie eine Handkreissäge und sonstiges Werkzeug für diese Zwecke beschaffen. Bohrmaschine und Akkuschrauber werden in jedem Falle benötigt.

Reparaturen in der Wohnung – was steht an

Es gibt kaum Zeiträume, in denen nicht einmal irgendetwas kaputt geht. Genannt seien vor allem kaputte Lampen, der verstopfte Abfluss oder die schiefe Tür im Schrank.

Wenn Lampen plötzlich nicht mehr brennen, trotz funktionierenden Leuchtmittel, liegt meistens ein „Wackelkontakt“ vor. Dabei handelt es sich um eine elektrische Kontaktstelle, die unterbrochen wurde. Entweder am Stecker oder innerhalb der Lampe selber. Wer sich nicht traut, die Lampe auseinander zunehmen, kann zumindest einen neuen Stecker am Kabel montieren. Hierzu werden ein scharfes Teppichmesser für das Abtrennen der Kabelisolierung und ein kleiner Schraubenzieher benötigt. Am besten einen sogenannten Prüfstift. Dieser zeigt mit einem kleinen Lämpchen im Griff auch elektrische Spannung in einem Kabel an.

Dem verstopften Abfluss in der Küche begegnet man in der Regel mit geeigneten Rohrzangen, um die Rohre zum Reinigen abschrauben zu können.

Dann war da noch die schiefe und hängende Tür im Schrank. Da die Scharniere durch kleine Verstellschrauben in Position gehalten werden, genügt hierfür ein Kreuzschraubenzieher. Ab und an handelt es sich auch um sogenannte Torxschrauben, diese weisen im Schraubenkopf eine Art Stern anstatt eines Kreuzes vor.

Neue Möbel werden, wenn sie nicht bei dem ominösen nordeuropäischen Möbelhaus gekauft werden, oft auch als Bausatz mit passenden Werkzeugen geliefert, für diese Möbelmontagen reicht eigentlich schon die oben genannte Ausstattung.

Checkliste an benötigten Werkzeugen

Werkzeuge zum Tapezieren

  • Tapeziertisch und Tapeziermesser
  • Scharfe Schere
  • Bürste zum Glattstreichen
  • Kantenroller
  • Spachtel
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Kleisterpinsel, Wandpinsel

Hilfsmittel zum Anstreichen

  • Folie
  • Klebeband und Kreppband
  • Abstreifgitter
  • Flachpinsel
  • Lammfellrollen in ggf. unterschiedlichen Größen

 Hilfsmittel zum Teppich verlegen

  • Doppelseitiges Klebeband oder Kleber
  • Schneidekante bzw. Andrücklineal
  • Cutter Messer
  • Teppichunterschneider

 Weitere Werkzeuge

  • Akkuschrauber mit Bit-Set
  • Bohrer mit Bohrer-Set
  • verschiedene Schraubenzieher

 

 

Strom – Reizthema oder doch beherrschbar?

Strom – Reizthema oder doch beherrschbar?

Beim Thema Strom gehen die Meinungen der Verbraucher bekanntlich recht stark auseinander. Viele schimpfen über die hohen Kosten, die sich auch dann kaum drücken lassen, wenn auf den Stromverbrauch geachtet wird. Denn die Grundgebühren für den Strom steigen permanent an. Andere hingegen sind der Meinung, dass Strom noch nicht teuer genug ist und noch viel intensiver aus erneuerbaren Energien gewonnen werden muss.

Öko oder preiswert – ein goldener Mittelweg muss her

Glücklicherweise leben wir in einer Gesellschaft, in der jeder frei seine Meinung äußern darf. Dies ist wichtig, um ein ordentliches Miteinander garantieren zu können. Doch beim Thema Strom gehen die Meinungen mitunter so weit auseinander, dass kein ordentlicher Konsens gefunden werden kann.

Dass die Preise permanent ansteigen und wir als Verbraucher mit guten Tipps für das Reduzieren des Stromverbrauchs überschüttet werden, ist hinlänglich bekannt. Umweltschützen und Naturfreunde sind jedoch der Meinung, dass der Strompreis und die Einsparungen noch nicht weit genug gehen. Sie sehen ein deutliches Potenzial bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und wollen diese noch viel mehr ausbauen, als dies bereits der Fall ist.

Doch ein zusätzlicher Ausbau der erneuerbaren Energien bedeutet auch, dass der Strompreis weiter steigt. Denn Ökostrom ist kein billiger Strom. Und trotz aller Einsparungen und Optimierungen gelingt es uns nicht, den eigenen Stromverbrauch deutlich zu reduzieren. Immerhin schreitet die Digitalisierung  unentwegt voran und verlangt von uns die Bereitstellung von ausreichend Strom.

Was also tun, um diese Diskrepanz in den Griff zu bekommen? Eine spannende Frage nicht nur für all jene, die über einen Wechsel des Stromanbieters nachdenken. Dieser kann unter anderem unter allaboutenergy.de vollzogen werden. Auch all jene, die den Einzug in die erste eigene Wohnung planen, sollten sich darüber rechtzeitig Gedanken machen. Denn Strom gehört dann zu den Nebenkosten, die monatlich eingeplant werden müssen.

Wie kann ein Mittelweg aussehen?

Generell muss jeder für sich entscheiden, welchen Strom und wie viel er davon verwenden will. Niemandem kann vorgeschrieben werden, Ökostrom zu nutzen. Schon gar nicht, wenn die finanziellen Mittel für die Bezahlung nicht vorhanden sind.

Daher muss die Aufgabe, einen guten Mittelweg zu finden, eigentlich an die Politik weitergereicht werden. Soll der Umweltschutz nicht aus den Augen verloren werden, muss den Verbrauchern Ökostrom zu einem Preis angeboten werden, der auch bezahlbar ist. Das Strom nur in einem gewissen Umfang eingespart werden kann, ist auch der Politik bewusst. Und das der Verbrauch in den nächsten Jahren dank Digitalisierung immer weiter ansteigen wird, dürfte auch völlig klar sein. Aus diesem Grund muss geschaut werden, wie der Stromverbrauch und der Umweltschutz unter einen Hut gebracht werden können.

Solaranlagen, Windräder und auch die Wasserkraft sollten möglichst auch im kleinen Rahmen genutzt werden können. Das Einspeisen von erzeugter Energie durch Privathaushalte in das Stromnetz muss einfacher möglich sein, damit mehr Verbraucher auf diese Stromerzeugung setzen können. Letztendlich muss es sich für den Verbraucher lohnen, auf Ökostrom zu setzen. Denn erst dann wird dieser auch intensiv genutzt.

Die Eigentumswohnung als Kreditsicherheit

Die Eigentumswohnung als Kreditsicherheit

In den meisten Fällen dient eine Eigentumswohnung dann als Kreditsicherheit, wenn sie finanziert wird. Es kann aber auch der Fall eintreten, dass sie zur Besicherung genutzt wird, wenn die Finanzierung einen anderen Hintergrund, beispielsweise ein Betriebsmittelkredit hat. Das Vorgehen ist in beiden Fällen das gleiche.

Der Beleihungswert

Die Höhe, in der eine Eigentumswohnung als Kreditsicherheit dient, hängt von ihrem Beleihungswert ab. Dieser ist häufig mit dem Verkehrswert, dem Preis, zu dem sie erworben wurde, oder der aktuell am Markt erzielt werden kann, nicht identisch. Während der Verkehrswert aus Angebot und Nachfrage resultiert, basiert der Beleihungswert rein auf dem Objekt. Der Beleihungswert ergibt sich aus der Bausubstanz, der Lage und bei Vermietung der Jahresrohmiete. Der Verkehrswert einer sogenannten Schrottimmobilie kann in Zeiten eines überhitzten Immobilienmarktes weit über dem Beleihungswert liegen.

Bei einem Hypothekenkredit orientiert sich der Zinssatz unter anderem am sogenannten Beleihungsauslauf. Dieser gibt die Relation zwischen Kreditvolumen und Beleihungswert wider. Bei einem Beleihungswert von 200.000 Euro und einem Kreditbetrag von 120.000 Euro beträgt der Beleihungsauslauf 60 Prozent. Häufig setzen die Banken als maximalen Kreditbetrag den Beleihungswert abzüglich zehn Prozent an. Je niedriger der Beleihungsauslauf anfällt, umso günstiger ist der Zinssatz.

In Abteilung II des Grundbuchs eingetragene Lasten und Beschränkungen wirken sich ebenfalls wertmindernd auf den Beleihungswert aus. Dies kann bei einer Eigentumswohnung mit Gartenanteil als Bestandteil des Sondereigentums beispielsweise ein Wegerecht durch den Garten für die anderen Hausbewohner sein.

Die Beleihungsunterlagen

Damit die Bank die Werthaltigkeit der Eigentumswohnung als Kreditsicherheit prüfen kann, benötigt sie die Beleihungsunterlagen. Dazu zählen

  • Grundbuchauszug
  • Lageplan
  • Katasterauszug
  • Baubeschreibung
  • Teilungserklärung
  • Kaufvertrag
  • Brandversicherungsurkunde
  • Bei Vermietung der Mietvertrag
  • Eventuell die letzten Protokolle der Eigentümerversammlung
  • Fotos des Objektes

Handelt es sich um einen Neubau im Rahmen einer Bauträgermaßnahme, muss der Kreditnehmer auch die Verträge mit dem Bauträger sowie den Auszahlplan nach Baufortschritt vorlegen.

Die Bestellung des Grundpfandrechtes

Beim Erwerb der Wohnung trägt der Notar mit Unterzeichnung des Kaufvertrages eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch ein. Diese blockiert die Wohnung für jede weitere Maßnahme, ein doppelter Verkauf beispielsweise kann nicht geschehen. Es können auch keine Veränderungen in Abteilung II des Grundbuches mehr vorgenommen werden. Mit der Bezahlung der Grunderwerbsteuer und der Vorlage der Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Grundbuchamt beginnt der Eigentumsübertrag.

Sobald dieser abgeschlossen ist, wird für die finanzierende Bank ein Grundpfandrecht eingetragen. Die Wohnung dient jetzt als dingliche Sicherheit. Üblicherweise handelt es sich bei dem Grundpfandrecht um eine Grundschuld, nicht um eine Hypothek. Die Eintragung der Grundschuld wird ebenfalls durch einen Notar vorgenommen. Liegt der Bank die Eintragung in Abteilung III des Grundbuches vor, kommt das Darlehen zur Auszahlung.

Hypothekenbanken müssen aufgrund ihres Status immer an der ersten Rangstelle stehen. Sparkassen, Geschäftsbanken und Bausparkassen können sogenannte Nachrangdarlehen vergeben. Das bedeutet, dass sie im Grundbuch hinter der Hypothekenbank eingetragen sind. Kommt es zur Zwangsversteigerung, werden die Geldgeber in der Reihenfolge, in der sie im Grundbuch eingetragen sind, bedient.

Während eine Hypothek streng mit dem Darlehen verknüpft ist, entfällt dies bei einer Grundschuld. Diese kann auch nach Tilgung des Darlehens bestehen bleiben und wandelt sich dann in eine Eigentümergrundschuld.

Hat der Eigentümer wiederholten Finanzierungsbedarf, beispielsweise wenn die Wohnung, wie oben erwähnt, als Sicherheit für Firmenkredite dient, kann er die Grundschuld immer wieder nutzen. Dies ist kostengünstiger als jedes Mal die Löschung und den Neueintrag bezahlen zu müssen.

Quellen:

https://www.deinefinanzen.de

© lenets_tan – Fotolia

Blickdicht wohnen im Erdgeschoss

Blickdicht wohnen im Erdgeschoss

Spannern die Suppe versalzen und trotzdem das Tageslicht genießen…

Wer im Erdgeschoss wohnt, hat zwar einerseits den Vorteil, keine Treppen steigen zu müssen, andererseits kann es aber auch gewaltig nerven, wenn Passanten oder Neugierige durch das Fenster sozusagen auf den Tisch gucken können. Abhilfe schaffen zuerst einmal, allgemein betrachtet, einfache Rollos, eventuell mit Stoffbehang, den man einfach von innen vor dem Fenster herunterzieht. Soweit so gut. Sie schützen zwar vor neugierigen Blicken und auch vor Sonneneinstrahlung, besitzen jedoch einen gravierenden Nachteil: Tagsüber verdunkeln sie das Zimmer.
Sogenannte Plissees und Raffstores, die man auf einschlägigen Onlineshops findet, lösen das Problem.

Plissees

Beim Plissee handelt es sich um eine Konstruktion, die aus künstlich gefalteten Stoffbehängen besteht. Da das Material in den Falten verdichtet ist, lassen diese Falten Tageslicht durch. Trotzdem ist der Behang blickdicht.

Plissees können aber noch mehr. Durch die Auswahl der Stoffmaterialien und der Farbtöne können beliebige Lichtdurchlässigkeits- und Reflexionsgrade für das Sonnenlicht ausgewählt werden. Auch gibt es Stoffmaterialien, die die Raumwärme in den Raum zurückwerfen und so beim Sparen von Heizkosten helfen.
Als Faustregel gilt hier: Je dunkler der Stoff desto mehr wird er durch das Sonnenlicht aufgeheizt. Im Sommer kehrt sich dieser Effekt sozusagen etwas um. Das Sonnenlicht wird durch die dunkle Behangfarbe aufgeheizt und in den Raum weitertransportiert.
Die „goldene“ Mitte, die sowohl für ´den Winter als auch für den Sommer passt, sollte ungefähr in der Mitte zwischen dunkel und hell liegen. Wem Grautöne nicht liegen, der kann auch bunte Töne wählen. Es kommt hierbei einzig und allein auf den Helligkeitsgrad des Stoffes an. Das gilt übrigens auch für Innenjalousien.

Plissees sind sowohl mit Hand- als auch mit Elektrobetrieb erhältlich. Plissees mit Solarantrieb gibt es ebenso.

Raffstores

Als Raffstore bezeichnet man eine Vorrichtung, die bewegliche Lamellen besitzt. Meistens aus Aluminium. Diese werden entweder mit beidseitigen Führungsschienen gelenkt oder mittels filigranen Seilführungen, deren Stränge durch eine Bohrung in der Mitte der Lamellen geführt wird.

Die Besonderheit bei Raffstores besteht darin, dass die Lamellen nicht nur herauf- oder heruntergefahren werden, sondern auch in ihrer Neigung zur Fensterfläche ausgerichtet werden können. Diese Funktion ermöglicht die komplette Steuerbarkeit von Sichtschutz und Sonnenschutz.
Ist der Raffstore komplett heruntergelassen, kann man, um komplette Blickdichtigkeit zu gewähren, die Lamellen einfach parallel zur Fensterfläche ausrichten. Ist es dann zu dunkel, neigt man diese einfach etwas.

Bei Farbtönen ist fast dasselbe zu beachten, wie bei den oben genannten Plissees. Jedoch wirken Effekte wie Wärmeschutz nicht nennenswert aus, da die Lamellen einen gewissen Abstand zueinander aufweisen und die Luft natürlich schneller durchströmt als durch eine gewissermaßen geschlossene Stoffoberfläche.

Plissees und Raffstores kann man mittlerweile in großen Auswahl und manchmal zu besseren Preisen auch online finden – der Dachfenser-Hersteller Velux hat sich auf für solche Produkte spezialisert und bietet im Onlineshop www.veluxshop.de eine breite Auswahl.

Montage

Möglich sind je nach Produkt Schraub- oder Klebemontage. Die letztgenannte natürlich nur bei geringem Gewicht der Konstruktion.